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Eschenbach: Tötungsdelikt in Pommelsbrunn

Eine Zeugin meldete am Sonntagvormittag ein mutmaßliches Tötungsdelikt in Hohenstadt. Die Polizei fand kurz darauf drei tote Personen in einem Wohnhaus auf.

Foto: Depositphotos

Hersbruck (ost)

Am Sonntagvormittag (29.03.2026) meldete eine Augenzeugin ein vermutetes Tötungsdelikt im Gemeindeteil Hohenstadt in Pommelsbrunn (Lkrs. Nürnberger Land). Kurz darauf fand die Polizei drei leblose Personen in einem Wohnhaus. Die Untersuchungen zu den Hintergründen der Tat sind noch im Gange.

Um 11:20 Uhr informierte eine Zeugin die Einsatzzentrale der mittelfränkischen Polizei. Basierend auf ihren Angaben war anzunehmen, dass sich in einem Einfamilienhaus in der Hauptstraße ein Tötungsdelikt ereignet hatte.

Nachdem alarmierte Streifen der Polizeiinspektionen Hersbruck, Lauf a. d. Pegnitz und Altdorf b. Nürnberg am Ort des Geschehens eintrafen, bestätigte sich der Verdacht. Die Beamten entdeckten drei verstorbene Personen im Haus. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Hohenstadt und Eschenbach sperrten daraufhin den Tatort großflächig ab. Zudem begaben sich PSNV-Einsatzkräfte, Rettungsdienste und ein Notarzt nach Hohenstadt.

Anschließend übernahm die Kriminalpolizei Schwabach die örtliche Ermittlungsarbeit. Bei den Verstorbenen handelt es sich um einen 51-jährigen Mann (deutsch), eine 51-jährige Frau (deutsch-griechisch) und deren 10-jährige Tochter (deutsch). Den ersten Untersuchungen zufolge gibt es keine Anzeichen für die Beteiligung einer weiteren Person.

Zurzeit werden am Tatort Spuren gesichert. Der genaue Tathergang und die Hintergründe der Tat sind nun Gegenstand weiterer Ermittlungen, die die Mordkommission Schwabach in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth durchführt.

Verfasser: Christian Seiler

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023

Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, wo im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland verzeichnet wurden – 470, relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Bayern 403 Fälle registriert, von denen 380 aufgeklärt wurden. Es gab 449 Verdächtige, darunter 370 Männer, 79 Frauen und 185 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle in Bayern auf 420, wobei 405 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 448, darunter 390 Männer, 58 Frauen und 185 Nicht-Deutsche.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 403 420
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 405
Anzahl der Verdächtigen 449 448
Anzahl der männlichen Verdächtigen 370 390
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 79 58
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 185 185

Quelle: Bundeskriminalamt

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