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Nürnberg: Überschreitung der Geschwindigkeit im Stadtgebiet

Mehrere Fahrer wurden bei Geschwindigkeitskontrollen in Nürnberg mit teils erheblichen Überschreitungen erfasst, darunter ein BMW-Fahrer mit 96 km/h und eine Audi-Fahrerin mit 81 km/h.

Foto: unsplash

Nürnberg (ost)

Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg führten während des verlängerten Wochenendes (14.05.2026-17.05.2026) mehrere Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet von Nürnberg durch. Dabei wurden an verschiedenen Messpunkten teilweise erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.

Ein junger Fahrer war nachts mit seinem BMW auf dem Frankenschnellweg im Bereich der Jansenbrücke im Westen von Nürnberg unterwegs. Auf regennasser Straße wurde er mit einer Geschwindigkeit von 176 km/h erfasst. Der Fahrer überschritt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h um 96 km/h.

Kurz darauf passierte eine Audi-Fahrerin dieselbe Messstelle. Auch sie war deutlich zu schnell unterwegs. Die Einsatzkräfte stellten bei ihr eine Geschwindigkeit von 161 km/h fest. Sie überschritt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um 81 km/h.

Beide Fahrer müssen nun mit ernsten Konsequenzen rechnen. Nach Abzug der Toleranz drohen jeweils ein Bußgeld von 700 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein Fahrverbot von drei Monaten. Aufgrund der Gesamtumstände prüft die Zentrale Bußgeldstelle auch, ob eine vorsätzliche Begehung der Verkehrsordnungswidrigkeit vorliegt. In diesem Fall könnte das Bußgeld erheblich erhöht werden.

Die Geschwindigkeitskontrollen an den Messstellen führten insgesamt zu 499 Verwarnungen. Darüber hinaus drohen 241 Personen ein Bußgeld, von denen zehn Fahrer zusätzlich mit einem Fahrverbot rechnen müssen.

Verfasser: Alexander Greil / mc

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Bayern für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 15889 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 16397 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 5068 auf 5737. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3974 auf 4098. Unter den Verdächtigen waren 2801 Männer und 1173 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 1276 im Jahr 2022 und 1266 im Jahr 2023 nahezu konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 15.889 16.397
Anzahl der aufgeklärten Fälle 5.068 5.737
Anzahl der Verdächtigen 3.974 4.098
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.801 2.795
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.173 1.303
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.276 1.266

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Bayern insgesamt 388.817 Verkehrsunfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 Fälle aus, was 1,92% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen verzeichnet, was 0,55% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 329.741, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 84,81% aller Unfälle entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 20.411 Unfälle (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 Unfälle (1,29%). Insgesamt gab es 499 Getötete, 9.257 Schwerverletzte und 53.102 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 388.817
Unfälle mit Personenschaden 49.463
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 7.460
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 2.153
Übrige Sachschadensunfälle 329.741
Ortslage – innerorts 37.412
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 20.411
Ortslage – auf Autobahnen 5.035
Getötete 499
Schwerverletzte 9.257
Leichtverletzte 53.102

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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