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Schwabach: Neue Leiterin bei Kriminalpolizei Ansbach

Kriminaldirektorin Cora Miguletz übernimmt Amt von Dieter Hegwein und bringt langjährige Erfahrung mit.

Polizeipräsident Adolf Blöchl führt Kriminaldirektorin Cora Miguletz in das Amt der Leiterin der Kriminalpolizeiinspektion Ansbach ein.
Foto: Presseportal.de

Ansbach (ost)

Die Polizeiinspektion Ansbach hat eine neue Leiterin: Der Polizeipräsident Adolf Blöchl hat die Kriminaldirektorin Cora Miguletz offiziell in ihr Amt eingeführt. Die 54-jährige Frau hat langjährige Erfahrung bei der Kriminalpolizei und kehrt nun in ihre Heimat zurück.

Die Polizeiinspektion Ansbach hat eine neue Leiterin. Der Polizeipräsident Adolf Blöchl hat die Kriminaldirektorin Cora Miguletz am 12.09.2025 offiziell in ihr Amt eingeführt und ihr die Leitung der Dienststelle übertragen. Die 54-jährige Frau folgt auf den Leitenden Polizeidirektor Dieter Hegwein, der seit April die Polizeiinspektion Ansbach leitet. In seiner Rede dankte Präsident Blöchl den zahlreichen Gästen aus Politik, Justiz und Verwaltung für ihre Teilnahme und wertete die Resonanz als Zeichen der „Wertschätzung und Verbundenheit mit der mittelfränkischen Polizei“. Gleichzeitig lobte er die Arbeit von Herrn Struhler, der in den vergangenen Monaten die Dienststelle kommissarisch geleitet hat.

Blöchl hob besonders die vielseitige Erfahrung von Cora Miguletz hervor. Die gebürtige Frau aus Neuendettelsau ist seit 1991 bei der Bayerischen Polizei tätig und kann mittlerweile auf 27 Jahre bei der Kriminalpolizei zurückblicken. Nach Stationen in Ansbach, Nürnberg und Schwabach hat sie auch wertvolle Führungserfahrung im Polizeipräsidium Mittelfranken gesammelt. Ab 2019 war sie maßgeblich am Aufbau und Betrieb der Polizeilichen Betreuungsgruppe (PBG) beteiligt, die seit 2020 die taktische Betreuung von Opfern und Angehörigen übernimmt. Die PBG wird insbesondere bei herausragenden lebensbedrohlichen Einsatzlagen, größeren Gefahren- und Schadenslagen sowie bei Katastrophen alarmiert. Unter ihrer Leitung hat sich die Gruppe zu einem festen Bestandteil der polizeilichen Arbeit in Mittelfranken entwickelt. Miguletz selbst bezeichnet dieses Projekt als ihre „Herzensangelegenheit“.

Mit ihrer Rückkehr nach Ansbach im August schließt sich für die neue Leiterin ein Kreis. „Ich habe 2005 Ansbach in Richtung Nürnberg verlassen und freue mich sehr, nun wieder in meiner Heimat Dienst leisten zu dürfen“, sagte Miguletz in ihrer Antrittsrede. „Ich bin Ansbacherin und mit Leib und Seele Polizistin.“

Die Polizeiinspektion Ansbach ist zuständig für die Stadt und den Landkreis Ansbach sowie die Landkreise Neustadt a. d. Aisch/Bad Windsheim und Weißenburg/Gunzenhausen. Damit deckt sie mit 4.310 Quadratkilometern einen erheblichen Teil des mittelfränkischen Gesamtgebiets von 7.243 Quadratkilometern ab. Rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten hier jährlich knapp 2.000 Fälle – von Eigentums- und Vermögensdelikten über Rauschgift- und Cyberkriminalität bis hin zu schweren Gewalttaten.

Der Polizeipräsident Blöchl ist überzeugt, dass die neue Leiterin die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre nicht nur fortsetzen, sondern auch mit eigenen Impulsen bereichern wird. Mit ihrer Erfahrung, ihrem Engagement und ihrer Führungsstärke wird Cora Miguletz die Polizeiinspektion Ansbach sicher in eine erfolgreiche Zukunft führen.

Erstellt durch: Andreas Gramlich

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023

Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg, wobei im Jahr 2022 50012 Fälle und im Jahr 2023 50746 Fälle registriert wurden. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 46698 im Jahr 2022 auf 46959 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 41572 im Jahr 2022 auf 40924 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 35704 männlich, 5868 weiblich und 13630 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 50.012 50.746
Anzahl der aufgeklärten Fälle 46.698 46.959
Anzahl der Verdächtigen 41.572 40.924
Anzahl der männlichen Verdächtigen 35.704 35.301
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5.868 5.623
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 13.630 15.083

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Bayern für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 15889 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 16397 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 5068 im Jahr 2022 auf 5737 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3974 im Jahr 2022 auf 4098 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 2801 Männer und 1173 Frauen im Jahr 2022, sowie 2795 Männer und 1303 Frauen im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 1276 im Jahr 2022 und 1266 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 15.889 16.397
Anzahl der aufgeklärten Fälle 5.068 5.737
Anzahl der Verdächtigen 3.974 4.098
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.801 2.795
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.173 1.303
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.276 1.266

Quelle: Bundeskriminalamt

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