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Malmö: Erhebliche Widerstandshandlungen gegenüber Bundespolizisten

Ein 29-jähriger Mann leistete am 19.05.2026 erheblichen Widerstand gegen Bundespolizisten nach Fahrtausschluss im Nachtzug von Hamburg nach Malmö.

Foto: Depositphotos

Hamburg (ost)

Nach den aktuellen Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Hamburg soll ein Mann (29 Jahre alt) am 19.05.2026 gegen 00:39 Uhr im Nachtzug (Route Hamburg Hauptbahnhof – Malmö) von der Zugbegleitung einen Fahrtausschluss erhalten haben und danach den eingesetzten Bundespolizisten erheblichen Widerstand geleistet haben.

Da der schwedische Staatsbürger bei einer Fahrkartenkontrolle durch die Zugbegleitung kurz vor Abfahrt des Zuges keine gültige Bahnfahrkarte vorzeigen konnte, wurde die Bundespolizei gerufen.

Trotz mehrfacher Aufforderung durch die eingesetzten Bundespolizisten weigerte sich der Mann, den abfahrbereiten Zug zu verlassen, sodass er von den Armen geführt aus dem Zug begleitet werden musste. Dabei beleidigte er die Bundespolizisten verbal, leistete erheblichen Widerstand und schlug unter anderem einem Bundespolizisten (25 Jahre alt) mit der Faust ins Gesicht. Der 29-Jährige wurde daraufhin zu Boden gebracht und festgenommen.

Um Beweise zu sichern, wurden die Vorfälle von den Bundespolizisten mittels einer Bodycam aufgezeichnet. Bei den Widerstandshandlungen wurden keine Bundespolizisten verletzt.

Der nüchterne Mann wurde in Gewahrsam genommen und zum Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof gebracht. Ein hinzugezogener Amtsarzt bestätigte die Gewahrsamsfähigkeit. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und ausreichender Beruhigung wurde er dann aus dem Gewahrsam entlassen.

Gegen den Beschuldigten wurden Strafverfahren unter anderem wegen des Verdachts der „Körperverletzung, Beleidigung, Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg durchgeführt.

WL

Quelle: Presseportal

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