Am Montagnachmittag erbeuteten falsche Polizeibeamte in Hochheim Bargeld von einer Frau, indem sie vorgaben, das Geld auf Fingerabdrücke zu untersuchen. Die Betrüger sind weiterhin aktiv und die Polizei warnt vor solchen Telefonanrufen.
Bad Soden am Taunus: Falsche Polizeibeamte erbeuten Bargeld

Hofheim (ost)
1. Falsche Polizeibeamte erbeuten Bargeld, Hochheim, Burgeffstraße, Montag, 07.07.2025
(ro)Am Montagnachmittag wurde in Hochheim ein hoher Geldbetrag von falschen Polizeibeamten erbeutet. Gegen 16:00 Uhr rief ein Mann eine Bewohnerin von Hochheim an und gab sich als Polizeibeamter aus. Die Angerufene stand angeblich auf einer Liste von Enkelbetrügern, gegen die ermittelt wurde. Um die Bande zu überführen, musste angeblich ihr Bargeld auf Fingerabdrücke untersucht werden. Unter diesen falschen Vorwänden überredete er die Frau, einen Geldbetrag von ihrer Bank abzuheben und einem Abholer vor dem Rathaus in der Burgeffstraße zu übergeben. Der Abholer wurde als etwa 1,70 Meter groß und 25 Jahre alt beschrieben. Er hatte schwarze Haare, sprach akzentfrei Deutsch und trug ein weißes Hemd sowie eine Jacke. Erst als die Betrüger die Hochheimerin nicht mehr kontaktierten, wurde sie misstrauisch und informierte die Polizei. Zu diesem Zeitpunkt war der Abholer bereits mit der Beute verschwunden.
Die Tricks der Betrüger sind vielfältig, aber das Ergebnis ist immer dasselbe: Das Vermögen der Angerufenen ist in Gefahr und die Polizei muss es nun sichern! Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird niemals Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere „Behörde“ wird dies tun. Einfach aufzulegen bei solchen Anrufen ist nicht unhöflich, sondern oft die einzige Möglichkeit, um die Täter loszuwerden. Die Betrüger schaffen es durch geschickte Gesprächsführung, dass die Angerufenen ihr gesamtes Bargeld oder wertvolle Gegenstände an einem Ort deponieren oder an Unbekannte übergeben oder überweisen. Daher die dringende Bitte: Wenn Sie solche Anrufe erhalten, legen Sie sofort auf. Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de.
Wenn Sie am Montagnachmittag zwischen 17:00 und 18:00 Uhr in der Burgeffstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die zur Aufklärung dieser Tat beitragen könnten, kontaktieren Sie bitte die Kriminalpolizei unter der Rufnummer (06196) 2073-0.
2. Auto zerkratzt,
Kriftel, Frankfurter Straße, Sonntag, 06.07.2025, 18:00 Uhr bis Montag, 07.07.2025, 10:00 Uhr
(ro)In Kriftel wurde zwischen Sonntagabend und Montagmorgen ein geparkter Pkw zerkratzt. Der Besitzer hatte seinen grauen Audi A3 gegen 18:00 Uhr in der Frankfurter Straße in Höhe der Hausnummer 52 abgestellt. Als er dann gegen 10:00 Uhr zum Fahrzeug zurückkehrte, musste er die Beschädigungen feststellen. Der Schaden beläuft sich auf etwa 6.000 Euro. Hinweise nimmt die Polizeistation Hofheim unter der Telefonnummer (06192) 2079-0 entgegen.
3. Betrunken gegen Hauswand gefahren,
Bad Soden, Königsteiner Straße, Montag, 07.07.2025, 16:25 Uhr
(ro)Ein betrunkener Autofahrer kam am Montag in Bad Soden von der Straße ab, prallte gegen eine Hauswand und wurde dabei verletzt. Der 72-jährige Fahrer war in seinem Mercedes Viano auf der Gartenstraße unterwegs und wollte rechts in die Königsteiner Straße abbiegen. Dabei verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, kollidierte zuerst mit einem Zaun und dann mit der Steinfassade eines Mehrfamilienhauses. Der Mann musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Dort wurde ihm zusätzlich Blut von einem Arzt abgenommen, da der Verdacht bestand, dass der Fahrer zuvor Alkohol konsumiert hatte. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Es entstand Sachschaden sowohl am Mercedes als auch am Zaun und der Fassade.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 117.817 Fällen, was 81,02% ausmacht. In Ortslagen innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








