Polizei gibt Tipps für sicheren Urlaub. Prävention ist wichtig, um Einbrüche zu verhindern und das Risiko zu minimieren.
Eincrecheraktivität in Südhessen

Südhessen (ost)
Der Beginn der Sommerferien markiert für viele Menschen die angenehmste Zeit des Jahres.
Während die Koffer gepackt und die Urlaubspläne geschmiedet werden, sehen Einbrecher ihre Chance gekommen. Um unliebsame Überraschungen zu vermeiden, startet die Polizei im Rahmen ihrer Sommerkampagne eine Informationskampagne zum Thema Einbruchsschutz.
Ein sicheres Zuhause bildet die Basis für eine entspannte Reise. Die Polizei gibt praktische Ratschläge, wie Häuser und Wohnungen auch in Abwesenheit der Bewohner effektiv geschützt werden können. Oft sind es bereits einfache Maßnahmen, die einen großen Unterschied machen:
Zusätzlich zur mechanischen Sicherung aller Fenster und Türen empfiehlt die Polizei, dass unerwünschte Gäste gar nicht erst eindringen können. Eine Einbruch- und Überfallmeldeanlage bietet zusätzliche Sicherheit. Einbruchsversuche werden automatisch gemeldet und man kann den Alarm bei Gefahr auch selbst auslösen.
Das Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein für Prävention zu stärken und das Risiko von Einbrüchen während der Urlaubszeit zu minimieren. Informationsstände, Beratungsangebote und gezielte Öffentlichkeitsarbeit sind Teil des Programms, das in den vergangenen Wochen an verschiedenen Orten in Südhessen durchgeführt wurde.
Weitere Informationen zum Thema Einbruchsschutz finden Sie unter:
https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/einbruch/
oder direkt bei der Polizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südhessen.
E-Mail: beratungsstelle.ppsh@polizei.hessen.de oder telefonisch unter: 06151/ 969 – 40444.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








