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Erlangen: Anlagenbetrug in Reiskirchen

Betrüger erbeuten 70.000 Euro von 73-Jährigem durch falsche Versprechungen und hohe Gewinnversprechen. Polizei warnt vor ähnlichen Betrugsmaschen.

Symbolbild Anlagebetrug
Foto: Presseportal.de

Giessen (ost)

Reiskirchen: Schwindler ergaunern 70.000 Euro mit falschen Versprechungen

Ein 73-jähriger Mann aus dem Raum Gießen wurde vor einigen Monaten im Internet auf eine scheinbar lukrative Investitionsmöglichkeit aufmerksam. Hinter der professionell aussehenden Werbung verbargen sich jedoch Betrüger.

Die Täter überzeugten den Mann mit hohen Gewinnversprechen und angeblich sicheren Kapitalerträgen, mehrmals Geld auf verschiedene Bankkonten, darunter auch im Ausland, zu überweisen. Um Vertrauen aufzubauen und die Seriosität der vermeintlichen Investition vorzutäuschen, erhielt das Opfer zwischendurch kleinere Beträge im niedrigen dreistelligen Bereich als angebliche Gewinnauszahlungen zurück.

Das perfide Vorgehen der Betrüger zielt darauf ab, über einen längeren Zeitraum eine vertrauensvolle Beziehung zu den Opfern aufzubauen, um möglichst hohe Geldbeträge zu erhalten. Insgesamt überwies der 73-Jährige so etwa 70.000 Euro an die Betrüger.

Die Polizei warnt eindringlich vor ähnlichen Betrugsmaschen und bittet um Unterstützung, um weitere Fälle zu verhindern:

Verhaltenshinweise: Betrüger manipulieren ihre Opfer oft geschickt – seien Sie bei angeblich risikofreien und besonders lukrativen Investitionen stets misstrauisch.

Weitere Informationen zu Kredit- und Anlagebetrug sowie anderen Betrugsmaschen finden Sie hier: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/kredit-und-anlagebetrug/

Friederike Morello, Pressesprecherin

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2653 auf 2828. Davon waren 1806 männlich, 847 weiblich und 851 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

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