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Frankfurt am Main: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Die Staatsanwaltschaft ordnete Untersuchungshaft für den 23-Jährigen an, der verdächtigt wird, eine 52-Jährige getötet zu haben.

Foto: Depositphotos

Hanau (ost)

Weitere gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Hanau und Polizeipräsidium Südosthessen (lei) Nach dem vermutlich gewaltsamen Tod einer 52-jährigen Frau (siehe: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6277367) wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hanau am heutigen Mittwoch die Untersuchungshaft gegen den 23-jährigen Tatverdächtigen angeordnet. Eine Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Hanau erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags. Der Beschuldigte wurde danach in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Untersuchungen zu den Hintergründen der Tat sowie zum genauen Ablauf des Geschehens dauern weiterhin an und werden mit dem Ziel einer schnellen Aufklärung sehr genau geführt. Ebenfalls noch ausstehend ist das Ergebnis der Obduktion des Leichnams, die auf Anordnung der Staatsanwaltschaft bereits am Dienstagabend durchgeführt wurde.

Im Rahmen der ausführlichen Spurensuche am Tatort kamen im Verlauf des Dienstages Drohnen, Diensthunde sowie Polizeikräfte mit technischem Equipment zum Einsatz, unter anderem um bewachsene Grünflächen besser durchsuchen zu können. Dabei konnten die eingesetzten Kräfte ein mögliches Tatwerkzeug sicherstellen. Zur Unterstützung der kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurden zudem Experten des Instituts für Rechtsmedizin Frankfurt am Main hinzugezogen.

Die Kriminalpolizei Hanau bittet weiterhin mögliche Zeuginnen und Zeugen, die Informationen zum Tathergang geben können, sich unter der Telefonnummer 06181 100-123 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023 gesunken. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei die Anzahl der weiblichen Verdächtigen leicht angestiegen ist. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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