Am Sonntag beschlagnahmten Beamte eine große Menge Rauschgift und Bargeld in einer Wohnung im Westend. Gegen 14:45 Uhr entdeckten sie Hinweise auf Betäubungsmittel.
Frankfurt-Westend: Spürhund „Nik“ erschnüffelt Rauschgift

Frankfurt (ost)
Am Sonntag (17. Mai 2026) entdeckten Polizisten eine große Menge Drogen und Geld in einem Apartment im Westend.
Um 14:45 Uhr alarmierten besorgte Nachbarn die Polizei wegen einer offenen Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus in der Eschersheimer Landstraße. Da der Verdacht bestand, dass sich möglicherweise Einbrecher in der Wohnung aufhielten, betraten die Beamten das Gebäude. Obwohl sie keine Einbrecher fanden, entdeckten sie bei der Suche eine beträchtliche Menge Bargeld und Hinweise auf große Mengen Drogen.
Ein Richter erließ einen Durchsuchungsbeschluss und die Wohnung wurde nun gemeinsam mit dem Rauschgiftspürhund „Nik“ durchsucht. Dabei konnte „Nik“ Haschisch und Kokain im einstelligen Kilobereich sowie ca. 80g Crack erschnüffeln. Die Beamten fanden außerdem Bargeld im niedrigen vierstelligen Bereich und verschiedene Utensilien zum Strecken, Verpacken und Verkaufen von Drogen.
Gegen den Bewohner der Wohnung und eine weitere beteiligte Person wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Drogenhandel eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der registrierten Fälle von 24363 auf 26518. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt







