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Kassel: Supermarkt-Diebstahl endet mit Messerdrohung,38-Jähriger droht Untersuchungshaft

Ein 38-jähriger Mann wurde nach einem Diebstahl im Supermarkt festgenommen, bei dem er Mitarbeiter mit einem Messer bedrohte. Der Tatverdächtige wird einem Haftrichter vorgeführt.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Wolfsanger/Hasenhecke:

Ein 38-jähriger Mann hat gestern Abend wegen Waren im Wert von 6,79 Euro mehrere Angestellte eines Supermarkts mit einem Messer bedroht, als sie versuchten, ihn am Verlassen des Ladens zu hindern. Als er die Polizei sah, zog er ebenfalls das Messer, gab es aber auf, als ihnen mit dem Einsatz eines Distanzelektroimpulsgeräts (DEIG) gedroht wurde. Der Verdächtige, ein 38-jähriger Mann russischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz, wurde festgenommen. Aufgrund seiner Vorstrafen wegen räuberischen Diebstahls und anderer Delikte wird er einem Haftrichter vorgeführt, der über Untersuchungshaft entscheiden wird.

Der Diebstahl in einem Supermarkt in der Wolfsangerstraße ereignete sich gegen 18:40 Uhr. Eine Kundin beobachtete, wie der Mann Energy-Drinks in seine Taschen steckte und den Laden verließ, ohne zu bezahlen. Als die Kassiererin den Dieb am Ausgang ansprach, zog er ein Küchenmesser und bedrohte sie. Weitere Angestellte folgten dem Täter auf den Parkplatz, wo er erneut das Messer zog und drohte, bevor er floh. Dank eines Mitarbeiters, der den Dieb verfolgte und der Polizei den aktuellen Standort meldete, konnte der Mann wenige Minuten später in der Straße „Opferberg“ festgenommen werden. Das Messer wurde sichergestellt und der Verdächtige muss sich nun wegen räuberischen Diebstahls verantworten.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Hessen zeigten einen Anstieg zwischen 2022 und 2023. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 auf 2263, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.871 3.217
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.785 1.850
Anzahl der Verdächtigen 2.173 2.263
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.974 2.046
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 199 217
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.077 1.179

Quelle: Bundeskriminalamt

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