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Köln: Verhaftung nach betrügerischem Schockanruf

Zivilpolizisten nehmen Geldabholer nach tödlichem Unfall fest. Ermittlungen wegen bandenmäßigem Betrug laufen.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel:

Die Polizisten vom Kommissariat 23/24 der Kasseler Kripo hatten gestern einen bedeutenden Erfolg mit der Festnahme eines Verdächtigen in einem Fall von einem betrügerischen Schockanruf. Die Beamten in Zivil hatten den 45-jährigen Mann aus Köln bei der Geldübergabe im Mittelring in Kassel verhaftet. Zurzeit prüfen die Ermittler, ob der Tatverdächtige dem Haftrichter vorgeführt wird.

Am gestrigen Nachmittag erhielt ein Kasseler Ehepaar einen Anruf eines angeblichen Polizeibeamten über ihren Festnetzanschluss. Der Betrüger am anderen Ende der Leitung behauptete, dass die Enkelin der Senioren einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Um die Haft der Enkeltochter zu verhindern, wurde eine Kaution von 75.000 Euro gefordert. Unter Schock machte sich der Ehemann auf den Weg zu seiner Bank im Landkreis Kassel, um einen Teil des geforderten Geldes abzuheben. Der Schwindel wurde jedoch entlarvt, und gegen 17 Uhr klickten die Handschellen für den von der Betrügerbande geschickten Abholer, der nach Kassel gekommen war, um Beute zu machen. Die weiteren Ermittlungen gegen den 45-Jährigen und unbekannte Mittäter wegen bandenmäßigen Betrugs werden bei der EG SÄM der Kasseler Kripo durchgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.164 Fällen (0,8%) relativ selten. Die Mehrheit der Unfälle, nämlich 117.817 (81,02%), waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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