Polizei sucht Zeugen nach sexueller Belästigung in Bus. Festgenommener mit Haftbefehl in JVA aufgrund Kontrollen in Waffenverbotszone.
Langenselbold: Sexuelle Belästigung in Bus; Festgenommener mit Haftbefehl

Hanau und Main-Kinzig-Kreis (ost)
1. Fahndung nach Zeugen: Untersuchungen wegen sexueller Belästigung in Bus – Hanau
(fg) Die Polizei sucht nach einem Vorfall sexueller Belästigung in einem Bus am Montagnachmittag gegen 12.50 Uhr nach einem unbekannten Mann von etwa 1,65 Metern Größe und 40 bis 50 Jahren. Der Täter hatte dunkle Haare, die er nach oben gestylt hatte, sowie einen Drei-Tage-Bart. Er trug eine schwarze Lederjacke und schwarze Jeans.
Es wird angenommen, dass ein Jugendlicher an der Haltestelle „Nordstraße“ in den Bus der Linie 54 nach Erlensee eingestiegen ist, als der Unbekannte bereits im Bus war. Aufgrund der hohen Auslastung des Busses befand sich der Teenager im hinteren Teil. Während der Fahrt nutzte der Täter dies aus und soll das Mädchen mehrmals am Oberschenkel berührt haben. Nach den Vorfällen stieg die Jugendliche aus und ließ sich von ihren Eltern abholen. Die Kriminalpolizei hat sofort Ermittlungen eingeleitet und bittet Passagiere des Busses, die Hinweise zum Täter geben können, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.
2. Überprüfungen in der Waffenverbotszone: Festgenommener aufgrund eines bestehenden Haftbefehls in JVA – Hanau
(fg) Ein 33-Jähriger versuchte am Montagabend zu fliehen, wurde jedoch schnell festgenommen und aufgrund eines bestehenden Haftbefehls inhaftiert. Polizeibeamte des Hanauer Reviers überprüften mit Unterstützung der Einsatzkräfte des Hessischen Polizeipräsidiums am Montagabend erneut die Einhaltung der Bestimmungen der Waffenverbotszone in der Hanauer Innenstadt.
Im betroffenen Gebiet kontrollierten die Beamten zwischen 19 Uhr und 21 Uhr insgesamt 63 Personen. Neben der Durchsetzung der Regeln der Waffenverbotszone lag das Hauptaugenmerk auch auf einer deutlich sichtbaren Präsenz. Dadurch sollen nicht nur mögliche Verstöße frühzeitig erkannt, sondern auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung gestärkt werden.
Während einer Kontrolle versuchte eine Person zu fliehen und rannte weg. Die Ordnungshüter nahmen den 33-Jährigen kurz darauf in einem nahegelegenen Parkhaus vorläufig fest. Bei der Durchsuchung fanden sie drei Behälter und zwei Folien mit verschiedenen Betäubungsmitteln. Außerdem trug der Verdächtige zwei Taschenmesser und ein Butterfly-Messer bei sich. Es stellte sich heraus, dass gegen den Verdächtigen ein Haftbefehl vorlag. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Festgenommene in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz wurden eingeleitet. Der 33-Jährige muss daher mit weiteren rechtlichen Konsequenzen rechnen.
Die Polizei kündigte an, auch zukünftig ähnliche Kontrollmaßnahmen durchzuführen, um die Sicherheit im Stadtgebiet zu erhöhen.
3. Mülltonnenbrand gelöscht: Zeugenaufruf! – Hanau
(fg) Während des Nachtdienstes bemerkte eine Streifenbesatzung am späten Montagabend gegen 23.15 Uhr einen Mülltonnenbrand in der Nußallee und konnte ihn mit einem Feuerlöscher eindämmen. Die Feuerwehr löschte den Brand kurz darauf vollständig. Die Ursache des Brandes, bei dem Sachschaden in unbekannter Höhe entstand, ist noch unklar. Zeugen, die etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06181 100-120 bei der Polizeiwache in Hanau zu melden.
4. Fahrerflucht auf Supermarktparkplatz: Zeugen gesucht! – Maintal
(fg) Am Montagmittag ereignete sich auf einem Supermarktparkplatz in der Industriestraße (einstellige Hausnummern) eine Fahrerflucht, die nun von der Polizei untersucht wird. Ein unbekannter Fahrer beschädigte vermutlich beim Parken einen abgestellten Toyota. Das Fahrzeug weist nun im Heckbereich verschiedene Dellen und Kratzer auf. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt. Zeugen, die zwischen 11.15 Uhr und 12.25 Uhr auf dem GLOBUS-Parkplatz Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06181 4302-0 bei der Polizeistation in Maintal zu melden.
5. Unfall im Kreisverkehr: Eine Person verletzt – Erlensee
(cb) Die Polizei in Langenselbold sucht nach Zeugen einer Unfallflucht, die sich am Freitag im Kreisverkehr Leipziger Straße/An der Kläranlage ereignete. Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr ein 60-jähriger Rollerfahrer in den Kreisverkehr, als der unbekannte Unfallverursacher gegen 7.50 Uhr von der Leipziger Straße in den Kreisverkehr einfuhr. Dabei übersah er wahrscheinlich den vorfahrtsberechtigten Rollerfahrer. Um eine Kollision mit dem roten Fahrzeug zu vermeiden, musste der Fahrer des Rollers stark bremsen und ausweichen. Dadurch stürzte der 60-jährige Rodenbacher und zog sich leichte Verletzungen zu. Er begab sich daraufhin in ärztliche Behandlung. Der Fahrer des roten Autos setzte seine Fahrt in Richtung Hanau fort, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Am Roller der Marke Niu entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Die Beamten der Unfallfluchtgruppe haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten Zeugen, sich unter der Rufnummer 060 8098-5699 zu melden.
6. Einbrecher brachen einen Tresor auf und flüchteten: Zeugen gesucht! – Birstein
(fg) Unbekannte drangen in der Nacht zum Montag in ein Firmengebäude in der Industriestraße (einstellige Hausnummern) ein, durchsuchten einen Raum und öffneten einen Tresor. Was sie mitnahmen, ist noch nicht bekannt. Um Zugang zu erhalten, hatten die Einbrecher zuvor ein Fenster aufgebrochen. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Industriestraße gesehen haben, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.
Offenbach, 12.05.2026, Pressestelle, Thomas Leipold
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der registrierten Fälle von 24363 im Jahr 2022 auf 26518 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg leicht von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.164 Fällen (0,8%) vergleichsweise gering. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 117.817 Fällen (81,02%). Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








