In Ober-Ramstadt erbeutete ein Betrüger Geld und Schmuck, indem er eine Seniorin täuschte und ihre EC-Karte stahl. Die Polizei warnt vor Herausgabe von PIN und TAN an Unbekannte.
Ober-Ramstadt: Warnung vor falschen Bankmitarbeitern

Ober-Ramstadt (ost)
Am Montag (18.5.) ereignete sich in Ober-Ramstadt ein Vorfall, bei dem ein falscher Angestellter einer Bank Geld und Schmuck gestohlen hat.
Nach den ersten Ermittlungen haben sich die bisher unbekannten Betrüger zuerst telefonisch bei einer älteren Dame gemeldet. Unter einem Vorwand überzeugten sie die Frau davon, dass sie ihre Bankkarte und die dazugehörige PIN benötigten. Zwischen 15.30 und 19.45 Uhr klingelte ein Fremder an ihrer Tür und forderte sie auf, die EC-Karte herauszugeben. Der Unbekannte erkundigte sich nach Wertgegenständen im Haus und schaffte es, in einem unbeobachteten Moment Schmuck zu stehlen und floh dann unerkannt mit seiner Beute und der Karte. Anschließend wurde eine Abbuchung in Höhe von 3000 Euro bei einer Bank getätigt.
Der Abholer soll ein etwa 21-jähriger junger Mann mit schwarzen, lockigen Haaren gewesen sein. Er soll ungefähr 1,85 Meter groß und schlank gewesen sein und einen Bart getragen haben. Zum Zeitpunkt des Verbrechens soll er eine schwarze Jacke getragen haben.
Wer hat verdächtige Beobachtungen in der Nieder-Ramstädter-Straße und den umliegenden Straßen gemacht?
Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder andere nützliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Darmstadt unter der Rufnummer 06151 / 969 – 0 zu melden.
Vor diesem Hintergrund gibt die Polizei folgenden Rat:
Geben Sie am Telefon niemals Bankdaten oder persönliche Informationen preis. Seien Sie bei Anrufen, die Überweisungen oder sensible Bankdaten betreffen, immer skeptisch. Wenn Zweifel aufkommen, sollten Betroffene Rat bei Familienmitgliedern suchen und die Polizei informieren. PIN- oder TAN-Nummern sollten niemals an Dritte weitergegeben werden, weder am Telefon noch per E-Mail. Echte Bankangestellte fragen nicht nach Nummern oder Passwörtern. Wenn solche Daten abgefragt werden, ist es höchstwahrscheinlich ein Betrugsversuch. Echte Bankangestellte holen niemals einzelne EC- oder Kreditkarten an der Wohnadresse ab. Wenn verdächtige Abbuchungen festgestellt werden, sollten die Geschädigten umgehend ihre Bank informieren, damit gegebenenfalls eine Rückbuchung veranlasst werden kann.
Quelle: Presseportal







