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Schwalm-Eder-Kreis: Einbruchsversuche in Mehrfamilienhäusern

Unbekannte Täter versuchten gewaltsam einzudringen, blieb beim Versuch; Polizei sucht Zeugen für mögliche Tatzusammenhänge.

Foto: Depositphotos

Homberg (ost)

Pressemitteilung von der Polizeidirektion Schwalm-Eder vom 21.05.2026:

Fritzlar

Bisher unbekannte Täter versuchten in Fritzlar in zwei Fällen gewaltsam in Mehrfamilienhäuser einzudringen. In beiden Fällen blieb es beim Versuch.

Der erste Vorfall fand am Dienstagabend (19.05.2026) zwischen 20:00 Uhr und 22:00 Uhr in der Straße An der Stadtmauer in Fritzlar statt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand versuchten die unbekannten Täter, die Hauseingangstür eines Mehrparteienhauses gewaltsam durch Hebeln zu öffnen. Das Vorhaben scheiterte, ein Eindringen in das Gebäude fand nicht statt. An der Eingangstür entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von etwa 7000,- Euro.

Zu einem weiteren versuchten Einbruch kam es am Mittwochnachmittag (20.05.2026) gegen 13:30 Uhr in der Geismarstraße in Fritzlar. Hier versuchten unbekannte Täter ebenfalls, die Hauseingangstür eines Mehrfamilienhauses gewaltsam zu öffnen. Nachdem der Öffnungsversuch fehlschlug, flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 4.000, – Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei in Homberg hat die Untersuchungen in beiden Fällen aufgenommen und überprüft mögliche Zusammenhänge der Taten.

Zeugen, die in der Umgebung der Straße An der Stadtmauer am Dienstagabend oder in der Geismarstraße am Mittwochmittag verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf mögliche Tatverdächtige geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05681-7740 zu melden.

Yvonne Winter, KHK`in – Pressesprecherin –

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wovon 723 gelöst wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer und 71 Frauen. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 598, davon waren 511 männlich und 87 weiblich. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle lag bei 224 im Jahr 2022 und bei 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 308 im Jahr 2022 und 267 im Jahr 2023. Davon waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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