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Schwalm-Eder-Kreis: Nordhessischer Biker Safety Tour Auftakt

Erste Veranstaltung stieß auf Begeisterung. Martin Tils informierte über Unfallstatistik und Fahrphysik, Nils Decker zeigte Erste Hilfe Maßnahmen für Motorradfahrer.

Die erste Biker Safety Tour in Nordhessen fand am Samstag, 05.07.2025 in Homberg / Efze statt.
Foto: Presseportal.de

Kassel (ost)

Letzten Samstag startete die Premiere der „Biker Safety Tour“ im Polizeipräsidium Nordhessen. Vorher wurden ähnliche Veranstaltungen bereits von den Polizeipräsidien Süd- und Mittelhessen organisiert und fanden nun auch in unserer Region statt. Das Hauptsachgebiet für Prävention, Bereich Verkehrsprävention, des Polizeipräsidiums Nordhessen stellte insgesamt zwölf Plätze für Interessierte zur Verfügung, die schnell ausgebucht waren.

Martin Tils von der Verkehrsprävention der nordhessischen Polizei informierte die zwölf Motorradfahrer am Samstag auf dem Gelände der Polizeidirektion Schwalm-Eder in Homberg zunächst über die Unfallstatistik, Unfallursachen und Fahrphysik. Danach zeigte Nils Decker vom Deutschen Roten Kreuz, wie man sich um einen bewusstlosen, verletzten Motorradfahrer kümmert, einschließlich dem Abnehmen des Motorradhelms. Danach begann die etwa dreistündige Tour durch den Schwalm-Eder-Kreis. An einer Stelle machte man Halt, wo bereits ein tödlicher Unfall mit einem Motorradfahrer stattgefunden hatte. Uwe Zinn, der Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes der Polizeidirektion Schwalm-Eder, analysierte gemeinsam mit den Teilnehmern den Unfallort und gab Hinweise zum angemessenen Fahrverhalten, insbesondere in Gruppen. Die Teilnehmer der ersten nordhessischen Biker Safety Tour waren zwischen 19 Jahren und Rentenalter. Am Ende waren alle begeistert von der Idee und Umsetzung der Veranstaltung. Es ist geplant, auch im nächsten Jahr in Nordhessen eine Biker Safety Tour anzubieten, die dann in einem anderen Landkreis stattfinden soll.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Bei den Verkehrsunfällen kamen insgesamt 188 Menschen ums Leben, 3.537 wurden schwer verletzt und 21.704 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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