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Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens: Audi-Fahrer flüchtete vor Polizeikontrolle

Die Polizei ermittelt wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, nachdem ein Audi-Fahrer vor einer Kontrolle geflüchtet ist. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Foto: Depositphotos

Offenbach (ost)

Nachdem ein junger Audi-Fahrer in der Nacht zum Donnerstag vor der Polizei geflohen war, wird nun wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens ermittelt. Die Beamten bitten um Hinweise von Zeugen, um den Mann zu identifizieren.

Laut bisherigen Informationen fiel einer verdeckten Streife um 0.10 Uhr ein grauer Audi E-Tron mit MKK-Kennzeichen auf der Bundesstraße 448 zwischen Obertshausen und Offenbach durch überhöhte Geschwindigkeit auf. Der Fahrer stoppte dann an der roten Ampel an der Kreuzung B448 / Philipp-Ullrich-Straße.

Die Polizisten gaben dem Fahrzeug Anhaltezeichen und stellten sich vor den Audi. Als die Beamten ausstiegen und sich dem Auto nähern wollten, riss der Fahrer mit kurzem Bart plötzlich aus und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit.

Später bog der Audi-Fahrer an der Ampel B448 / Bieberer Straße trotz roter Ampel links ab und kehrte dann erneut auf die B448 in Richtung Stadtzentrum um. Dort fuhr das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit weg und verschwand zunächst aus dem Blickfeld.

Im Rahmen der Fahndung fanden die Polizisten den verlassenen Audi später auf dem Parkplatz eines Drogeriemarktes in der Seligenstädter Straße im Stadtteil Bieber. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt und auf Spuren untersucht.

Zeugen, die Informationen zum Fahrer oder zum Fahrverhalten des Audi haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Offenbach unter der Rufnummer 069 8098-5100 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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