Einbrecher erbeuten Bargeld, Kosmetikartikel und eine Kamera im „Petermannsgäßchen“. Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.
Wetteraukreis: Einbruch in Nidda

Giessen (ost)
Nidda: Einbruch im „Petermannsgäßchen“
In der Nacht von Samstag (16. Mai) auf Sonntag (17. Mai) drangen Einbrecher gewaltsam in einen Salon im „Petermannsgäßchen“ ein und gelangten so ins Innere. Die Diebe erbeuteten Bargeld, diverse Kosmetikprodukte und eine Kamera. Danach konnten sie unbemerkt entkommen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise und fragt: Haben Sie zwischen Samstag (16. Mai), 21 Uhr und Sonntag (17. Mai), 11 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen? Hinweise werden telefonisch bei der Polizeistation Büdingen unter der Telefonnummer (06042) 96480 entgegengenommen.
Ortenberg / Bad Nauheim: Zwei Unfälle unter Alkoholeinfluss
Am Wochenende ereigneten sich im Wetteraukreis gleich zwei Unfälle, bei denen Alkohol eine Rolle spielte. In Ortenberg-Effolderbach setzte sich am Freitag (15. Mai) ein 38-Jähriger mit knapp 2 Promille hinter das Steuer seines Suzuki und fuhr los. Gegen 1.15 Uhr verlor er in der Konradsdorfer Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte in der Nähe der Hausnummer 6 mit einem geparkten Renault. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt. Ein Abschleppdienst übernahm den nicht mehr fahrbereiten Suzuki. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro. Der 38-jährige Mann aus Glauburg wurde von der hinzugerufenen Polizei zur Wache gebracht. Dort wurde schließlich eine Blutprobe von einem Arzt entnommen.
In der Nacht zum Samstag (16. Mai) kam ein 42-jähriger Autofahrer in Bad Nauheim in der Ludwigstraße in Höhe der Hausnummer 19 mit seinem Kia von der Fahrbahn ab und stieß gegen eine Straßenlaterne sowie einen geparkten BMW. Das Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer wurde verletzt. Rettungskräfte brachten den Mann aus Bad Nauheim in ein Krankenhaus, wo ebenfalls eine Blutprobe entnommen wurde. Ein zuvor durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,7 Promille. An beiden Fahrzeugen sowie an der Straßenlaterne entstand ein Sachschaden von ungefähr 14.000 Euro. Der Kia war zudem nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Beiden Autofahrern drohen nun Strafverfahren.
Alisa Jockel
Pressesprecherin
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der gemeldeten Fälle von 24363 auf 26518. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen gemeldet, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 117.817, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage gab es 14.839 Unfälle innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







