Ein Radfahrer aus Warstein verlor die Kontrolle über sein Fahrrad, stürzte 8 Meter in die Tiefe und wurde lebensgefährlich verletzt.
Bestwig: Radfahrer stürzt 8 Meter in die Tiefe

Olsberg (ost)
Gemeinsam mit dem Feuerwehrzug Velmede – Bestwig und den Löschgruppen Nuttlar und Ostwig wurde am Dienstagnachmittag gegen 14:40 Uhr die Drehleiter des Feuerwehrzugs Bigge – Olsberg nach Bestwig – Nuttlar am Ruhrtalradweg alarmiert. Ein 39-jähriger Mann aus Warstein verlor etwa in Höhe des alten Schieferbaus nach einer Linkskurve aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrrad, berührte am linken Fahrbahnrand eine Felswand und überquerte dann auf der gegenüberliegenden Seite eine etwa 40 cm hohe Mauer. Danach stürzte er mit seinem Fahrrad etwa 8 Meter in die Tiefe und blieb schwer verletzt liegen. Ein Retter der nachalarmierten Fachgruppe Absturzsicherung des Feuerwehrzugs Bigge-Olsberg seilte sich über die Drehleiter zu dem Verletzten und dem behandelnden Notarzt und Notfallsanitätern ab. Der Warsteiner wurde nach der Erstversorgung mit einer Schleifkorbtrage vom Ufer der Ruhr gerettet, im bereitstehenden Rettungswagen vor Ort und vom Team eines ebenfalls nachalarmierten Rettungshubschraubers transportfähig gemacht und dann in eine Fachklinik nach Dortmund geflogen. Insgesamt waren 9 Einsatzkräfte und drei Fahrzeuge des Feuerwehrzugs Bigge-Olsberg, 24 Helfer und 6 Fahrzeuge der Feuerwehr Bestwig, 4 Beamte und zwei Fahrzeuge der Polizei und 2 Fahrzeuge, ein Hubschrauber und 8 Helfer des Rettungsdienstes im Einsatz, um den lebensgefährlich verletzten Radfahrer zu retten.
Ein Höhenretter der Bergwacht Winterberg war ebenfalls an Bord des Hubschraubers, der mit einer Rettungswinde ausgestattet war. Falls die Drehleiter nicht hätte positioniert werden können, hätte der Verletzte über die Hubschrauberwinde gerettet werden können. Die Bergwacht Winterberg hat mehrere speziell ausgebildete Kräfte, die im Einsatzfall vom anfliegenden Hubschrauber an einem vereinbarten Treffpunkt an Bord genommen werden und dann die Windenrettung durchführen. Der Einsatz endete um 16:20 Uhr.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 53.500 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% aus, was 1.233 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 288 Fällen oder 0,54% vertreten. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle, die 87,97% der Gesamtzahl ausmachten. Von den Unfällen ereigneten sich 31.178 innerorts (58,28%), 19.742 außerorts (36,9%) und 2.580 auf Autobahnen (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








