Fahrer unter Drogeneinfluss verursacht Schaden und flüchtet. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen den 36-jährigen Rostocker nach einem Verkehrsunfall vor dem Polizeirevier Lichtenhagen.
Lichtenhagen: Verkehrsunfall in der Möllner Straße

Rostock (ost)
Die Polizei in Rostock hat begonnen, gegen einen 36-jährigen Rostocker zu ermitteln, der am 27. August 2024 gegen 18:30 Uhr vor dem Polizeirevier Lichtenhagen einen Verkehrsunfall verursachte und dann floh.
Während eines Wendemanövers stieß der Fahrer gegen ein Verkehrsschild vor dem Polizeirevier und wurde dabei von Beamten des Reviers Lichtenhagen beobachtet. Anstatt sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, fuhr der Fahrer einfach weiter und verließ die Unfallstelle. Die Beamten verfolgten ihn sofort und konnten ihn in der Nähe stoppen. Der Grund für die Flucht war schnell ersichtlich: Ein Drogentest bestätigte, dass der Tatverdächtige unter dem Einfluss von Amphetaminen und THC stand.
Der Fahrer musste eine Blutprobe abgeben und sein Führerschein wurde eingezogen. Der 36-Jährige wird nun wegen Fahrerflucht und Fahrens unter Drogeneinfluss strafrechtlich verfolgt. Dem Tatverdächtigen wurde die Weiterfahrt untersagt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle registriert, wovon 8304 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6776, wobei 5675 männlich und 1101 weiblich waren. 647 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 8223, wobei 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 6598, wobei 5556 männlich und 1042 weiblich waren. 713 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% der Gesamtzahl aus, was 1.233 Unfällen entspricht. 288 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,54% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 87,97% der Gesamtzahl, also 47.066 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








