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Mecklenburg-Vorpommern: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 16.01.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 16.01.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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16.01.2026 – 23:10

POL-NB: Brand in Einfamilienhaus in Groß Nemerow OT Zachow

PHR Neubrandenburg (ost)

Am Nachmittag des 16.01.2026, gegen 15:00 Uhr, wurde über die Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte ein Feuer in Zachow, in 17094 Groß Nemerow, gemeldet.

Nach ersten Informationen brach in dem Wohnhaus wahrscheinlich aufgrund eines technischen Defekts ein Brand aus. Alle Bewohner des Hauses blieben unverletzt.

Die örtlichen Feuerwehren Groß Nemerow, Burg Stargard, Rowa und Teschendorf waren im Einsatz, um das Feuer zu bekämpfen.

Der Schaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Die weiteren Untersuchungen werden vom Kriminaldauerdienst Neubrandenburg durchgeführt.

Im Namen

Erik Günther

Polizeihauptkommissar Polizeipräsidium Neubrandenburg Dezernat 1/ Einsatzleitstelle Polizeiführer vom Dienst

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Polizeipräsidium Neubrandenburg
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Polizeipräsidium Neubrandenburg).

16.01.2026 – 14:46

POL-HRO: Fahrerflucht nach Verkehrsunfall in Schwerin - Polizei sucht Zeugen

Schwerin (ost)

Nach einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht am späten Mittwochabend in der Johannesstraße sucht die Polizei nun nach Zeugen. Laut einer Besucherin einer Bar gab es gegen 23:40 Uhr einen lauten Knall an der Ecke Johannesstraße/Wittenburger Straße. Als sie nach draußen schaute, sah sie einen geparkten VW, dessen Heck stark beschädigt war. Die Auswertung der Unfallspuren ergab, dass der Verursacher des Unfalls mit seinem Fahrzeug die Wittenburger Straße in Richtung Marienplatz befuhr und dann nach links in die Johannesstraße abbog. Dabei geriet das Fahrzeug auf der winterglatten Fahrbahn nach rechts von der Straße ab und stieß gegen den geparkten VW. Anschließend flüchtete der bisher unbekannte Unfallverursacher vom Unfallort. Am VW entstand ein Sachschaden von etwa 4.000 Euro. Das Unfallfahrzeug dürfte ebenfalls Schäden an der Fahrzeugfront aufweisen.

Die Polizei hat den Verkehrsunfall vor Ort aufgenommen und sucht nun nach dem flüchtigen Fahrer. Gegen ihn wird wegen Fahrerflucht ermittelt. Zeugen, die Informationen zum Unfall oder zum Fahrer haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Schwerin zu melden (Tel.: 0385/5180-2224 oder per E-Mail an kk.schwerin@polmv.de).

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Polizeipräsidium Rostock
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16.01.2026 – 14:28

POL-HRO: Polizei stellt Tatverdächtigen in Gebäude auf frischer Tat fest

Wismar (ost)

Heute Morgen, am 16. Januar 2026 gegen 6:30 Uhr, erhielt die Polizei in Wismar von mehreren Hinweisgebern die Information, dass sich ein unbekannter Mann gewaltsam Zugang zu einem Wohnhaus am Klußer Damm verschafft haben soll.

Die sofort eingesetzten Polizisten konnten den Mann, dessen Identität zunächst unbekannt war, im Keller des Hauses auf frischer Tat ertappen. Zur weiteren Durchführung von polizeilichen Maßnahmen wurde er zum Polizeihauptrevier Wismar gebracht. Der Verdächtige ist ein 40-jähriger polnischer Staatsbürger.

Der entstandene Schaden wird auf etwa 100 Euro geschätzt. Die Polizeikräfte vor Ort haben Spuren gesichert. Gegen den 40-Jährigen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls im besonders schweren Fall eingeleitet.

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Polizeipräsidium Rostock
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Jessica Lerke
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16.01.2026 – 14:08

POL-NB: Polizei warnt vor Schockanrufen falscher Polizisten

Neubrandenburg (ost)

Derzeit gibt es vermehrt Anrufe von falschen Polizeibeamten in ganz Vorpommern. Bei diesen sogenannten Schockanrufen wird den Betroffenen mitgeteilt, dass ein Familienmitglied angeblich in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt war, bei dem ein Mensch ums Leben kam.

Daraufhin fragen die Betrüger nach Bargeld und Wertgegenständen im Haushalt. Sie behaupten, dass eine Strafe für das Familienmitglied vermieden werden könne, wenn das Geld oder die Wertgegenstände einem vermeintlichen Polizeibeamten übergeben würden, der vorbeikommt.

Es ist der Polizei bekannt, dass die Täter äußerst perfide vorgehen und die Informationen sehr emotional und überzeugend vermitteln.

Die Polizei appelliert deshalb:

Versuchen Sie, das vermeintlich betroffene Familienmitglied selbst zu erreichen.

Bleiben Sie skeptisch!

Geben Sie keine persönlichen Daten am Telefon preis und machen Sie keine Angaben zu Bargeld oder Wertgegenständen.

Die Polizei wird Sie niemals anrufen und Geldforderungen stellen!

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen oder in Gespräche verwickeln.

Beenden Sie das Gespräch, wenn Ihnen etwas seltsam erscheint.

Im Zweifelsfall wenden Sie sich jederzeit an die Polizei unter der Nummer 110.

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Für Medienvertreter:
Ben Tuschy
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16.01.2026 – 14:02

POL-HRO: Vermisstenfahndung nach 16-jährigem Mädchen aus Schwerin

Schwerin, Parchim (ost)

Derzeit sucht die Polizei nach einem 16-jährigen Mädchen aus Schwerin. Das junge Mädchen ist seit dem 12.01.2026 um 18:00 Uhr aus der elterlichen Wohnung in der Schelfstadt verschwunden. Es wird angenommen, dass sie Kontakte nach Parchim hat.

Seit dem heutigen Vormittag ist das Verschwinden der Polizei bekannt. Es wurden bereits Suchmaßnahmen eingeleitet, die bisher jedoch erfolglos waren.

Fotos der Vermissten sind unter folgendem Link zu finden: https://fcld.ly/2026-01-16vermisst_schwerin

Beschreibung der Gesuchten:

Sie ist 170cm groß, schlank, hat dunkelbraune schulterlange Haare und blaue Augen.

Zuletzt trug sie:

eine blaue Jeanshose, einen schwarzen Pullover, braune Schuhe und eine rosa-schwarze Winterjacke.

Hinweise zum Aufenthaltsort des Mädchens nimmt die Polizei Schwerin unter der Telefonnummer 0385 5180-2224 oder über den Notruf 110 entgegen. Die Medien werden gebeten, bei der Suche nach der Vermissten zu helfen.

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Polizeipräsidium Rostock
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Juliane Zgonine
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16.01.2026 – 13:50

POL-NB: Nach Lärmbelästigung: Polizei führt Schwan ab

Groß Flotow (ost)

Mehrere Bewohner von Groß Flotow wurden heute Nacht etwas um den Schlaf gebracht. Kurz vor 02.00 Uhr gab es mehrere Anrufe im Warener Polizeirevier wegen Ruhestörung.

Draußen rund um die Dorfkirche war ein Schwan unterwegs, der schrie und lief wild hin und her. Sogar ein Flugversuch soll so sehr gescheitert sein, dass er in einen Baum abstürzte.

Die Einsatzlage im Revier ließ es zu, dass zwei Beamte im Streifenwagen direkt in das Dorf bei Penzlin fahren konnten. Ziel: Ruhe herstellen und dem Schwan helfen. Denn aufgrund des Nebels konnte der Schwan sehr wahrscheinlich nicht mehr gut sehen und war deswegen außer sich und panisch.

Ein persönliches Annähern zu Fuß unterließen die Beamten lieber, da der Schwan - vermutlich aus Angst - aggressiv wirkte. Jedoch schien er sich schon durch das Scheinwerferlicht des Streifenwagens etwas zu beruhigen.

Seine Stimmung erhellte sich zunehmend. Er watschelte auf den Polizeiwagen zu und checkte einmal mit langem Hals alles durch die Windschutzscheibe ab. Er schien sich in Gegenwart des Streifenwagens sicher zu fühlen und ließ sich dann unter fahrender Polizeibegleitung bis zu einem Feld "abführen", wo er sich beruhigt niederließ.

Sowohl das Dorf als auch der Schwan hatten dann ihre verdiente Nachtruhe. Und die Beamten der Nachtschicht wiederum konnten nach der tierischen Begegnung zum nächsten Einsatz aufbrechen.

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Für Medienvertreter:
Claudia Berndt
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16.01.2026 – 12:34

POL-NB: A20 zwischen Jarmen und Anklam nach Unfall teilweise gesperrt

A20 bei Jarmen (ost)

Es wird erwartet, dass es auf der Autobahn 20 zwischen den Anschlussstellen Jarmen und Anklam in Richtung Stettin aufgrund eines Unfalls zu einer Teilsperrung kommen wird. Der Verkehr wird von der Ausfahrt Jarmen bis zur Ausfahrt Anklam auf der linken Spur umgeleitet.

Am heutigen Vormittag gegen 10.20 Uhr kam ein Lastwagenfahrer aufgrund eines technischen Defekts von der Fahrbahn ab, wodurch ein Tankriss entstand und etwa zwei Kilometer Diesel auslief. Die Fahrbahn muss nun gereinigt werden.

Der Lastwagenfahrer schaffte es, das Fahrzeug sicher auf einen Parkplatz zu bringen, um keine Verkehrsgefährdung zu verursachen. Der Fahrer blieb unverletzt und die genaue Schadenssumme ist noch unbekannt.

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16.01.2026 – 11:53

POL-NB: Jugendliche mit Pfefferspray attackiert - Täter und Helferinnen gesucht

Neubrandenburg (ost)

Am Montagabend (12.01.) gegen 19.40 Uhr wurden zwei Jugendliche in der Großen Krauthöferstraße in Neubrandenburg, in der Nähe der Hausnummer 5, von bisher Unbekannten attackiert, die sie von hinten gestoßen und mit Pfefferspray besprüht haben.

Die beiden Verdächtigen sollen zuvor mit anderen Jugendlichen in einer Gruppe gestanden haben. Plötzlich sollen sie den Opfern gefolgt sein. Ohne erkennbares Motiv sollen sie den jungen Mann zuerst zu Boden gestoßen und dann mit Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben. Auch das Mädchen bekam etwas von dem Reizstoff ab. Trotz der Auswirkungen des Sprays konnten sie in verschiedene Richtungen vor den Tätern weglaufen.

Kurz darauf sprachen zwei andere Mädchen das betroffene Mädchen an, boten ihre Hilfe an und begleiteten sie nach Hause. Als die Opfer zu Hause waren, alarmierten die Eltern die Polizei.

Die Verdächtigen werden wie folgt beschrieben: Einer soll etwa 14 Jahre alt sein, hellbraunes oder blondes Haar haben, etwa 1,60 Meter groß sein. Er trug eine dunkelblaue Jacke. Der andere Verdächtige soll etwa 16 Jahre alt sein, dunkles Haar haben und etwa 1,70 Meter groß sein. Er war komplett dunkel gekleidet.

Bisher haben die umfangreichen Ermittlungen am Tatort keine entscheidenden Hinweise auf die Täter ergeben. Außerdem sind die beiden Mädchen, die dem Opfer geholfen haben, noch unbekannt.

Die Kriminalpolizei hofft daher auf Unterstützung aus der Bevölkerung:

Wer hat den Vorfall beobachtet und kann sachdienliche Hinweise zu den Verdächtigen geben?

Die beiden Mädchen, die dem weiblichen Opfer bei der Flucht geholfen haben, werden ebenfalls zur Zeugenbefragung durch die Polizei benötigt.

Mögliche Zeugen sowie die gesuchten Helferinnen können sich an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395 / 55825224 oder an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de wenden.

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Claudia Berndt
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16.01.2026 – 10:29

IM-MV: Rückläufige Zugänge von Geflüchteten - Innenminister Pegel: "Die Zahlen zeigen seit Ende 2024 eine Entspannung"

Schwerin (ost)

Die aktuellen Auswertungen des EASY-Systems sowie des Saldo-Zuzugs für Mecklenburg-Vorpommern zeigen für das Jahr 2025 eine Fortsetzung des schon im zweiten Halbjahr 2024 begonnenen merklichen Rückgangs der Zugänge von Geflüchteten im Vergleich zu den Vorjahren. Zum Ende der 52. Kalenderwoche wurden 2.076 Zugänge im Bereich Asyl und Flucht registriert. Damit liegen die Zahlen klar unter den Vorjahreswerten. Die wöchentlichen Zugänge im EASY-Verfahren sowie die nachgelagerten Aufnahmen im Vergleich zum Vorjahr liegen spürbar niedriger. Parallel dazu stabilisiert sich die Belegungssituation in den Erstaufnahmeeinrichtungen, was den Kommunen zusätzliche Entlastung verschafft.

"Die aktuellen Zugangszahlen machen deutlich, dass sich die Lage in unserem Land spürbar entspannt hat. Wir liegen weit unter den hohen Belastungen der Jahre 2023 und 2024 und sogar unter dem Niveau des pandemiebedingt unauffälligen Jahres 2021", so Innenminister Christian Pegel.

Im Vergleich zum Jahr 2021 mit 2.835 Asyl- und Flucht-Zugängen erreicht Mecklenburg-Vorpommern 2025 bislang nur noch rund drei Viertel dieses Wertes. Gegenüber 2024 mit 3.947 Zugängen hat sich die Zahl nahezu halbiert, im Vergleich zum Jahr 2023 mit 6.024 Zugängen liegt sie sogar nur noch bei etwa einem Drittel.   Weniger Asylerstanträge laut BAMF

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Zahlen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wider. Während im Jahr 2023 noch 6.154 Asylerstanträge gestellt wurden, sank die Zahl 2024 auf 4.788. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025 wurden bislang 2.312 Asylerstanträge registriert. Im gleichen Zeit-raum des Vorjahres waren es noch 4.788. Damit setzt sich der seit Ende 2023 erkennbare Rückgang fort.

"Diese Entwicklung zeigt, dass sich das Zugangsgeschehen seit November 2023 auch in Mecklenburg-Vorpommern spürbar verringert hat. Die seinerzeit von der damaligen Regierung eingeführten Grenzkontrollen entfalten Wirkung - auch bei uns im Nordosten", führt der Minister weiter aus.

Entlastung für Kommunen durch weniger Verteilungen

Auch die Zahl der Personen, die aus der landeseigenen Erstaufnahmeeinrichtung auf die Kommunen verteilt wurden, ist deutlich gesunken. Nach einem Höchststand von 6.417 Personen im Jahr 2023 waren es 2024 noch 4.040. Im Jahr 2025 wurden bislang 1.915 Personen verteilt. Zum Vergleich: 2021 lag der Wert bei 2.535. Parallel dazu hat sich die Auslastung der Gemeinschaftsunterkünfte deutlich entspannt. Während sie 2022 noch bei über 81 Prozent lag, sank sie 2024 auf rund 64,5 Prozent. Im Jahr 2025 liegt sie aktuell bei knapp 59,4 Prozent - und damit sogar unter dem Wert von 2021 (68,9 Prozent).

"Die gesunkene Auslastung der Gemeinschaftsunterkünfte zeigt, dass die getroffenen Maßnahmen wirken. Die Landesregierung hat in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes die Belegungskapazitäten in den beiden Standorten Nostorf-Horst und Stern-Buchholz ausgebaut, um so den Landkreisen und kreisfreien Städten ein bisschen Luft zum Atmen zu geben, indem Zuweisungen in den Gemeinschaftsunterkünften erst nach zwölf Wochen aus der Erstaufnahmeeinrichtung erfolgten. Das gibt uns allen wieder mehr Handlungsspielraum und Planungssicherheit", so Pegel.

Saldo-Zuzug nähert sich Niveau von 2021

Auch der Saldo-Zuzug nach Mecklenburg-Vorpommern bestätigt diesen Trend. Für das Jahr 2025 liegt er bislang bei 2.974 Personen. Zum Vergleich: Im Jahr 2021 waren es 2.815, 2023 insgesamt 8.478 und im Jahr 2024 noch 5.263. Selbst unter Einbeziehung der besonderen Effekte durch den Krieg in der Ukraine liegt der aktuelle Saldo damit nur rund 160 Personen über dem Wert von 2021.

"Auch, wenn man berücksichtigt, dass es 2021 noch keine Zuzüge ukrainischer Schutzsuchender geben konnte, zeigt der Vergleich: Wir bewegen uns wieder in einer Größenordnung, die für Kommunen und Land handhabbar ist. Entspannung heißt aber nicht Entwarnung. Wir behalten die Entwicklung genau im Blick und sorgen weiterhin dafür, dass Aufnahme, Unterbringung und Integration verlässlich organisiert bleiben", versichert Innenminister Christian Pegel.

Aufnahme ukrainischer Geflüchteter bleibt Aufgabe

Die Verantwortung des Landes bei der Aufnahme ukrainischer Kriegsvertriebener, aufgrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, bleibt unverändert. Deren Zahl ist in Mecklenburg-Vorpommern spürbar langsamer angestiegen: von rund 22.000 Ende 2022 auf etwa 28.600 Personen zum Jahresende 2025.

"Die Menschen aus der Ukraine sind vor einem brutalen Krieg auf der Flucht. Ihre Aufnahme bleibt eine humanitäre Selbstverständlichkeit. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung, dass Fluchtbewegungen sehr unterschiedlich verlaufen und differenziert betrachtet werden müssen."

Weniger laufende Asylverfahren

Die Zahl der Menschen, die sich aktuell in einem laufenden Asylverfahren befinden, ist deutlich gesunken - von 8.663 im Jahr 2023 auf 3.790 im Jahr 2025. Die Zahl der ausreisepflichtigen Personen bleibt auf dem Niveau der Vorjahre, auch weil viele Betroffene eine Duldung besitzen.

"Dass sich die Situation seit Ende 2024 entspannt, ist für viele Kommunen in unserem Land eine wichtige Atempause. Die Zahlen geben Anlass zu vorsichtigem Optimismus, sie sind aber kein Anlass, sich zurückzulehnen, sondern ein Beleg dafür, dass vorausschauendes Handeln, klare Regeln und eine enge Zusammenarbeit mit den Kommunen wirken. Unser Ziel bleibt ein geordnetes, humanes und zugleich konsequentes Migrationsmanagement. Dazu gehören schnellere Verfahren, verlässliche Rückführungen und eine faire Verteilung der Verantwortung zwischen Bund, Ländern und Kommunen", so Innenminister Christian Pegel abschließend.

Hintergrund

Nach § 44 Absatz 1 des Asylgesetzes sind die Länder verpflichtet, die erforderlichen Erstaufnahmeeinrichtungen für Asylbegehrende zu schaffen, zu unterhalten sowie die notwendigen Unterbringungsplätze entsprechend der Aufnahmequote (nach Königsteiner Schlüssel für Mecklenburg-Vorpommern rund 1,9 Prozent) bereitzustellen.

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Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern
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16.01.2026 – 10:04

POL-HRO: Radlader von Baustelle entwendet

Grabow (ost)

Unbekannte Täter haben wahrscheinlich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag einen Radlader von einer Baustelle in Grabow gestohlen.

Die Täter sollen zuerst Zugang zu dem abgestellten Radlader an einer Baustelle im Kießerdamm verschafft haben. Beim Wegtransport des Wacker Neuson-Fahrzeugs fuhren die Diebe den Radlader vom Tatort weg und beschädigten dabei eine elektrische Anlage der Deutschen Bahn. Die Tat soll sich zwischen Mittwochmorgen um 08.30 Uhr und Donnerstagmorgen um 09.30 Uhr ereignet haben. Der Schaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat vor Ort Spuren gesichert und ermittelt nun in einem besonders schweren Fall von Diebstahl.

Personen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich der Bahngleise im Kießerdamm gemacht haben oder sonstige hilfreiche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Ludwigslust (03874 411-0) zu melden.

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Polizeipräsidium Rostock
Christin Höfler
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16.01.2026 – 09:51

POL-NB: Räuberischer Diebstahl in Zingst - Polizei sucht Zeugen und einen Kurierfahrer

Zingst (ost)

Am Donnerstag, den 15. Januar 2026, ereignete sich gegen 12:45 Uhr in der Zingster Hafenstraße ein räuberischer Diebstahl in einem Modegeschäft.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen befand sich eine bisher unbekannte Frau draußen vor einem Bekleidungsgeschäft und stahl eine Jacke aus dem Schaufenster. Als die Angestellte den Diebstahl bemerkte, verfolgte sie die Verdächtige in Richtung Hafenstraße, um die gestohlene Ware zurückzubekommen.

Die Verdächtige soll sich dann verteidigt haben und die Jacke verteidigt haben, wodurch die Verkäuferin leicht verletzt wurde. Die Verletzung war jedoch nicht schwerwiegend genug, um ärztlich behandelt zu werden.

Dank des mutigen Eingreifens von zwei anwesenden Zeuginnen und eines bisher unbekannten Kurierfahrers konnte die Verdächtige daran gehindert werden, mit der Jacke zu fliehen. Die Frau ließ die Jacke zurück, entfernte sich jedoch dann in unbekannte Richtung vom Tatort.

Die Täterin wird wie folgt beschrieben:

Sie ist etwa 1,65 Meter groß, hat schwarzes/braunes Haar, trug eine schwarze kurze Felljacke und dunkle Hose. Die vermeintliche Diebin wird auf etwa 40 Jahre geschätzt und hatte eine schlanke Figur.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Insbesondere werden weitere Zeugen gesucht, die Angaben zur Verdächtigen machen können, sowie der Kurierfahrer, der mit seinem Fahrzeug den Fluchtweg der Verdächtigen blockierte und somit die Mitnahme der Jacke verhinderte. Hinweise nimmt die Polizei in Barth unter 038231/6720 oder online unter www.polizei.mvnet.de entgegen.

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Für Medienvertreter:
Jennifer Sänger
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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16.01.2026 – 07:55

POL-HRO: Achtjähriger Fahrradfahrer bei Zusammenstoß mit Straßenbahn leicht verletzt

Rostock (ost)

Am gestrigen Tag gab es um 16:00 Uhr einen Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einem Radfahrer in der S-Bahn-Unterführung in der Parkstraße.

Nach bisherigen Informationen fuhr ein 46-jähriger deutscher Straßenbahnfahrer die Parkstraße in Richtung Neuer Friedhof entlang, als er mit einem achtjährigen Radfahrer zusammenstieß. Der Junge wurde leicht verletzt und zur weiteren medizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Der entstandene Schaden wird auf etwa 100 Euro geschätzt. Beide Personen haben die deutsche Staatsbürgerschaft.

Die Untersuchungen zur Unfallursache sind noch im Gange.

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16.01.2026 – 06:24

POL-HRO: Dank Zeugenhinweis - Autobahnpolizei zieht LKW-Fahrer mit 2,36 Promille aus dem Verkehr

BAB 20/ Speckmoor (Landkreis Rostock) (ost)

Dank einer Mitteilung eines Zeugen konnten die Beamten der Autobahnpolizei Dummerstorf am Abend des 15.01.2026 einen stark alkoholisierten Lastwagenfahrer erfolgreich stoppen.

Um 17:30 Uhr informierte ein aufmerksamer Beobachter die Polizei über einen Lastwagen, der angeblich in starken Schlangenlinien auf der BAB 20 in Richtung Stettin unterwegs war. Kurz darauf konnten die alarmierten Polizeibeamten das Fahrzeug (40-Tonner) auf dem Parkplatz Speckmoor lokalisieren und kontrollieren. Der anfängliche Verdacht auf Trunkenheit, geäußert durch den Zeugen, bestätigte sich schnell. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 54-jährigen polnischen Fahrer einen Wert von 2,36 Promille. Es wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Zudem wurden die Fahrzeugschlüssel von den Beamten sichergestellt.

Die weiteren Untersuchungen liegen in der Zuständigkeit der Kriminalpolizei.

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16.01.2026 – 03:58

POL-NB: Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten in Röbel

Röbel (ost)

Am 16.01.2026 um etwa 00:15 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall mit Personenschaden im Gewerbegebiet von Röbel im Glienholzweg. Ein 46-jähriger deutscher Fahrer eines Opel Combo Transporters fuhr auf dem Glienholzweg vom Baumarkt in Richtung CD-Werk. Zur gleichen Zeit fuhr ein 41-jähriger deutscher Fahrer eines LKW MAN vom Nordcar Oppermann kommend in Richtung Umgehungsstraße auf dem Glienholzweg. An der Kreuzung der beiden Straßen missachtete der 46-Jährige die Vorfahrt des 41-Jährigen und es kam zum Zusammenstoß der Fahrzeuge. Beide Fahrer wurden schwer verletzt und mussten mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden, wo sie stationär aufgenommen wurden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 16.000,-EUR. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppdienst abgeschleppt werden.

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