Eine psychotische Person verursacht Chaos im Reitbahnweg, greift Polizisten an und wird ins Klinikum gebracht. Der 16-jährige Jugendliche leistet Widerstand und wird wegen mehrerer Vergehen angezeigt.
Neubrandenburg: Hilferufe im Reitbahnviertel

Neubrandenburg (ost)
Am 21.08.2024 um 20:10 Uhr wurde dem Polizeihauptrevier Neubrandenburg ein Hilferuf in der Hufeisenstraße in Neubrandenburg gemeldet. Auf dem Weg dorthin entdeckten die Beamten im Reitbahnweg ein abgestelltes Auto mitten auf der Straße. Zwei Personen befanden sich am Fahrzeug, riefen um Hilfe und winkten den Beamten zu.
Es handelte sich um eine 56-jährige Frau und einen 32-jährigen Mann aus der Gegend. Ein weiterer Mann am Fahrzeug fluchte laut und gestikulierte wild. Er war zuvor vor das Auto gesprungen, was nur durch eine Gefahrenbremsung eine Kollision verhinderte. Anschließend öffnete er die Beifahrertür und stieg ins Auto ein, wobei der 32-jährige Beifahrer leicht verletzt wurde. Zu diesem Zeitpunkt kam der Streifenwagen vor Ort an.
Es kam zu Widerstandshandlungen seitens der psychotischen und stark aggressiven Person gegenüber den Polizisten. Aufgrund des psychischen Ausnahmezustandes des Beschuldigten wurde ein Rettungswagen gerufen, der die Person in ein Krankenhaus brachte. Dort konnte die Identität des Jugendlichen geklärt werden. Es handelte sich um einen 16-jährigen Jugendlichen. Der Junge verhielt sich während des gesamten polizeilichen Einsatzes äußerst aggressiv, leistete aktiven Widerstand gegen die Beamten und das Klinikpersonal und beleidigte und bedrohte die Beamten mehrfach. Der 16-Jährige wurde medizinisch versorgt und blieb im Krankenhaus. Die Polizeibeamten blieben unverletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen.
Gegen den 16-Jährigen wurden mehrere Anzeigen erstattet, darunter wegen Beleidigung, Bedrohung, Widerstand und Gefährdung des Straßenverkehrs.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% der Gesamtzahl aus, was 1.233 Unfällen entspricht. 288 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,54% entspricht. Der Großteil der Unfälle (87,97%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 47.066. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








