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Polizei Rostock sucht Zeugen nach räuberischer Erpressung in der KTV

Die Kriminalpolizei sucht dringend nach Zeugen für einen Raub in der Budapester Straße 53, bei dem ein Mann zur Herausgabe von Wertgegenständen gezwungen wurde.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Nach einem Überfall auf den Besitzer eines Lokals in der KTV in der vergangenen Woche sucht die Kriminalpolizei dringend nach Zeugen.

Am Dienstag, den 03.09.2024, wurde ein 29-jähriger Mann gegen 04:45 Uhr in seinem Lokal von mindestens zwei bisher unbekannten Tätern angegriffen und gezwungen, Wertgegenstände herauszugeben.

Ersten Ermittlungen zufolge lauerten die Täter dem Opfer in der Budapester Straße 53 auf und warteten, bis es gegen 04:45 Uhr die Bar verließ. Unter Androhung von Gewalt forderten die maskierten Täter den 29-Jährigen auf, in die Lokalität zurückzukehren. Dort nahmen sie ihm unter anderem Bargeld und andere Wertgegenstände ab. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der 29-Jährige leicht verletzt wurde. Anschließend flohen die Täter mit ihrer Beute vom Tatort. Der verletzte Mann informierte die Polizei.

Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen und intensiver Ermittlungen konnten die Tatverdächtigen bisher nicht identifiziert werden.

Der Geschädigte beschrieb die Tatverdächtigen wie folgt:

Person 1:

Person 2:

Um den Vorfall aufzuklären, bittet die Rostocker Polizei nun um die Unterstützung der Bevölkerung. Wer hat am Dienstag, den 03.09.2024, in den frühen Morgenstunden Beobachtungen gemacht, kann Hinweise zum Tathergang oder den Tätern geben und/oder hat die Flucht der beschriebenen Personen in der Budapester Straße 53 beobachtet?

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst in Rostock, Ulmenstraße 54, unter der Telefonnummer 0381/4916-1616 entgegen, ebenso jede andere Polizeidienststelle oder die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 451 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 540 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 324 im Jahr 2021 auf 380 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 416 im Jahr 2021 auf 475 im Jahr 2022. Unter den Verdächtigen waren 389 Männer und 27 Frauen im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 436 Männer und 39 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 94 im Jahr 2021 auf 113 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 451 540
Anzahl der aufgeklärten Fälle 324 380
Anzahl der Verdächtigen 416 475
Anzahl der männlichen Verdächtigen 389 436
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 27 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 94 113

Quelle: Bundeskriminalamt

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