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Polizeieinsatz beim Drittligaspiel F. C. Hansa Rostock – VfB Stuttgart II

Vor Spielbeginn versammelten sich 3.000 Anhänger des Heimvereins zu einem nicht genehmigten Fanmarsch. Es wurden 13 Anzeigen im Zusammenhang mit dem Einsatz aufgenommen.

Foto: unsplash

Rostock (ost)

Am Samstag, den 09. Mai 2026, wurde das Drittligaspiel zwischen dem F.C. Hansa Rostock und dem VfB Stuttgart II im Rostocker Ostseestadion ausgetragen. Vorab galt die Begegnung als Risikospiel.

Vor dem Anpfiff versammelten sich etwa 3.000 Fans des Heimteams am Hauptbahnhof Rostock zu einem Marsch zum Ostseestadion. Während dieses nicht genehmigten Marsches zündeten einige – teilweise vermummte – Personen Pyrotechnik. Es wurden entsprechende Maßnahmen ergriffen.

Zusätzlich wurden sechs Anzeigen wegen Sachbeschädigung durch Graffiti von der Polizei aufgenommen. Betroffen waren unter anderem eine Straßenbahn am Gertrudenplatz sowie Brücken und Stromkästen entlang der Marschroute. Ermittlungen wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz wurden eingeleitet.

Im Stadionbereich kam es zu einem Verstoß gegen ein bestehendes Hausverbot und zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der ein Stadionordner leicht verletzt wurde. Gegen einen 43-jährigen deutschen Fan des Heimteams, der als Verdächtiger identifiziert wurde, wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet.

Insgesamt wurden 13 Anzeigen im Zusammenhang mit dem heutigen Fußballeinsatz aufgenommen, davon elf in Bezug auf den Fanmarsch.

Parallel zum Fußballspiel fanden drei Informationsstände politischer Parteien statt, die ebenfalls von der Polizei geschützt wurden. In diesem Zusammenhang wurden drei Anzeigen, unter anderem wegen der Durchführung einer nicht angemeldeten Versammlung, aufgenommen.

Die vorliegende Pressemitteilung basiert auf den um 18:00 Uhr vorliegenden Erkenntnissen.

Quelle: Presseportal

nf24