Ein polnischer PKW wurde mit Betäubungsmitteln angehalten. Der Fahrer stand unter Drogeneinfluss und wurde zur Blutentnahme überführt.
Pomellen: Verstöße gegen Gesetze geahndet

Pasewalk / Pomellen (ost)
Am 12.09.2024 um 22:30 Uhr wurde an der Kontrollstelle am ehemaligen Grenzübergang in Pomellen ein polnisches Auto mit einem 30-jährigen polnischen Fahrer und zwei deutschen Begleitern (29 / 40 Jahre) gestoppt. Die drei Insassen gaben an, dass sie auf dem Rückweg von einem Festival waren. Während einer kurzen Befragung erwähnte der 40-jährige Deutsche, dass er eine kleine Dose Ecstasy in seinem Bauchtasche hatte. Beim Betrachten des Fahrzeugs wurde eine Sporttasche auf dem Rücksitz entdeckt, in der sich ein Behälter mit 10,78 g unter anderem des bekannten gefährlichen „Blue Punisher“ befand. Bei der darauf folgenden Durchsuchung wurden verschiedene Betäubungsmittel wie Amphetamine, mehrere Ecstasy-Tabletten (Cannabis, verschiedene Tüten mit Pilzen, verschiedene Substanzen und Pillen, verschreibungspflichtige Medikamente usw.) gefunden.
Während der polizeilichen Maßnahmen erhärtete sich der Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen stand. Ein freiwilliger MP Rapid Urintest bestätigte diese Annahme. Die zuständige Landespolizei wurde gerufen, um den Polen zur Blutentnahme ins KKH Pasewalk zu überführen. Der Fall wurde dem Zoll übergeben, um die Verstöße gegen das Cannabiskonsumgesetz, das Betäubungsmittelgesetz und das Arzneimittelgesetz weiter zu bearbeiten. Nach Abschluss der Maßnahmen durften die Personen ihre Reise fortsetzen, jedoch nicht mit dem mitgeführten Auto.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zeigen einen Rückgang zwischen 2021 und 2022. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 8223 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 8304 auf 7758 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 6776 auf 6598, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5675 auf 5556 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1101 auf 1042 abnahm. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg hingegen von 647 auf 713. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt








