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Rostock: Steinschlag von Schweriner Fußgängerbrücke

Die Polizei ermittelt nach gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr. Keine Verletzten, Sachschaden von 1.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Gestern Nachmittag ereignete sich in Schwerin ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, bei dem die Windschutzscheibe eines fahrenden Autos beschädigt wurde. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Nach bisherigen Informationen fuhren eine 55-jährige Fahrerin und ihre 23-jährige Beifahrerin, beide deutsche Staatsbürger aus dem Landkreis Rostock, gegen 13:55 Uhr die Reiferbahn entlang. Als sie die Fußgängerbrücke passierten, prallten plötzlich Steine gegen die Frontscheibe des Fahrzeugs. Die Windschutzscheibe wurde beschädigt.

Die beiden Insassinnen blieben unverletzt und konnten ihre Fahrt fortsetzen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass das Werfen von Gegenständen auf fahrende Fahrzeuge schwerwiegende Konsequenzen haben kann. Selbst kleine Steine können bei fahrenden Autos schwere Unfälle verursachen und Menschenleben gefährden.

Zeugen, die etwas beobachtet haben oder Hinweise zu möglichen Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Schwerin unter der Telefonnummer 0385 / 5180-2224 oder über die Onlinewache der Polizei Mecklenburg-Vorpommern zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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