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Rostock: Streit endet in Körperverletzung

Ein Streit unter Bekannten in Rostock führte zu einer gefährlichen Körperverletzung. Die Polizei ermittelt, der Täter ist auf der Flucht.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Heute Morgen kam es zu einem Streit in einer Wohnung in Rostock, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Die Polizei wurde um 05:20 Uhr zum Blockmacherring in Rostock Groß Klein gerufen. Ersten Informationen zufolge kam es zu einem Streit zwischen einem 33-jährigen und einem 35-jährigen Mann in einer Wohnung dort. Während des Streits soll der 35-jährige Mann mehrmals mit dem Griff eines Messers auf den Kopf seines Gegenübers geschlagen haben. Anschließend verließen sie gemeinsam das Haus und der 35-Jährige ging weg.

Die Polizeibeamten trafen den 33-jährigen Rostocker im Blockmacherring an. Der Verletzte erlitt leichte Kopfverletzungen während des Streits. Ein Rettungswagen wurde gerufen, um ihn zu untersuchen, aber er lehnte weitere medizinische Behandlung ab.

Trotz einer sofortigen Fahndung mit mehreren Einsatzwagen konnte der tatverdächtige Mann nicht mehr in der Nähe gefunden werden. Er wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung angezeigt.

Das Kriminalkommissariat Rostock hat die Ermittlungen übernommen. Die Hintergründe der Tat werden derzeit untersucht. Alle beteiligten Personen sind deutsche Staatsangehörige.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2021 und 2022 deutlich an. Im Jahr 2021 wurden 19 Fälle registriert, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 21 Verdächtige, darunter 18 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 39, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 19 39
Anzahl der aufgeklärten Fälle 19 36
Anzahl der Verdächtigen 21 34
Anzahl der männlichen Verdächtigen 18 30
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3 4
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 5 6

Quelle: Bundeskriminalamt

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