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Rostock: Zwei Unfälle auf BAB 20 bei Starkregen

Zwei Verkehrsunfälle ereigneten sich innerhalb weniger Minuten auf der BAB 20 während eines Starkregens, mit Verletzungen und hohem Sachschaden.

Foto: Depositphotos

Grevesmühlen (ost)

Während eines starken Regens ereigneten sich am Mittwoch innerhalb weniger Minuten zwei Verkehrsunfälle auf der BAB 20. Kurz nach der Anschlussstelle Grevesmühlen in Richtung Rostock kam am Mittwoch gegen 19 Uhr der 44-jährige Fahrer eines Mercedes-Sprinter von der Fahrbahn ab, geriet ins Bankett und überschlug sich. Der Fahrer wurde verletzt und zur weiteren medizinischen Untersuchung ins Klinikum nach Grevesmühlen gebracht. Der nicht mehr fahrbereite Sprinter musste nach Abschluss der Unfallaufnahme geborgen werden. Der Sachschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt. Kurz darauf, gegen 19:15 Uhr, ereignete sich ein weiterer Unfall aufgrund des Wetters. Ein 18-jähriger Audi-Fahrer war auf der BAB 20 in Richtung Lübeck unterwegs. Laut eigenen Angaben überholte ihn ein anderes Auto kurz vor der Anschlussstelle Lüdersdorf. Dadurch fuhr der 18-Jährige weiter rechts und bemerkte eine Wasseransammlung auf der Fahrbahn nicht. Beim Durchfahren kam der Audi von der Fahrbahn ab, durchbrach mehrere Wildschutzzäune und prallte gegen kleine Bäume. Der 18-Jährige erlitt einen Schock und wurde ins Klinikum nach Lübeck gebracht. Der nicht mehr fahrbereite Audi musste ebenfalls geborgen werden. Eine Überprüfung der Fahrtüchtigkeit des 18-Jährigen ergab keine Auffälligkeiten. Der Unfallschaden wird auf über 22.000 Euro geschätzt.

André Falke

Erster Polizeihauptkommissar, Polizeiführer vom Dienst

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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