Eine 60-jährige Frau verliert fast 70.000 Euro durch Telefonbetrug an angebliche Bankmitarbeiter, die ihre Konten plündern.
Satow: Falsche Bankmitarbeiter Betrugsmasche

Satow/ Kröpelin (ost)
Die Polizei führt Ermittlungen durch, nachdem eine 60-jährige Frau aus dem Landkreis Rostock nach bisherigen Erkenntnissen Opfer eines Telefonbetrugs wurde und angibt, fast 70.000 Euro an die unbekannten Täter verloren zu haben.
Die Geschädigte aus dem Großraum Satow/Kröpelin wurde von den dreisten Tätern telefonisch kontaktiert. Die Nummer, die auf dem Display ihres Telefons angezeigt wurde, gehörte ihrer Hausbank. Die Täter täuschten der arglosen Deutschen vor, dass sie aufgrund aktueller Betrugsfälle einen „Sicherheits-Check“ durchführen müssten. Dazu wurden die vermeintlichen Mitarbeiter die Geschädigte mehrmals angewiesen, ihre Daten in die Banking-App auf ihrem Handy einzugeben und verschiedene Links aufzurufen.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen erlangten die Täter dadurch Zugriff auf alle Konten und transferierten mehrere Geldbeträge auf Konten einer anderen Bank. Der Schaden: fast 70.000 Euro.
Ob der gestohlene Betrag in Zusammenarbeit zwischen der betroffenen Bank und der Kriminalpolizei zurückgeholt werden kann, ist noch ungewiss.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 1715 Fälle von Cyberkriminalität registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 919 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 481 auf 382 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 427 auf 328, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 276 auf 209 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 151 auf 119 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 62 auf 40. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.715 | 919 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 481 | 382 |
| Anzahl der Verdächtigen | 427 | 328 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 276 | 209 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 151 | 119 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 62 | 40 |
Quelle: Bundeskriminalamt








