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Schwerin: Polizei stellt Tatverdächtige nach PKW-Diebstahl

Am gestrigen Abend entwendeten zwei junge Männer im Rahmen einer Probefahrt einen Audi A4. Polizeibeamte konnten das Fahrzeug noch in derselben Nacht auffinden und zwei Tatverdächtige stellen.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Gestern Abend haben zwei junge Männer im Rahmen einer Probefahrt einen Audi A4 gestohlen. Die Polizei fand das Fahrzeug noch in derselben Nacht und nahm zwei Verdächtige fest.

Ein 61-jähriger Mann aus Schwerin bot seinen Audi A4 zum Verkauf an. Zwei 18-jährige deutsche Verdächtige zeigten Interesse an dem Auto und vereinbarten eine Probefahrt. Während der Fahrt schafften es die jungen Männer, den Besitzer unter einem Vorwand zum Aussteigen zu bringen. Um 21:30 Uhr nutzten die Verdächtigen diesen Moment, um mit dem Fahrzeug in eine zunächst unbekannte Richtung zu fliehen.

Der 61-Jährige informierte sofort die Polizei. Die Fahndungsmaßnahmen führten zunächst nicht zur Auffindung des Fahrzeugs. In der Nacht fanden die Einsatzkräfte den Audi jedoch in der Von-Stauffenberg-Straße in Schwerin. Dank bereits vorliegender Hinweise konnten die Polizisten schließlich zwei Verdächtige ausfindig machen. Der Audi wurde zur weiteren kriminaltechnischen Untersuchung sichergestellt.

Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf weitere Straftaten. Der Audi war bereits außer Betrieb gesetzt und nicht zugelassen. Nach aktuellen Informationen brachten die Verdächtigen gestohlene Kennzeichen zur Probefahrt mit, die mit Wissen des Besitzers am Audi angebracht wurden. Daher wird nun auch wegen Kennzeichenmissbrauchs sowie eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.

Es besteht auch der Verdacht, dass die beiden 18-Jährigen nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis waren und zumindest einer der Verdächtigen unter Alkoholeinfluss stand. Entsprechende Ermittlungen wurden eingeleitet.

Auch gegen den 61-jährigen Fahrzeughalter wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ihm wird nach aktuellen Informationen unter anderem ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie das Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis vorgeworfen.

Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle sind. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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