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Streit am Rande des Wasted Festivals in Jarmen

Ein 48-jähriger Anwohner geriet in Konflikt mit Festivalordnern, fuhr gegen Absperrung und gefährdete Fußgänger, ohne dass jemand verletzt wurde.

Foto: Depositphotos

Jarmen (ost)

Das diesjährige Wasted Festival fand vom 05.09.2024 bis zum 09.09.2024 in Jarmen statt und wurde von etwa 5000 Besuchern besucht.

Im Rahmen des Festivals wurde die Zarrenthiner Straße in Jarmen gemäß einer verkehrsrechtlichen Anordnung gesperrt, nur Anwohner durften mit Erlaubnis passieren und Ordner kontrollierten den Zugang.

Am 06.09.2024 gegen 16.30 Uhr war ein 48-jähriger Bewohner offensichtlich nicht einverstanden mit der Zufahrtskontrolle. Da er keine Erlaubnis zum Durchfahren hatte, verlangte ein Ordner seinen Ausweis, um zu überprüfen, ob er tatsächlich ein Anwohner war.

Der 48-Jährige weigerte sich, seinen Ausweis zu zeigen, und fuhr mit seinem Auto gegen die Absperrung und dann weiter in Richtung seines Hauses. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich jedoch viele Festivalbesucher auf der Straße. Der Beschuldigte fuhr trotz der vielen Fußgänger mit zu hoher Geschwindigkeit weiter, wodurch viele Personen ausweichen mussten und gefährdet wurden. Glücklicherweise wurde niemand durch das Fahrverhalten des Beschuldigten verletzt.

Ein 32-jähriger Ordner versuchte, den Beschuldigten zu stoppen, indem er ein Fahrrad auf die Straße stellte. Der Beschuldigte überfuhr das Fahrrad mit seinem Auto und schleifte es einige Meter mit, bevor er an seinem Wohnort anhielt. Während der Fahrt des 48-jährigen Beschuldigten beschädigte der Ordner auch die Heckscheibe des Autos, als er versuchte, den Wagen zu stoppen.

Die Polizei traf den Beschuldigten an seinem Wohnort an und stellte fest, dass er nicht betrunken war.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den 48-jährigen Autofahrer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Nötigung und Sachbeschädigung. Der Beschuldigte erstattete seinerseits Anzeige wegen der Beschädigung seines Autos bei der Polizei.

Alle Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon entfallen 4.913 Unfälle auf Personenschäden, was 9,18% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 2,3% der Gesamtzahl aus, was 1.233 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 288, was 0,54% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 87,97% der Gesamtzahl, also 47.066 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle, was 58,28% entspricht, außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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