Die Warener Polizei stellte Verkehrsdelikte fest: Fahren ohne Fahrerlaubnis, Alkohol- und Drogenkonsum am Steuer. Mehrere Personen erwartet Strafverfahren.
Waren: Mehrere Verstöße gegen das Straßenverkehrsgesetz

Waren (ost)
In der Nacht vom 24.08.2024 auf den 25.08.2024 wurden von der Polizei in Waren mehrere Verkehrsverstöße festgestellt. Um 20:30 Uhr wurde ein 50-jähriger Autofahrer angehalten, der seit einigen Jahren keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Zudem ergab ein Alkoholtest einen Wert von 0,89 Promille. Kurz darauf wurde ein anderer Mann im Alter von 39 Jahren von einem anderen Streifenwagen gestoppt, der sein Auto ebenfalls ohne gültige Fahrerlaubnis fuhr. Er gab außerdem zu, vor Fahrtantritt Amphetamin konsumiert zu haben. Beide Männer erwarten nun rechtliche Schritte, darunter das Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Kurz nach Mitternacht wurde ein 16-jähriger E-Scooter-Fahrer von den Beamten kontrolliert, der ebenfalls zugab, regelmäßig Cannabis zu konsumieren. Er muss mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen.
Diese drei Männer wurden jedoch von einem 22-jährigen Warener übertroffen. Dieser fiel innerhalb kurzer Zeit zweimal negativ auf. Der junge Mann war mit mehreren Jugendlichen am Seeufer in Waren unterwegs. Aufgrund seiner Alkoholisierung stürzte er mit seinem Fahrrad, was einen Einsatz von Rettungswagen und Polizei zur Folge hatte. Der Alkoholtest um 02:00 Uhr ergab 2,02 Promille. Nach Abschluss der Blutentnahme verließ der Verletzte das Krankenhaus und stieg erneut auf sein Fahrrad. Er wurde erneut von der Polizei kontrolliert und musste sich einer zweiten Blutentnahme unterziehen. Auch gegen den Wiederholungstäter wurde eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet.
Alle Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle erfasst, wobei 8304 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6776, wovon 5675 männlich und 1101 weiblich waren. 647 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 8223, wobei 7758 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 6598, wovon 5556 männlich und 1042 weiblich waren. 713 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% aus, insgesamt 1.233 Unfälle. 288 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,54% entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 87,97%, waren übrige Sachschadensunfälle mit insgesamt 47.066 Fällen. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerhalb von Ortschaften ohne Autobahnen 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Todesopfer, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








