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Zölkow/Grebbin/Parchim: Einbrüche bei Agrarbetrieben

Unbekannte Täter haben in Parchim GPS-Systeme und Werkzeuge gestohlen. In Zölkow wurden GPS-Tracker von Traktoren entwendet, in Grebbin Werkzeuge und Lebensmittel.

Foto: Depositphotos

Zölkow/Grebbin/Parchim (ost)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch drangen Unbekannte in zwei nahe gelegene landwirtschaftliche Betriebe bei Parchim ein. Dabei wurden GPS-Systeme und Werkzeuge gestohlen.

In Zölkow entstand hoher Sachschaden, als Unbekannte angeblich mehrere GPS-Tracker von John Deere Traktoren demontierten und stahlen. Die Täter betraten zunächst das weitläufige Gelände des Agrarbetriebs und erkundeten es. Nach der Tat waren mehrere Tore und Türen offen. Ein Versuch, das Bürogebäude des Betriebs gewaltsam zu öffnen, schlug fehl. An drei Traktoren, die unter einem Dach standen, wurden dann die GPS-Systeme gestohlen. Auch von einem anderen Traktor in einer Lagerhalle wurde das Ortungssystem entwendet.

Nur wenige Kilometer entfernt ereignete sich in Grebbin ein weiterer Einbruch in einen Agrarbetrieb. Nach ersten Erkenntnissen gelangten die bisher unbekannten Täter über ein Fenster in die Räumlichkeiten des Betriebs. Verschiedene Teile des Gebäudes wurden mutmaßlich durchsucht. Die Täter stahlen mehrere Werkzeuge der Marken DeWalt und Bosch. Neben den Werkzeugen hatten die Täter offenbar auch Interesse an den gefundenen Lebensmitteln – darunter verschwanden Bockwürste und Brötchen.

Der Gesamtschaden wird auf über 20.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei sicherte vor Ort Spuren und hat in beiden Fällen Ermittlungen wegen Diebstahls im besonders schweren Fall aufgenommen. Es wird auch geprüft, ob es einen möglichen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen gibt. Hinweise zu den Vorfällen nimmt die Polizei in Parchim oder die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de/onlinewache entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, wobei 218 Fälle gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 216 Verdächtige, davon 190 Männer und 26 Frauen. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 890 Fälle, wobei nur 213 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 231, darunter 193 Männer und 38 Frauen. 42 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

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