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Bremen: Polizeimeldung Wilhelmshaven/Friesland, Schwerer Raub

Am Freitagabend wurde ein 22-jähriges Opfer von vier männlichen Personen brutal zusammengeschlagen und ausgeraubt. Die Täter, zwischen 20 und 26 Jahre alt, schlugen mit einem Baseballschläger zu.

Foto: Depositphotos

Wilhelmshaven (ost)

Überfall

Am Freitagabend, gegen 19.50 Uhr, wurde das 22-jährige Opfer von vier männlichen Personen auf dem Neuengrodener Weg, in der Nähe des Stadtparks, gemeinsam angegriffen. Die identifizierten Täter, im Alter von 20 bis 26 Jahren, schlugen auch mit einem Baseballschläger auf den Kopf des Opfers. Nachdem das Opfer zu Boden gegangen war, wurden ihm Bargeld und ein Handy gestohlen. Der Grund für die Tat könnte eine frühere Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten sein. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04421/942-115 zu melden!

Diebstahl eines Wohnmobils

Zwischen Mittwoch, ca. 16.00 Uhr, und Freitag, 15.20 Uhr, wurde in der Straße Am Wiesenhof ein Wohnmobil gestohlen. Kurioserweise hatte der Geschädigte dies noch nicht bemerkt. Erst als das Wohnmobil unter verdächtigen Umständen zwischen Bremen und Hamburg gefunden und die örtliche Polizei informiert wurde, konnte der Diebstahl aufgedeckt werden. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04421/942-115 zu melden!

Feuer

Am Samstagabend, gegen 23.00 Uhr, setzten zwei bisher unbekannte Täter einen Müllcontainer in der Annenstraße in Brand. Der Müllcontainer samt Inhalt wurde vollständig zerstört. Dank des schnellen Eingreifens der örtlichen Berufsfeuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das nahe gelegene Wohnhaus verhindert werden. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04421/942-115 zu melden!

Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss

Am Freitagmorgen, gegen 07.00 Uhr, fuhr der 69-jährige Unfallverursacher die Emsstraße in westlicher Richtung entlang. Am Helmholzplatz kam er von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Andreaskreuz, einen Stromkasten und einen Baum. Ein freiwilliger Alkoholtest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 2,82 Promille. Glücklicherweise blieb der Unfallverursacher unverletzt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet und sein Führerschein eingezogen. Am frühen Sonntagmorgen, gegen 04.45 Uhr, stieß ein 30-jähriger Fahrzeugführer in der Grenzstraße beim Rangieren gegen einen Mülleimer, einen Baum und einen Stuhl. Anschließend entfernte er sich unerlaubt von der Unfallstelle. Als er kurz darauf in der Nähe gefunden wurde, stellten die einschreitenden Polizeibeamten fest, dass er auch unter Alkoholeinfluss stand. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Bei der Entnahme leistete der Beschuldigte Widerstand. Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren.

Verkehrsunfälle mit schwer verletzten Personen

Am Freitagnachmittag, gegen 17.50 Uhr, fuhr ein 54-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Auto auf der L 810 in Richtung Norden. Kurz vor dem Kreisverkehr zur Langewerther Landstraße erlitt er wahrscheinlich einen medizinischen Notfall und fuhr deshalb über die Verkehrsinsel. Das Auto geriet in den Seitengraben, wo es auf dem Dach liegen blieb. Der Unfallverursacher wurde lebensbedrohlich verletzt und die Beifahrerin schwer.

Am Samstagnachmittag, gegen 15.30 Uhr, fuhr eine 20-jährige Unfallverursacherin in den fließenden Verkehr der Gökerstraße ein und übersah dabei einen vorfahrtsberechtigten 39-jährigen Leichtkraftfahrer. Dieser stürzte durch den Zusammenstoß auf die Fahrbahn und verletzte sich schwer. Auch die Unfallverursacherin wurde leicht verletzt.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, wovon 2265 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 2903, darunter 2625 Männer und 278 Frauen. Nicht-deutsche Verdächtige machten 1144 aus. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Raubüberfälle auf 4234, wovon 2839 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 3420, darunter 3115 Männer und 305 Frauen. Nicht-deutsche Verdächtige machten 1459 aus. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.370 4.234
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.265 2.839
Anzahl der Verdächtigen 2.903 3.420
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.625 3.115
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 278 305
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.144 1.459

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle, wovon 32.471 Unfälle mit Personenschaden waren, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtunfälle aus, was 4.271 Unfällen entspricht. 1.665 Unfälle, also 0,79%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 81,86% aller Unfälle, was 173.330 Unfällen entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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