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Göttingen: Zweiräder im Blick

Polizei und ADFC kontrollieren Verkehrssicherheit von Fahrrädern und E-Scootern in Hildesheim. 155 Fahrzeuge überprüft, 59 Regelverstöße festgestellt.

Foto: Depositphotos

Hildesheim (ost)

Zum länderübergreifenden Verkehrssicherheitstag „Sicher.mobil.leben – Zweiräder im Blick“ am 28.04.2026 unternahm Polizeihauptkommissar Christian Koplin, Verkehrssicherheitsberater, gemeinsam mit Vertretern des ADFC und der Stadt Hildesheim eine Fahrradtour durch die Hildesheimer Innenstadt.

Bei dieser Radtour wurden zwei Hauptziele verfolgt. Zum einen wurden Hinweisen von der Fahrrad- und Freizeitmesse nachgegangen, bei der Besucher nach gefährlichem Verhalten im Straßenverkehr und baulichen Mängeln in der Stadt befragt wurden. Diese Orte wurden aufgesucht, dokumentiert und bewertet. Verstöße wie zugeparkte Schutzstreifen wurden den Ordnungskräften der Stadt oder der Polizei gemeldet. Das zweite Ziel bestand darin, Fahrradhändler dafür zu sensibilisieren, dass nicht jedes zum Verkauf angebotene Fahrrad oder E-Bike den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung entspricht und unsicher sein kann. Hierfür wurden „Lenker-Schilder“ ausgegeben, die an den Lenkern der Fahrräder angebracht werden sollen.

Auch in den Polizeikommissariaten wurden Aktionen für Zweiräder durchgeführt.

Bei den durchgeführten Kontrollen wurden insgesamt 155 Fahrzeuge überprüft, darunter 115 Fahrräder und 40 E-Scooter.

Insgesamt wurden 59 Verstöße gegen die Regeln festgestellt. Dazu gehören unter anderem:

Regelverstöße von Radfahrern

– In drei Fällen wurden rote Ampeln von Radfahrern missachtet.

Verstöße mit Elektrokleinstfahrzeugen (E-Scooter)

Jeder Zweiradfahrer kann folgende Tipps beachten, um für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen und sicher ans Ziel zu gelangen:

Link zur Pressemitteilung der PD Göttingen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7452/6265208

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen nur 0,79% der Gesamtheit. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 423 Tote, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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