Ein 50-Jähriger löste einen Einsatz aus, indem er auf der Fahrbahn lief und wirre Angaben machte. Er wurde zur Abklärung seines Gesundheitszustandes in eine Fachklinik gebracht.
Hasede: Polizeieinsatz auf Bundesstraße 6

Hildesheim (ost)
In Hildesheim – Hasede – (jpm) lief ein 50-jähriger Mann aus dem Landkreis Hildesheim am frühen Montagabend (18.05.2026) auf der Bundesstraße 6 zwischen Hildesheim und Hasede herum und löste damit einen Polizeieinsatz aus. Es stellte sich heraus, dass sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand befand.
Gemäß vorliegenden Informationen meldeten Verkehrsteilnehmer gegen 18:20 Uhr einen Fußgänger, der auf der B6 in Richtung Hasede unterwegs war und verwirrt wirkte. Daraufhin wurde sofort eine Streifenbesatzung entsandt.
Als der 50-Jährige den herannahenden Streifenwagen sah, verließ er die Fahrbahn. Im folgenden Gespräch machte er verwirrende Aussagen und reagierte nur teilweise auf Fragen. Um seinen Gesundheitszustand abzuklären, wurde ein Rettungswagen angefordert. Bevor dieser eintraf, lief der 50-Jährige plötzlich und unerwartet wieder auf die B6, überquerte die Mittelschutzplanke und lief zwischen den Autos hin und her auf der Fahrbahn in Richtung Hildesheim. Schließlich setzte er sich in ein stehendes Fahrzeug und hielt die Tür zu. Mit Hilfe der mittlerweile eingetroffenen Rettungssanitäter gelang es, ihn zu beruhigen und zum Aussteigen zu überreden. Anschließend wurde der Mann zunächst in ein Krankenhaus in Hildesheim und von dort aus in eine Fachklinik gebracht.
Während der Maßnahmen auf der B6 bildeten sich in beide Richtungen Rückstaus. Auf der Fahrbahn in Richtung Hildesheim kam es während eines Fahrstreifenwechsels zu einem Unfall mit Blechschaden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. 1.665 Unfälle, also 0,79%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. 24.125 Unfälle ereigneten sich innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







