Eine betrunkene Autofahrerin verursacht einen Unfall und flieht, wird jedoch von Zeugen und der Polizei gestellt.
Hildesheim: Alkoholunfall auf Marienburger Höhe

Hildesheim (ost)
HILDESHEIM – (jpm) Eine 43-jährige Fahrerin aus dem Landkreis Hildesheim verursachte am späten Mittwochnachmittag (20.05.2026) auf der Marienburger Höhe in einem alkoholisierten Zustand einen Verkehrsunfall. Sie fuhr danach ohne anzuhalten vom Unfallort weg und wurde später aufgrund von Zeugenhinweisen von der Polizei gefunden.
Nach den bisherigen Untersuchungen bog die Dame gegen 17:15 Uhr mit ihrem Auto von der Marienroder Straße nach links auf die Marienburger Straße ab. Dabei überfuhr sie eine Verkehrsinsel, beschädigte ein darauf befindliches Verkehrszeichen und setzte ihre Fahrt fort.
Das Geschehen wurde von Zeugen beobachtet. Diese alarmierten die Polizei und verfolgten die Verursacherin, bis sie kurz darauf von einer Streifenbesatzung gestoppt wurde. Es stellte sich heraus, dass die 43-Jährige stark unter Alkoholeinfluss stand.
Die Beamten brachten die Frau zur Wache in die Schützenwiese, wo ihr eine Blutprobe entnommen wurde. Zudem wurde der Führerschein der Fahrerin eingezogen und Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort gegen sie eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme der aufgezeichneten Fälle von 35970 im Jahr 2022 auf 36058 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch relativ konstant bei 33839 im Jahr 2022 und 33800 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 30300 im Jahr 2022 auf 29653 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 26376 männlich, 3924 weiblich und 7947 nicht-deutsche Staatsbürger im Jahr 2022. Im Jahr 2023 waren 25755 männlich, 3898 weiblich und 8584 nicht-deutsche Staatsbürger als Verdächtige registriert. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtunfälle aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,79% der Unfälle, also 1.665 Unfällen, vergleichsweise gering. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 173.330. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle, was 11,39% aller Unfälle ausmacht. Außerorts (ohne Autobahnen) gab es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 423 Menschen getötet, 5.122 schwer verletzt und 36.247 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








