Nach umfangreichen Ermittlungen und mehreren Aufgriffen wurde ein Haftbefehl gegen einen 28-jährigen Lüneburger erlassen. Wohnungsdurchsuchungen ergaben weitere Drogen.
Illegaler Drogenhandel, U-Haft für Lüneburger

Lüneburg (ost)
++ illegaler Drogenhandel ++ Haftbefehl erlassen ++ Lüneburger verhaftet ++ Wohnung durchsucht ++ zusätzliche Drogen gefunden ++
Lüneburg
Nach intensiven Untersuchungen und mehreren Festnahmen konnten Beamte der Fachabteilung für Drogenkriminalität einen 28-jährigen Lüneburger wegen „illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge“ festnehmen. Der Mann war aufgrund seiner illegalen Aktivitäten in den letzten Monaten ins Visier der Drogenfahnder geraten, was zu mehreren Hausdurchsuchungen mit der Sicherstellung von Drogen wie Cannabis, Kokain und Amphetaminen führte.
Aufgrund eines Antrags der Staatsanwaltschaft Lüneburg konnte die Polizei einen Haftbefehl des Amtsgerichts Lüneburg gegen den 28-Jährigen erwirken, so dass die Beamten den Mann am Morgen des 19.05.26 auf dem Weg zur Arbeit vorläufig festnehmen konnten. Bei der Festnahme hatte er erneut einen Umschlag mit verkaufsfertigem Marihuana bei sich. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung in Absprache mit einem Bereitschaftsrichter konnten die Beamten weiteres Marihuana und Verpackungsmaterial sicherstellen. Der 28-Jährige wurde inhaftiert.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine relative Stabilität. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle erfasst, von denen 33.839 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. 7.947 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige registriert wurden. 8.584 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt







