Ein betrunkener 30-jähriger Mann wurde in Lehre von der Polizei gestoppt, nachdem er in erheblichen Schlangenlinien fuhr und beinahe Unfälle verursachte.
Lehre: Alkoholisierter Fahrer fährt Schlangenlinien

Lehre (ost)
Lehre, Kreisstraße 58
16.05.2026, 00.41 Uhr
In der Nacht zum Samstag wurde ein 30-jähriger Mann betrunken mit einem Auto in Lehre erwischt. Nur durch Glück kam es zu keinem Unfall.
Ein Zeuge, der von Wendhausen in Richtung unterwegs war, alarmierte die Polizei und berichtete, dass das vor ihm fahrende Auto in starken Schlangenlinien fuhr. Dabei kam es mehrmals fast zu Kollisionen mit geparkten Autos.
Der Zeuge folgte dem Auto und informierte den Polizisten am Notruf kontinuierlich über die aktuelle Fahrtrichtung. Auf einem Gelände an der K 58 zwischen Lehre und Boimstorf hielt das Auto schließlich an, während der Fahrer im Auto sitzen blieb.
Als die Polizisten kurz darauf eintrafen, saß der 30-Jährige schlafend auf dem Fahrersitz. Die Beamten weckten den Fahrer und stellten eine deutliche Alkoholisierung fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,01 Promille.
Daraufhin wurde eine Blutprobe angeordnet, die im Klinikum Wolfsburg entnommen wurde.
Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann freigelassen.
Der Autoschlüssel wurde sichergestellt.
Weitere Untersuchungen ergaben, dass der 30-Jährige keine Fahrerlaubnis besitzt. Außerdem waren die am Auto angebrachten Kennzeichen nicht für dieses Fahrzeug ausgegeben.
Gegen den Fahrer wurden Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz in Verbindung mit der Abgabenordnung eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 173.330 Fällen, was 81,86% aller Unfälle entspricht. In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







