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Niedersachsen: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 20.03.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Niedersachsen vom 20.03.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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20.03.2026 – 22:52

BPOL-H: Niedersachsen-Derby in Hannover: Vorläufige Bilanz der Bundespolizeiinspektion und der Polizeiinspektion Hannover fällt grundsätzlich positiv aus

Hannover (ost)

Die Polizei hat nach dem Niedersachsen-Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig am Freitag, 20.03.2026, eine positive vorläufige Bilanz gezogen. Sowohl die Polizeiinspektion als auch die Bundespolizeiinspektion Hannover verzeichneten vor, während und nach dem Spiel nur wenige Zwischenfälle.

Stunden vor dem Anpfiff der Abendbegegnung in Hannover begannen beide Fanlager ihren Weg zum Stadion. Insgesamt verfolgten 42.000 Fans die Partie vor Ort, darunter rund 4.000 Anhänger aus Braunschweig. Insgesamt reisten rund 11.500 Fans von Hannover 96 mit der Bahn an. Aus Braunschweig reisten rund 2.400 Fans der Eintracht Braunschweig mit der Bahn zum Spielort in die Landeshauptstadt - der überwiegende Teil von ihnen direkt mit den speziell für die Begegnung eingesetzten Entlastungszügen. Oberstes Ziel der Einsatzkräfte war es, ein direktes Aufeinandertreffen der rivalisierenden Fanlager sowie vor allem verfeindeter Gruppierungen zu verhindern. Da in Stadionnähe außerdem ein Konzert stattfand, sollte allen Teilnehmenden beider Veranstaltungen eine möglichst stressfreie Anreise ermöglicht werden.

Während die meisten Braunschweig-Fans mit den Zügen zum Bahnhof Fischerhof gebracht wurden und von dort den Weg zum Stadion zu Fuß antraten, versammelten sich die 96-Fans am Küchengartenplatz sowie im Bereich Karmarschstraße/Platz der Göttinger Sieben und liefen von beiden Punkten aus teilweise geschlossen zum Stadion. Auf dem Weg zum Stadion kam es an verschiedenen Örtlichkeiten zum Zünden von Pyrotechnik. Die Ermittlungen zu möglichen Tatverdächtigen dauern an. Die Anreise sowie der Einlass verliefen insgesamt ohne größere Zwischenfälle. In einem der Züge stellte die Bundespolizei eine Beschädigung eines Nothammers fest und leitete ein Ermittlungsverfahren aufgrund des Missbrauchs und der Beeinträchtigung von Nothilfemitteln ein.

Während des Spiels wurde aus beiden Fankurven heraus immer wieder Pyrotechnik gezündet. Ein massives Abbrennen zu Beginn der zweiten Halbzeit führte zu einer starken Vernebelung des Spielfeldes, sodass die Partie mehrere Minuten unterbrochen werden musste. Im Nachgang meldeten sich zwei 96-Fans: Beide gaben an, durch eine am Stadiondach abgelenkte Feuerwerksrakete jeweils Knalltraumata erlitten zu haben. Eine der beiden Personen trug zudem eine Verletzung im Gesicht davon. Bis zum Abpfiff wurden zudem zwei gefährliche Körperverletzungen bekannt, bei denen vor und während des Spiels im Heimbereich jeweils mehrere Personen eine Einzelperson angriffen. Beide der angegriffenen Männer wurde dabei leicht verletzt, die Polizei identifizierte zwei Tatverdächtige und leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein. Nach dem Abpfiff der Partie verließen die Fußballfans das Stadion friedlich und traten den Heimweg an. In einer vorläufigen Bilanz verlief die Abreisephase mit den Entlastungszügen vom Bahnhof Hannover-Linden/Fischerhof und mit den Regelzügen vom Hauptbahnhof Hannover bis zur Abfahrt - mit Ausnahme eines Eigentums- sowie Körperverletzungsdeliktes im Hauptbahnhof Hannover - friedlich. Aufgrund eines technischen Defekts verzögerte sich die Abfahrt eines Entlastungszuges vom Bahnhof Fischerhof um ca. 30 Minuten. Die Bundespolizeiinspektion Hannover begleitete auch nach der Abreise in Hannover die weiteren Einsatzmaßnahmen bis zur Ankunft in Braunschweig.

Polizeidirektor Martin Kröger, Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion und Polizeiführer des Einsatzes der Bundespolizei, äußert sich zum Einsatzverlauf: "Die vergangenen Monate und insbesondere die letzten Wochen waren geprägt mit konstanter und akribischer Vorbereitung. Der weitgehend ruhige Verlauf am heutigen Tage ist ein Ergebnis der Professionalität aller am Einsatz beteiligten Einsatzkräfte. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Angehörigen der Bundespolizei bedanken und auch die gute Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Hannover hervorheben. Ein Lob gilt auch dem Großteil der Fans, die sich im Rahmen der bahnseitigen An- und Abreisephase friedlich verhielten."

"Die Vorbereitungen mit allen Netzwerkpartnern und unser taktisches Einsatzkonzept einer konsequenten Fantrennung während der An- und Abreise haben dazu geführt, dass es zu keinen Auseinandersetzungen zwischen den Fanszenen beider Vereine gekommen ist", erklärte Leitende Polizeidirektorin Nurhan Özdemir, die den Einsatz auf Seiten der Polizeiinspektion Hannover leitete.

Der Einsatz wurde durch Kräfte der Polizeidirektion Hannover, der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen sowie die verstärkte Bundespolizeiinspektion Hannover mit Einsatzkräften der Bundesbereitschaftspolizei, Unterstützungskräften aus Potsdam, Diensthunden aus der gesamten Bundespolizeidirektion Hannover sowie durch einen Hubschrauber der Bundespolizeifliegerstaffel Gifhorn begleitet.

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Bundespolizeiinspektion Hannover
Robert Dvorak
Tel.: 0174 / 610 5431
E-Mail: bpoli.hannover.presse@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
X @bpol_nord

20.03.2026 – 22:46

POL-H: Niedersachsen-Derby: Vorläufige Bilanz der Bundespolizeiinspektion und der Polizeiinspektion Hannover fällt grundsätzlich positiv aus - Zwei Fans durch verbotenen Einsatz von Pyrotechnik verletzt

Hannover (ost)

Nach dem Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig am Freitag, 20.03.2026, zog die Polizei eine positive vorläufige Bilanz. Sowohl die Polizeiinspektion als auch die Bundespolizeiinspektion Hannover verzeichneten vor, während und nach dem Spiel nur wenige Zwischenfälle.

Stunden vor dem Anpfiff der Abendbegegnung in Hannover begannen beide Fanlager ihren Weg zum Stadion. Insgesamt verfolgten 42.000 Fans die Partie vor Ort, darunter rund 4.000 Anhänger aus Braunschweig. Insgesamt reisten rund 11.500 Fans von Hannover 96 mit der Bahn an. Aus Braunschweig reisten rund 2.400 Fans der Eintracht Braunschweig mit der Bahn zum Spielort in die Landeshauptstadt - der überwiegende Teil von ihnen direkt mit den speziell für die Begegnung eingesetzten Entlastungszügen. Das oberste Ziel der Einsatzkräfte war es, ein direktes Aufeinandertreffen der rivalisierenden Fanlager sowie vor allem verfeindeter Gruppierungen zu verhindern. Da in Stadionnähe außerdem ein Konzert stattfand, sollte allen Teilnehmenden beider Veranstaltungen eine möglichst stressfreie Anreise ermöglicht werden.

Während die meisten Braunschweig-Fans mit den Zügen zum Bahnhof Fischerhof gebracht wurden und von dort den Weg zum Stadion zu Fuß antraten, versammelten sich die 96-Fans am Küchengartenplatz sowie im Bereich Karmarschstraße/Platz der Göttinger Sieben und liefen von beiden Punkten aus teilweise geschlossen zum Stadion. Auf dem Weg zum Stadion kam es an verschiedenen Örtlichkeiten zum Zünden von Pyrotechnik. Die Ermittlungen zu möglichen Tatverdächtigen dauern an. Die Anreise sowie der Einlass verliefen insgesamt ohne größere Zwischenfälle. In einem der Züge stellte die Bundespolizei eine Beschädigung eines Nothammers fest und leitete ein Ermittlungsverfahren aufgrund des Missbrauchs und der Beeinträchtigung von Nothilfemitteln ein.

Während des Spiels wurde aus beiden Fankurven heraus immer wieder Pyrotechnik gezündet. Ein massives Abbrennen zu Beginn der zweiten Halbzeit führte zu einer starken Vernebelung des Spielfeldes, sodass die Partie mehrere Minuten unterbrochen werden musste. Im Nachgang meldeten sich zwei 96-Fans: Beide gaben an, durch eine am Stadiondach abgelenkte Feuerwerksrakete jeweils Knalltraumata erlitten zu haben. Eine der beiden Personen trug zudem eine Verletzung im Gesicht davon.

Bis zum Abpfiff wurden zudem zwei gefährliche Körperverletzungen bekannt, bei denen vor und während des Spiels im Heimbereich jeweils mehrere Personen eine Einzelperson angriffen. Beide der angegriffenen Männer wurde dabei leicht verletzt, die Polizei leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein.

Nach dem Abpfiff der Partie verließen die Fußballfans das Stadion friedlich und traten den Heimweg an. In einer vorläufigen Bilanz verlief die Abreisephase mit den Entlastungszügen vom Bahnhof Hannover-Linden/Fischerhof und mit den Regelzügen vom Hauptbahnhof Hannover bis zur Abfahrt - mit Ausnahme eines Eigentums- sowie Körperverletzungsdeliktes im Hauptbahnhof Hannover - friedlich. Aufgrund eines technischen Defekts verzögerte sich die Abfahrt eines Entlastungszuges vom Bahnhof Fischerhof um ca. 30 Minuten. Die Bundespolizeiinspektion Hannover begleitete auch nach der Abreise in Hannover die weiteren Einsatzmaßnahmen bis zur Ankunft in Braunschweig.

Polizeidirektor Martin Kröger, Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion und Polizeiführer des Einsatzes der Bundespolizei, äußert sich zum Einsatzverlauf: "Die vergangenen Monate und insbesondere die letzten Wochen waren geprägt mit konstanter und akribischer Vorbereitung. Der weitgehend ruhige Verlauf am heutigen Tage ist ein Ergebnis der Professionalität aller am Einsatz beteiligten Einsatzkräfte. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Angehörigen der Bundespolizei bedanken und auch die gute Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Hannover hervorheben. Ein Lob gilt auch dem Großteil der Fans, die sich im Rahmen der bahnseitigen An- und Abreisephase friedlich verhielten."

Die Vorbereitungen mit allen Netzwerkpartnern und unser taktisches Einsatzkonzept einer konsequenten Fantrennung während der An- und Abreise haben dazu geführt, dass es zu keinen Auseinandersetzungen zwischen den Fanszenen beider Vereine gekommen ist", erklärte Leitende Polizeidirektorin Nurhan Özdemir, die den Einsatz auf Seiten der Polizeiinspektion Hannover leitete.

Der Einsatz wurde durch Kräfte der Polizeidirektion Hannover, der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen sowie die verstärkte Bundespolizeiinspektion Hannover mit Einsatzkräften der Bundesbereitschaftspolizei, Unterstützungskräften aus Potsdam, Diensthunden aus der gesamten Bundespolizeidirektion Hannover sowie durch einen Hubschrauber der Bundespolizeifliegerstaffel Gifhorn begleitet. /ram, ms

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Polizeidirektion Hannover
Michael Bertram
Telefon: 0511 109-1040 (Rückfragen bis 23:15 Uhr möglich)
E-Mail: pressestelle@pd-h.polizei.niedersachsen.de
https://www.pd-h.polizei-nds.de

20.03.2026 – 22:36

POL-NI: Schockanrufe im Landkreis Nienburg - Zeugen gesucht

Landesbergen (ost)

(kes) Am heutigen Freitag, den 20.03.2026, ist es im Landkreis Nienburg, insbesondere im südlichen Kreisgebiet, vermehrt zu sogenannten "Schockanrufen" gekommen.

In den Telefonaten geben sich die bislang unbekannten Täter unter anderem als Polizeibeamte aus oder schildern einen schweren Verkehrsunfall eines nahen Angehörigen, häufig der Tochter. In diesem Zusammenhang wird die Zahlung einer angeblichen Kaution gefordert.

In einem aktuellen Fall in Landesbergen kam es zu einem Vermögensschaden. Ein Geschädigter übergab Bargeld sowie Goldschmuck im Gesamtwert von etwa 60.000 Euro an einen unbekannten Geldabholer an seiner Wohnanschrift. Die Täterschaft kann bislang nicht näher beschrieben werden.

Zeugen, die im Bereich Landesbergen verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Stolzenau unter der Telefonnummer 05761/90200 zu melden.

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Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg
Einsatzkoordinator / Leitstelle
Amalie-Thomas-Platz 1
31582 NIENBURG

Telefon: 05021/9212-213
Fax2mail: +49 511 9695636008

20.03.2026 – 16:50

POL-STD: Deinste: Zwei Leichtverletzte bei Auffahrunfall

Stade (ost)

Heute Mittag gegen 13:20 Uhr ereignete sich auf der Straße Rehn-Campe, zwischen den Kreuzungen Kornstieg und Feldstraße, ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen leichte Verletzungen erlitten.

Eine 73-jährige Frau aus Fredenbeck fuhr mit ihrem Fiat 500 die Landstraße in Richtung Fredenbeck und plante, nach links auf ein Grundstück abzubiegen. Aufgrund von Gegenverkehr hielt sie ihr Auto ordnungsgemäß an und setzte den Blinker. Eine 35-jährige Fahrerin eines VW Golf aus Deinste, die dahinter fuhr, bemerkte die Situation zu spät und fuhr auf das Heck des stehenden Fiat auf.

Beide Frauen wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Nach einer Erstversorgung vor Ort brachte der Rettungsdienst die Beteiligten zur weiteren Behandlung ins EKS. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

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Polizeiinspektion Stade
Matthias Bekermann
Telefon: 04141/102-104
E-Mail: matthias.bekermann@polizei.niedersachsen.de

20.03.2026 – 16:47

POL-HI: Nordstemmen - Versuchter Diebstahl eines Traktors

Hildesheim (ost)

In Nordstemmen, auf der Calenberger Landstraße (mak), ereignet sich zwischen dem 16.03.2026 um 15:00 Uhr und dem 20.03.2026 gegen 09:30 Uhr ein versuchter Diebstahl eines Traktors auf einem Firmengelände an der Calenberger Straße. Unbekannte Täter dringen auf das vollständig umzäunte Grundstück. Dort gelingt es den Tätern, in den Traktor einzudringen. Sie scheitern jedoch beim Versuch, den Traktor zu starten. Obwohl sie ihr Vorhaben aufgeben, verursachen sie einen Schaden von etwa 4000 Euro am Traktor. Zeugen, die Hinweise zu den Verdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Sarstedt unter der Telefonnummer 05066 / 985-0 zu melden.

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Polizeiinspektion Hildesheim
Schützenwiese 24
31137 Hildesheim
Polizeikommissariat Sarstedt

Telefon: 05066 / 985-0
http://www.pd-goe.polizei-nds.de/dienststellen/pi_hildesheim/

20.03.2026 – 15:39

POL-STD: Kriminalprävention: Betrug bei Gartenarbeiten - so schützen Sie sich

Stade (ost)

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen erwachen auch im Landkreis Stade die Gärten aus dem Winterschlaf. Hecken müssen geschnitten, Beete vorbereitet und Wege gereinigt werden.

Viele stellen sich dann die Frage: Selbst anpacken oder Hilfe holen?

Gerade dann wirkt es auf den ersten Blick passend, wenn plötzlich jemand klingelt und genau diese Arbeiten anbietet. Nicht selten treten Personen selbstbewusst auf, bieten Gartenarbeiten, das Pflastern von Auffahrten oder die Reinigung von Dächern an - teilweise sogar mit konkreten Vorschlägen, wie sich der Garten "verbessern" ließe.

Doch genau hier ist größte Vorsicht geboten. Aus polizeilicher Erfahrung zeigt sich immer wieder: Solche unangekündigten Angebote an der Haustür sind in der Regel unseriös und stehen häufig im Zusammenhang mit Betrugsdelikten. Hinter diesen sogenannten Haustürgeschäften steckt oft das Ziel, schnell Aufträge zu generieren, im Verlauf massiv überhöhte Preise durchzusetzen oder sich Zugang zum Haus zu verschaffen, um dort Wertgegenstände zu entwenden.

Die klare Empfehlung lautet daher: Lehnen Sie solche Angebote konsequent ab. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und gehen Sie auf keinerlei spontane Vereinbarungen ein. Wenn Sie Unterstützung im Garten benötigen, suchen Sie sich selbst aktiv und in Ruhe ein geeignetes Unternehmen aus.

Doch auch dabei kann man an die Falschen geraten. Betroffene berichten von plötzlich stark steigenden Preisen, aggressivem Verhalten oder Diebstählen aus dem Haus. Deshalb ist es besonders wichtig, sorgfältig zu prüfen, mit wem man einen Auftrag vereinbart. Im Folgenden finden Sie praktische Tipps, wie Sie seriöse Dienstleister erkennen und sich schützen können.

Vor der Beauftragung: Sorgfältige Recherche ist entscheidend

Viele unseriöse Anbieter werben über Kleinanzeigen - sei es in Zeitungen oder auf entsprechenden Online-Plattformen. Diese Anzeigen sind oft anonym gestaltet und enthalten lediglich eine Telefonnummer sowie ein knappes Leistungsangebot. Hier ist besondere Vorsicht geboten. Zwar sind nicht alle Angebote unseriös, doch immer wieder nutzen Betrüger genau diese Form der Werbung.

Wer im Internet nach einem Dienstleister sucht, sollte darauf achten, dass das Unternehmen über eine seriöse Website verfügt. Ein vollständiges Impressum ist dabei Pflicht. Ein hilfreicher Tipp: Überprüfen Sie die angegebene Firmenadresse in gängigen Kartendiensten. Wirkt der Standort wie ein echter Betriebssitz oder eher wie eine unauffällige Privatadresse? Das kann ein erster Hinweis auf die Seriosität sein.

Ebenso empfiehlt es sich, sich vorab über branchenübliche Preise zu informieren. Holen Sie möglichst mehrere Kostenvoranschläge ein und vergleichen Sie diese. Ein deutlich günstiger oder ungewöhnlich vager Preis sollte skeptisch machen.

Bereits beim ersten telefonischen Kontakt sollten Sie darauf bestehen, dass die Arbeiten mit ordnungsgemäßer Rechnung durchgeführt werden. Seriöse Unternehmen bieten dies selbstverständlich an. Vorsicht ist geboten, wenn Anbieter erklären, dass der Preis "mit Rechnung deutlich höher" sei und stattdessen eine Barzahlung ohne Rechnung vorschlagen.

In solchen Fällen wird häufig gezielt auf Schwarzarbeit gedrängt - ein klares Zeichen für Unseriosität.

Außerdem gilt: Gute Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe sind häufig ausgelastet. Wenn ein Anbieter sofort oder bereits am selben oder nächsten Tag umfangreiche Arbeiten durchführen kann, kann das ein Warnsignal sein - auch wenn dies nicht zwingend unseriös sein muss.

Wenn die Arbeiter vor der Tür stehen: Klare Absprachen treffen

Sind die Arbeiten bereits beauftragt und die Dienstleister erscheinen vor Ort, sollten Sie unbedingt noch einmal den vereinbarten Preis konkret ansprechen. Stellen Sie klar, dass die Arbeiten auf Grundlage des Kostenvoranschlags erfolgen und zusätzliche Kosten nur nach vorheriger Absprache akzeptiert werden.

Zusätzlich ist es ratsam, sich vor Ort eine Visitenkarte geben zu lassen und später auf eine Quittung zu bestehen - insbesondere bei geleisteten Zahlungen. Transparenz und Nachvollziehbarkeit sind wichtige Merkmale eines seriösen Anbieters.

Ein besonders wichtiger Punkt ist Ihr Widerrufsrecht. Bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen sowie bei Fernabsatzverträgen steht Verbrauchern grundsätzlich das Recht zu, den Vertrag ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Das bedeutet:

Übrigens muss der Dienstleister Sie schriftlich darüber informieren, dass ein Widerrufsrecht besteht, wie lange es dauert und wie Sie es ausüben können. Diese Information ist gesetzlich vorgeschrieben. Geschieht dies nicht, verlängert sich das Widerrufsrecht automatisch.

Was gehört in eine ordnungsgemäße Rechnung?

Achten Sie darauf, dass die Rechnung folgende Angaben enthält:

Fehlen diese Angaben oder wird eine Barzahlung ohne Beleg gefordert, ist höchste Vorsicht geboten.

Warnsignale erkennen und richtig reagieren

Wenn direkt am Anfang schon Anzahlungen verlangt werden, noch bevor die Tätigkeiten überhaupt begonnen haben, ist wirklich äußerste Vorsicht geboten. Zahlungen sollten idealerweise erst nach bereits geleisteter Arbeit erfolgen. Bei großen, sehr umfangreichen Arbeiten kann eine Zwischenzahlung vereinbart werden, bei kleineren Gartenarbeiten oder überschaubaren Projekten ist dies hingegen unüblich.

Ein deutliches Alarmsignal ist es zudem, wenn während der Arbeiten plötzlich immer höhere Preise verlangt werden oder Druck aufgebaut wird. In solchen Fällen sollten Sie konsequent handeln: Widerrufen Sie den Vertrag und beenden Sie die Zusammenarbeit.

Wenn sich das Verhalten der Mitarbeiter plötzlich ändert - von nett und freundlich zu aggressiv und einschüchternd und Sie das Gefühl haben, dass Sie unter Druck gesetzt werden, scheuen Sie sich bitte nicht, die Polizei zu verständigen. Trennen Sie sich räumlich von den Personen, wenn dies möglich ist, indem Sie sich in Ihr Haus zurückziehen.

Es ist auch ratsam, von Anfang an eine Vertrauensperson hinzuzuziehen. Mehr Augen sehen mehr - und allein die Anwesenheit einer weiteren Person kann abschreckend wirken. Wenn möglich, notieren Sie sich auch das Kennzeichen der Fahrzeuge der Dienstleister. Dies kann im Nachhinein bei der Aufklärung helfen - jedoch nur, wenn es die Situation zulässt. Ihre Sicherheit geht immer vor.

Schutz vor Diebstahl: Lassen Sie niemanden unbeaufsichtigt

Ein weiterer wichtiger Punkt: Lassen Sie fremde Personen niemals unbeaufsichtigt in Ihr Haus. Auch wenn mehrere Arbeiter vor Ort sind, sollte stets sichergestellt sein, dass niemand unkontrolliert durch die Räume geht. Muss eine Person beispielsweise die Toilette benutzen, begleiten Sie sie freundlich, aber bestimmt. So verhindern Sie, dass Gelegenheiten für Diebstähle entstehen.

Fazit

Der Frühling ist die perfekte Zeit, um den eigenen Garten wieder auf Vordermann zu bringen. Wer dabei auf externe Hilfe setzt, sollte jedoch wachsam bleiben. Insbesondere gilt: Unangekündigte Angebote an der Haustür sollten konsequent abgelehnt werden. Beauftragen Sie Dienstleister immer selbst und nach sorgfältiger Prüfung.

Achten Sie auf transparente Preise, bestehen Sie auf eine ordnungsgemäße Rechnung und lassen Sie sich nicht auf Barzahlungen ohne Beleg ein. Mit klaren Absprachen, guter Vorbereitung und einem gesunden Maß an Aufmerksamkeit lassen sich viele Risiken vermeiden.

Sollten darüber hinaus Fragen bestehen - etwa zu Betrugsmaschen im Bereich Dienstleistungen rund ums Haus - melden Sie sich gerne unter 04141 102 - 109.

Marlin Heintsch, Beauftragte für Kriminalprävention der PI Stade

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Polizeiinspektion Stade
Matthias Bekermann
Telefon: 04141/102-104
E-Mail: matthias.bekermann@polizei.niedersachsen.de

20.03.2026 – 14:54

POL-HI: Tödlicher Verkehrsunfall K320 zwischen Sehlem und Breinum

Hildesheim (ost)

Lamspringe (fri): Am 20.03.2026 um etwa 08:10 Uhr ereignet sich auf der K320 zwischen Sehlem und Breinum ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person ums Leben kommt. Der Fahrer, 84 Jahre alt, war alleine im Auto unterwegs, als er aus bisher ungeklärter Ursache von der Straße abkommt und gegen einen Baum prallt. Das Fahrzeug fängt daraufhin sofort Feuer. Der 84-Jährige stirbt noch am Unfallort.

Neben den Feuerwehren der Gemeinde Lamspringe sind auch die Polizei Bad Salzdetfurth, der Rettungsdienst, die Untere Wasserbehörde des Landkreises Hildesheim und die Straßenmeisterei Bockenem im Einsatz.

Die K320 bleibt bis etwa 12 Uhr vollständig gesperrt, während die Maßnahmen durchgeführt werden.

Die Untersuchungen zum Unfallhergang sind noch im Gange.

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Polizeiinspektion Hildesheim
Schützenwiese 24
31137 Hildesheim
Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth

Telefon: 05063 / 901-0
http://www.pd-goe.polizei-nds.de/dienststellen/pi_hildesheim/

20.03.2026 – 14:53

HZA-OS: Leistungsbetrug lohnt sich nicht für Mann aus dem Landkreis Emsland; Zoll deckt Leistungsbetrug auf

Osnabrück (ost)

Das Urteil der Staatsanwaltschaft Osnabrück lautet auf 90 Tagessätze zu je 50 Euro, insgesamt also 4.500 Euro Geldstrafe, für einen Leistungsbezieher, der aufgrund von Ermittlungen des Hauptzollamts Osnabrück verurteilt wurde.

Der rechtskräftig Verurteilte erhielt Leistungen gemäß dem Sozialgesetzbuch. Im Dezember 2023 begann der Beschuldigte eine sozialversicherungspflichtige Arbeit, von der er dem Leistungsträger nichts mitteilte. Dadurch konnte er unrechtmäßig etwa 1.000 Euro an Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch erhalten.

Der Leistungsbetrüger wurde durch eine Computerabfrage namens DALEB überführt (Datenabgleich, Leistungsempfänger und Beschäftigung). Dies ist ein automatisierter Abgleich, bei dem die Bundesagentur für Arbeit und die zugelassenen kommunalen Träger Personen überprüfen, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch beziehen. Nach Auswertung dieser Abfrage informierte der Leistungsträger das Hauptzollamt Osnabrück, was zu den Ermittlungen führte, die schließlich zur Anklage wegen Betrugs durch die Staatsanwaltschaft führten.

Als der Angeklagte seine berufliche Tätigkeit aufnahm, hätte er den Leistungsträger sofort informieren müssen. Trotz entsprechender Hinweise hatte er dies nicht getan.

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Hauptzollamt Osnabrück
Leon-Marvin Freitag
Telefon: Tel.: 0541 3301-1006
E-Mail: Leon-Marvin.Freitag@zoll.bund.de
www.zoll.de

20.03.2026 – 14:51

POL-OS: Osnabrück: Geldtasche mit 2000 Euro vergessen - Finder gesucht

Osnabrück (ost)

Vielleicht wird der ehrliche Finder noch kontaktieren: Am Montagmorgen (16. März 2026) hat ein Marktverkäufer auf dem Parkplatz an der Hans-Wunderlich-Straße in Osnabrück-Hellern eine Geldbörse mit einem Betrag von 2000 Euro im Einkaufswagen vergessen. Als der Mann den Verlust bemerkte, war die Geldbörse bereits aus dem Einkaufswagen genommen worden. Der Vorfall muss sich zwischen 10 und 10.10 Uhr ereignet haben.

Laut Angaben handelt es sich um eine schwarze Geldbörse mit rotem Reißverschluss und einem aufgedruckten Sparkassen-Symbol. Wer kann Informationen zum Verbleib dieser Börse oder zum Finder geben? Die Polizei bittet Zeugen, sich unter Telefon 0541/327-2215 zu melden.

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Polizeiinspektion Osnabrück
Stefan Alberti
Telefon: 0541/327-2072
E-Mail: pressestelle@pi-os.polizei.niedersachsen.de
http://www.pi-os.polizei-nds.de

20.03.2026 – 14:50

HZA-OS: Freiheitsstrafe zur Bewährung für Frau aus dem Landkreis Emsland; Zoll deckt Leistungsbetrug auf

Osnabrück (ost)

Das Amtsgericht Münster verurteilte eine Leistungsbezieherin zu fünf Monaten Haft aufgrund von Untersuchungen des Hauptzollamts Osnabrück. Die Freiheitsstrafe wurde auf Bewährung für drei Jahre ausgesetzt.

Die bereits rechtskräftig Verurteilte bezog Leistungen gemäß dem Sozialgesetzbuch. Zwischen Juli und Oktober 2024 nahm die Beschuldigte unberechtigt eine Beschäftigung auf, ohne dies dem Leistungsträger mitzuteilen. Dadurch erhielt sie rund 2.500 Euro zu Unrecht.

Durch eine automatisierte Überprüfung kam das Jobcenter Osnabrück der Angeklagten auf die Spur. Die Personaldaten der Arbeitgeber werden regelmäßig mit den Arbeitslosendaten abgeglichen. Da die Frau gleichzeitig Sozialleistungen und ein Gehalt bezog, begann das Hauptzollamt Osnabrück mit den Ermittlungen, die letztendlich zur Anklage wegen Betrugs führten.

Die Beschuldigte hätte den Leistungsträger informieren müssen, als sie eine berufliche Tätigkeit aufnahm. Trotz entsprechender Hinweise hatte sie dies nicht getan.

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Hauptzollamt Osnabrück
Leon-Marvin Freitag
Telefon: Tel.: 0541 3301-1006
E-Mail: Leon-Marvin.Freitag@zoll.bund.de
www.zoll.de

20.03.2026 – 14:23

POL-OS: Osnabrück: Pkw beschädigt, dunkelgrünes Fahrzeug gesucht

Osnabrück (ost)

Gesucht werden Zeugen: Am Freitag, dem 13. März 2026, wurde in Osnabrück am Nonnenpfad das Auto eines Fahrzeughalters aus Melle von einem anderen Fahrzeug beschädigt. Der Verursacher ist unbekannt.

Nach bisherigem Wissen muss sich das Ereignis zwischen 18.50 und 22.30 Uhr zugetragen haben. Das geparkte Auto am Nonnenpfad wurde höchstwahrscheinlich während des genannten Zeitraums beim Ein- oder Ausparken von einem anderen Fahrzeug beschädigt. Der Schaden befindet sich an der hinteren linken Stoßstange. Aufgrund der Spuren sollte das gesuchte Fahrzeug dunkelgrün sein.

Wer kann Informationen zu dem Vorfall liefern? Die Polizei bittet um Zeugenaussagen unter: 05471/971-0 oder 0541/327-2115.

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Polizeiinspektion Osnabrück
Stefan Alberti
Telefon: 0541/327-2072
E-Mail: pressestelle@pi-os.polizei.niedersachsen.de
http://www.pi-os.polizei-nds.de

20.03.2026 – 13:57

POL-CUX: Dieseldiebstähle an Baumaschinen in Oxstedt - Zeugenaufruf

Cuxhaven (ost)

Cuxhaven/Oxstedt. Über mehrere aufeinanderfolgende Nächte, von Montag bis Donnerstag, haben bislang unbekannte Täter jeweils mehrere hundert Liter Dieseltreibstoff von verschiedenen Baumaschinen gestohlen, die an den Sandkuhlen an der Straße Hohe Lieth in Oxstedt abgestellt waren.

Mindestens ein Fahrzeug wurde für den Abtransport verwendet. Personen, die verdächtige Individuen oder Fahrzeuge gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Cuxhaven (Telefon 04721 5730) zu melden.

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Polizeiinspektion Cuxhaven
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stephan Hertz
Telefon: 04721-573-104
E-Mail: pressestelle@pi-cux.polizei.niedersachsen.de
http://ots.de/PI0z7T

20.03.2026 – 13:47

POL-OS: Georgsmarienhütte: Teenager mit Messer bedroht - Polizei sucht Zeugen

Osnabrück (ost)

Die Polizei in Georgsmarienhütte bittet um Zeugenhinweise zu einem Vorfall, der am Donnerstagabend im Bereich Stadtring/Realschule stattgefunden hat.

Nach den bisherigen Untersuchungen soll ein unbekannter Mann gegen 19.20 Uhr zwei Kinder mit einem Messer bedroht und Geld sowie den E-Scooter eines der Opfer gefordert haben. Die beiden Jugendlichen (13 und 14 Jahre alt) konnten entkommen. Bei der Auseinandersetzung erlitt der 13-Jährige eine Schnittwunde an der linken Hand.

Der Verdächtige wird wie folgt beschrieben: ungefähr 30 Jahre alt; ungefähr 1,85 Meter groß; schlank, leichter Bartwuchs; ungepflegtes Aussehen. Der Mann trug dunkle Kleidung. Zeugen, die Informationen zu dem Vorfall und der gesuchten Person haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05401/8316-0 bei der Polizei zu melden.

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Polizeiinspektion Osnabrück
Stefan Alberti
Telefon: 0541/327-2072
E-Mail: pressestelle@pi-os.polizei.niedersachsen.de
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20.03.2026 – 13:46

POL-CUX: Diebstahl an der "Zementpacker-Statue" in Hemmoor - Zeugenaufruf (Foto im Anhang)

Cuxhaven (ost)

In Hemmoor. Möglicherweise in der Nacht von Montag auf Dienstag (16./17.03.2026) haben unbekannte Täter die Messingplatte an der "Zementpacker-Statue" gestohlen, die am Rathaus in Hemmoor steht. Die Platte wurde wahrscheinlich mit einem Trennschleifer entfernt. Personen, die Informationen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Hemmoor (Telefon 04706 9480) zu melden.

Die Statue wurde vor einigen Jahren von Dieben gestohlen und zerlegt, tauchte jedoch später auf einem Recyclinghof wieder auf. Die Rekonstruktion wurde erst im letzten Jahr offiziell am Rathaus in Hemmoor präsentiert.

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stephan Hertz
Telefon: 04721-573-104
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20.03.2026 – 13:41

POL-GÖ: (77/2026) Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 der PI Göttingen: 10 % weniger Straftaten, Fahrraddiebstähle stark zurückgegangen, Fallzahlen Messerangriffe gestiegen

Göttingen (ost)

GÖTTINGEN (vb/jk) - Der Leiter des Zentralen Kriminaldienstes Kriminaldirektor Oliver Tschirner und seine Vertreterin Polizeioberrätin Vicky Berkhan (Foto) haben am Freitag (20.03.2026) die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 für den Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion (PI) Göttingen vorgestellt.

Die jährlich erscheinende Statistik befasst sich mit den erhobenen Fallzahlen zu angezeigten und bearbeiteten Straftaten.

In 2025 wurden 23.166 Straftaten registriert. Erfreulicherweise handelt es sich dabei um eine Fallzahlensenkung von 10 % zum Vorjahr (2024: 25.737). Dieser Trend ist landesweit feststellbar. Dennoch ist hervorzuheben, dass die Aufklärungsquote von 59,03% in 2024 auf 58,35% gesunken ist. Dieser Wert liegt unter dem Landesdurchschnitt von 62,72%.

Polizeipräsidentin Tanja Wulff-Bruhn zum Straftaten-Rückgang: "Im Jahr 2025 haben wir im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen rund 4000 Straftaten weniger registriert - das ist eine erfreuliche Entwicklung, die unter anderem natürlich auf die hervorragende Arbeit in den Dienststellen zurückzuführen ist. Einen besonderen Anteil an der rückläufigen Entwicklung hat die Reduzierung der Fahrraddiebstähle um fast ein Drittel - hier ist insbesondere die beharrliche Arbeit der Kolleginnen und Kollegen der Polizeiinspektion Göttingen herauszustellen. Aber auch eine veränderte Rechtslage, wie etwa die Einführung des Konsum-Cannabisgesetzes, haben sich auf die Statistik ausgewirkt. Hier fallen die sogenannten Konsumentendelikte, wie Besitz und Erwerb von geringen Mengen Cannabis, weg. Einerseits bedeutet das ein geringeres Straftatenaufkommen und eine Entkriminalisierung der Konsumentinnen und Konsumenten, andererseits aber auch den Wegfall von Handlungsspielräumen für die Ermittlerinnen und Ermittler, über die Konsumenten an die 'großen Fische' - also die Dealer - heranzukommen."

Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 der PI Göttingen kompakt

Die Kriminalitätsphänomene im Einzelnen:

Rohheitsdelikte

Zu den Rohheitsdelikten zählen u.a. der Raub, die Körperverletzung und Straftaten gegen die persönliche Freiheit. Hier ist seit der Corona-Pandemie im Jahr 2020 (3.189) ein stetiger Fallzahlenanstieg festzustellen. Im Jahr 2024 sind in der PI Göttingen insgesamt 4.339 Rohheitsdelikte ermittelt worden. 2025 lässt sich hier erstmalig ein Rückgang um 253 Taten verzeichnen (4.086). Zu den Rohheitsdelikten gehören auch die Gewaltdelikte, die mit 871 Taten im Jahr 2025 (2024: 825) ebenfalls zunahmen. Die Entstehung von Gewalt ist durch diverse Faktoren begründbar. Kriminologischen Erkenntnissen nach, spielen Abgrenzungsdynamiken durch Perspektivlosigkeit, Desintegration, Verunsicherung und soziale Ungerechtigkeit eine zentrale Rolle. Diese treten durch gesellschaftliche Herausforderungen, wie die Inflation, den Krieg in der Ukraine oder Israel, die Klimakrise oder politische Divergenzen verstärkt zu Tage. Das Phänomen der Messerangriffe wird seit 2020 gesondert erhoben. Seitdem pendeln sich die Fallzahlen bei etwa 100 Taten (2024: 101; 2023: 97) pro Jahr ein. In 2025 ist erstmals ein enormer Anstieg um 26 Taten zu verzeichnen. Es konnte registriert werden, dass das Messer als Tatmittel vornehmlich im Stadtgebiet Göttingen einen verstärkten Gebrauch aufweist. Zu Beginn des Jahres 2026 wurde in der Innenstadt eine Waffenverbotszone eingerichtet. Polizeilicherseits stellt dies in Verbindung mit stetigen Kontrollmaßnahmen eine geeignete Präventionsmaßnahme dar, um das Fallaufkommen zu senken.

Dazu Tanja Wulff-Bruhn, Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen:

"608 Menschen sind im vergangenen Jahr im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen bei 446 Taten durch einen Messerangriff teils schwer verletzt worden - das ist die höchste Zahl seit Beginn der Auswertung dieses Phänomens im Jahr 2020. Das zeigt, dass die Einrichtung von Waffenverbotszonen, wie es in unserem Zuständigkeitsbereich in Göttingen bereits der Fall ist, auch perspektivisch richtig, nötig und wichtig ist. Jede Waffe, die wir aus dem Verkehr ziehen können, macht den öffentlichen Raum sicherer."

Gewalt gegen Polizeibeamte und Rettungskräfte

In 2025 (514 (-25 %)) sind Einsatzkräfte seltener Opfer von Gewalt geworden als noch im Vorjahr (2024: 687). Insgesamt 480 Polizeibeamtinnen und -beamte (2024: 648) sowie 34 Rettungskräfte (2024: 39) wurden im vergangenen Jahr hierbei verletzt.

Tötungsdelikte

In der PI Göttingen wurden in 2025 insgesamt dreizehn Tötungsdelikte, darunter 9 Versuche bearbeitet. In fünf Fällen richtete die Polizeiinspektion Göttingen zur Bearbeitung der komplexen Tatgeschehen Mordkommissionen ein.

In chronologischer Reihenfolge waren dies:

Moko "Sittich" : Tötungsdelikt in einem Einfamilienhaus in Dramfeld am 24. Januar 2025 zum Nachteil eines 81 Jahre alten Hausbewohners (wir berichteten, siehe auch https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/5956808 und https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/5964127 ) . Die seinerzeit tatverdächtige Untermieterin des Mannes wurde in Spanien festgenommen und nach Deutschland überführt. Der Prozess gegen die 22-Jährige vor dem Landgericht Göttingen ist bereits abgeschlossen. Sie wurde unbefristet im Maßregelvollzug untergebracht.

Moko "Laub": Tötungsdelikt im Reinhäuser Wald, Gemeinde Gleichen, zum Nachteil einer jungen Frau am 30. Juni 2025 (wir berichteten, siehe auch https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/6066299, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/6070207 ). Der Prozess gegen die von der Polizei ermittelte mutmaßliche Täterin vor dem Landgericht Göttingen dauert an.

Moko "Grenzfall": Tötungsdelikt am 12. August 2025, am Bahnhof Friedland zum Nachteil der Jugendlichen Liana K. (siehe auch Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Göttingen vom 29. August 2025). Gegen den mutmaßlichen 31 Jahre alten Täter läuft derzeit das Sicherungsverfahren am Landgericht Göttingen.

Moko "Burg": Versuchtes Tötungsdelikt am 15.08.2025 in der Göttinger Innenstadt zum Nachteil eines 25-jährigen Opfers (wir berichteten, siehe auchhttps://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/6097829, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/6099840, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/6116722). Der Täter konnte bislang nicht zweifelsfrei ermittelt werden. Das Verfahren liegt zurzeit bei der Staatsanwaltschaft Göttingen.

Moko "Fitness": Verfahren wegen Totschlags am 7. September 2026 in Göttingen, Im Großen Feld. Der spätere Beschuldigte gab an, seinen Bekannten tot in der Wohnung gefunden zu haben. Im Zuge der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht auf ein Gewaltverbrechen. Der Prozess gegen den Hinweisgeber und zugleich mutmaßlichen Täter vor dem Landgericht Göttingen hat diese Tage begonnen.

Stellvertretend für weitere Ermittlungsverfahren im Kontext Tötungsdelikte sei an dieser Stelle der nachfolgende Fall besonders erwähnt:

Während einer Verkehrskontrolle am 27. Februar 2025 wurde in Bovenden eine Polizeibeamtin von einem losfahrenden PKW erfasst und verletzt (wir berichteten, siehe auch https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/5980614, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/5980728, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/5981355). Der unbekannte Fahrer des Wagens konnte von der Polizei ermittelt und im Nachgang festgenommen werden. Er wurde bereits rechtskräftig verurteilt.

Die weiteren Taten ereigneten sich im Stadtgebiet Göttingen (incl. Ortsteile/5), in Bad Lauterberg (1) und in Osterode (1). In allen Fällen konnten Tatverdächtige ermittelt werden. Die entsprechenden Verfahren wurden an die Staatsanwaltschaften in Göttingen oder Braunschweig abgegeben.

Häusliche Gewalt

Die Bearbeitung von Delikten im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt erfolgt in Göttingen originär im 1. Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes durch speziell geschulte Ermittlerinnen und Ermittler. Auch hier lässt sich im Bereich der PI Göttingen von 2024 (1.378) zu 2025 (1.315) eine Fallzahlensenkung um fast 5 % feststellen. Häusliche Gewalt findet täglich in Partnerschaften bzw. im häuslichen Bereich in allen gesellschaftlichen Schichten statt. Sie kann unterschiedliche Formen haben und wird z.B. als Hausfriedensbruch, Nachstellung, Bedrohung, Körperverletzung, Diebstahl oder als Sexualdelikt bei der Polizei angezeigt. Ein Grund für das weiterhin hohe Fallzahlenaufkommen ist das veränderte Anzeigeverhalten von Opfer und Zeugen, durch vermehrte Aufklärung. Dies führt zu einer Erhellung des Dunkelfeldes. Zum anderen beinhaltet der Begriff nach neuer Definition nicht nur die Partnergewalt, sondern auch Gewalt innerhalb der Familie. Frauen sind dabei weitaus häufiger als Opfer betroffen, als Männer. In zahlreichen Fällen wurden 24-stündige Platzverweise für die Wohnanschrift des Opfers oder bis zu 10-tägige Wegweisungen von der eigenen Wohnung gegen die Beschuldigten ausgesprochen. Das sind Maßnahmen, die den Opferschutz stärken und dem Opfer Gelegenheit bieten, die persönliche Situation zu reflektieren und dem Leben ggfs. eine neue Richtung zu geben. Häufig werden die 10 Tage der Wegweisung genutzt, bei Gericht eine Gewaltschutzanordnung zu erwirken, die in der Regel dem/der Antragsgegner/-in untersagt, sich dem/der Antragsteller/-in und seiner/ihrer Wohnung auf eine Entfernung von weniger als 50 Meter zu nähern oder sonstigen Kontakt zu ihm/ihr aufzunehmen. Wenn Kinder derartige Gewalt beobachten oder selbst erleben, wird stets das zuständige Jugendamt darüber in Kenntnis gesetzt bzw. das Jugendamt um sofortige Entscheidung über den Verbleib des Kindes gebeten. Im Jahr 2024 wurden drei Hochrisikofälle bekannt, zu denen insgesamt vier Fallkonferenzen durchgeführt worden sind. Im Jahr 2025 verzeichnete die PI Göttingen in ihrem Bereich keinen einzigen Hochrisikofall. Die bestehenden Kooperationsstrukturen bei Hochrisikofällen haben sich bewährt, so dass zeitnah schnelle Absprachen Netzwerkpartnern der Staatsanwaltschaft Göttingen, dem Jugendamt, der Beratungs- und Interventionsstelle etc. gewährleistet und zu treffende Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden konnten.

"Häusliche Gewalt war und ist keine Familienangelegenheit, sondern eine schwere Straftat. Auch wenn die Fallzahlen im vergangenen Jahr leicht gesunken sind, wird dies unser hartnäckiges Bestreben, solche Taten weiter konsequent zu verfolgen, nicht beeinflussen. Neben der eigentlichen Strafverfolgung bildet für uns die Abwehr von Gefahren und der Schutz der Opfer einen ganz wichtigen Schwerpunkt unserer täglichen Arbeit und vorrangiges Ziel unseres polizeilichen Einschreitens. Eine große Bedeutung kommt dabei auch der Opferbetreuung zu rechtlichen Möglichkeiten nach dem Gewaltschutzgesetz zu," so ZKD-Leiter Oliver Tschirner.

Kinderpornographie

Mit der Bearbeitung von Fällen der Kinderpornographie sind in der PI Göttingen 14 Mitarbeitende im Bereich der Ermittlungen und der Forensik betraut. Dieser hohe personelle Ansatz in Verbindung mit dem Einsatz einer Software, basierend auf Künstlicher Intelligenz, dient der Abarbeitung der Fallzahlen (2024: 222; 2025: 240) in diesem Phänomenbereich. Zu den Aufgaben der ermittelnden Personen zählt neben Durchsuchungen und Vernehmungen, vor allem die Auswertung von sichergestellten oder beschlagnahmten Datenträgern. Diese Tätigkeit stellt für Ermittlungsbehörden eine große Herausforderung dar. Die Massen an Daten und insbesondere die inkriminierten zu sichtenden Inhalte fordern den eingesetzten Kräften eine hohe Professionalität und Belastbarkeit ab.

Fahrraddiebstahl

Für die PI Göttingen ließ sich seit Jahren eine Steigerung im Bereich des Fahrraddiebstahles feststellen. Im Stadtgebiet von Göttingen ist es im Jahr 2024 zu 2.803 (2023: 2.599) Fahrraddiebstählen inkl. unbefugter Ingebrauchnahme von Fahrzeugen gekommen. Die Schadenssumme hierbei betrug 4.753.246 EUR. 2025 ist es den Einsatzkräften gelungen, diese Fallzahlen um 35 % und somit rund 1.000 Taten auf 1.817 Fälle zu senken. Die Schadenssumme beläuft sich nunmehr auf 3.177.148 EUR.

Zur Bekämpfung des andauernden Kriminalitätsphänomens hatte der Leiter der Polizeiinspektion Göttingen, Leitender Polizeidirektor Marco Hansmann, im Juni u. a. eine Forcierung der polizeilichen Kontrollmaßnahmen und Erweiterung des taktischen Konzeptes angekündigt (siehe auch https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/6056214).

Dazu Polizeioberrätin Berkhan:

"Die deutliche Reduzierung der Fallzahlen im Bereich der Fahrraddiebstähle ist das Ergebnis einer konsequenten und langfristig angelegten Bekämpfungsstrategie. Maßgeblich dazu beigetragen haben die hohe polizeiliche Präsenz, die intensive Kontrolltätigkeit sowie das niederschwellige und zugleich konsequente Einschreiten, wodurch der Kontrolldruck auf die überwiegend organisiert agierenden Tätergruppierungen spürbar erhöht wurde" und weiter: "Die Anzahl der Fahrraddiebstähle befindet sich aktuell auf dem niedrigsten Stand seit 2016. Diese positive Entwicklung ist auch das Ergebnis von engmaschigen Kontrollen - auch im Umfeld kriminalitätsbelasteter Orte -, der konsequenten Beantragung und Umsetzung von Untersuchungshaftbefehlen sowie einer fortlaufenden Auswertung von Videoaufzeichnungen, DNA-Spuren und technischen Ortungsmöglichkeiten (u. a. durch GPS-Tracker/AirTags)."

Wiederholte Festnahmen von Mehrfachtätern trugen außerdem zu einer nachhaltigen Störung bestehender Täterstrukturen bei. Die konsequente Sicherstellung von Diebesgut - insbesondere bei Fahrzeugkontrollen und Durchsuchungsmaßnahmen - hat die Logistik der Täter erheblich erschwert. Festzustellen ist außerdem, dass entwendete Fahrräder zunehmend außerhalb bekannter kriminalitätsbelasteter Orte zwischengelagert oder nur noch kurzfristig deponiert werden. Dies ist als direkte Reaktion auf den erhöhten Ermittlungsdruck zu werten.

Beispielhafter Ermittlungserfolg:

Im Sommer 2025 wurde nach einem Zeugenhinweis ein rumänischer Kleintransporter im Stadtgebiet kontrolliert. In dem Fahrzeug wurden insgesamt 14 hochwertige, teilzerlegte E-Bikes festgestellt, die zum Abtransport in Bettlaken eingewickelt waren (siehe auch https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/6062303). Die Ermittlungen ergaben, dass die Fahrräder zuvor im Stadtgebiet entwendet und mutmaßlich für den Weitertransport ins Ausland bestimmt waren. Der 35-jährige rumänische Staatsbürger wurde vorläufig festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl. In engem zeitlichen Zusammenhang dazu konnten weitere Tatverdächtige bei E-Bike-Diebstählen auf frischer Tat gestellt werden. Durch Videoauswertung, DNA-Treffer sowie die Ortung entwendeter Fahrräder konnten in mehreren Fällen zusätzliche Taten nachgewiesen werden. Die Beschuldigten, die überwiegend als Mehrfachtäter im Bereich der Eigentumsdelikte bekannt sind, wurden dem Haftrichter vorgeführt. In mehreren Fällen wurden Untersuchungshaftbefehle erlassen. Die wiederholten Festnahmen, die Sicherstellung großer Mengen hochwertigen Diebesguts und die empfindliche Störung der logistischen Abläufe innerhalb der Tätergruppierungen zeigen deutlich Wirkung und tragen maßgeblich zur nachhaltigen Senkung der Fallzahlen im Bereich der Fahrraddiebstähle bei.

Betäubungsmittelkriminalität

Politische Entscheidungen führten zu einer, in Teilbereichen, erheblichen Liberalisierung des Betäubungsmittelrechtes, insbesondere im Bereich der Cannabisprodukte. Mit der Einführung des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) im Jahr 2024 und der damit einhergehenden Straffreiheit bestimmter Delikte, die zuvor noch dem Betäubungsmittelgesetz unterlagen, ist hier systemimmanent ein erheblicher Rückgang von Straftaten erwartbar gewesen und auch eingetreten. In diesem Kontext ist der Rückgang der Gesamttaten im Drogenbereich auch zu betrachten. Wurden in 2024 noch 1.046 Rauschgiftdelikte bearbeitet, sank diese Zahl auf 587 im Jahr 2025. Der größte Rückgang ist hier im Bereich der nicht mehr strafbewährten Verstöße im Zusammenhang mit Cannabisprodukten feststellbar.

Wohnungseinbruchdiebstahl

Im Jahr 2025 ist im Deliktsbereich des Wohnungseinbruchdiebstahls ein Anstieg der registrierten Fallzahlen von 251 im Jahr 2024 auf 329 Taten im Jahr 2025 festzustellen. In der Gesamtbetrachtung liegt das Fallaufkommen damit weiterhin unter dem Mittelwert der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 338 Fällen. Die Aufklärungsquote ist von 15,54 % auf 17,93 % gestiegen. Die derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen wie die Inflation können zu individuellen finanziellen Belastungssituationen führen, die als tatmotivierende Faktoren im Bereich der Eigentumskriminalität nicht auszuschließen sind. Insbesondere in sozialstrukturell belasteten Mehrfamilienhäusern ergaben die Ermittlungen Hinweise darauf, dass Tatverdächtige oft aus dem jeweiligen Haus- oder Nahbereich stammten. Aufgrund der hohen Anonymität bei gleichzeitiger räumlicher Nähe der Bewohner gestaltete sich die Aufklärung in diesen Fällen oft besonders schwierig. Im Hinblick auf kriminalstatistische Entwicklungen ist zu berücksichtigen, dass polizeiliche Schwerpunktmaßnahmen sowie präventive Öffentlichkeitsarbeit zu einer erhöhten Sensibilisierung der Bevölkerung geführt haben. Im Rahmen der geführten Ermittlungsverfahren wurde zudem deutlich, dass ein wesentlicher Anteil der Taten durch organisierte, überregional agierende Tätergruppierungen mit hoher Mobilität begangen wurden. Im Rahmen umfangreicher kriminalpolizeilicher Ermittlungen konnte jüngst eine europaweit agierende Tätergruppierung identifiziert werden, die mutmaßlich für einen Großteil der in der dunklen Jahreszeit begangenen Einbruchsdiebstähle in Einfamilienhäuser in der Region verantwortlich waren.

Straftaten durch junge Menschen (Jugenddelinquenz)

Die Gesamtzahl der bekannt gewordenen Straftaten durch Kinder (0- unter 14 Jahre), Jugendliche (14- unter 18 Jahre) und Heranwachsende (18- unter 21 Jahre) ist im Vergleich zum Vorjahr um 9,14 % auf 2.027 Taten gesunken. Jugenddelinquenz bleibt nach wie vor ein männliches Phänomen. Weibliche Tatverdächtige hatten im Jahr 2025 hier nur einen Anteil von 25,52 % am Gesamtaufkommen. Jugenddelinquenz hebt sich durch gruppendynamische Prozesse hervor, wonach 23,38 % nicht allein handelnd polizeilich in Erscheinung getreten sind. Bei den unter 14-Jährigen handelt sogar über die Hälfte der tatverdächtigen Kinder nicht allein. Rohheitsdelikte waren insgesamt mit 570 Taten die häufigsten Delikte, welche junge Tatverdächtige auch im Jahr 2025 begangen haben. Unter den Begriff der Rohheitsdelikte fallen bspw. Straftatbestände wie Körperverletzung, Raub oder räuberische Erpressung, Bedrohung und Nötigung.

Bezogen auf das letzte Jahr ist im Bereich der einfachen Körperverletzungen ein leichter Rückgang um 7,99 %, bzw. ein gleichbleibendes Niveau mit Blick auf die gefährliche - und schwere Körperverletzung festzustellen. Angestiegen sind hingegen die Fallzahlen bezüglich verbaler Gewalt. Ein möglicher Erklärungsansatz für das konstant hohe Niveau könnten die psychologischen Belastungen, wie auch die Entwicklung des Sozialverhaltens sein, welche Kinder und Jugendliche in der Folge bei Konflikten eher eskalieren lassen. Gruppenzwänge, das Erkunden und Austesten von Grenzen, Leistungsdruck, gewaltverherrlichende Videos im digitalen Raum oder auch Schwierigkeiten im sozialen Umfeld sind Faktoren die dazu führen, dass Kinder und Jugendliche, gerade unter Gleichaltrigen, eher gewalttätig werden.

Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung Der Deliktsbereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung impliziert unter anderem die Tatbestände der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung, die sexuelle Belästigung und auch den sexuellen Missbrauch. Im Bereich der Sexualdelikte ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 20,41 % festzustellen. Ein Erklärungsansatz hierzu liegt in den stetigen Bemühungen zur Erhellung des Dunkelfeldes. Eine intensivierte Ausweitung der Netzwerkarbeit durch regelmäßigen Austausch, beispielsweise in den Arbeitskreisen Jugend und Häusliche Gewalt, sowie eine verstärkte Sensibilisierung der Öffentlichkeit für diese Thematik, tragen aus polizeilicher Perspektive zu einem veränderten Anzeigeverhalten bei. Ein Großteil der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung ereignet sich nach wie vor im familiären und sozialen Umfeld. Ein Umdenken ist nicht nur bei Polizei und Justiz, sondern auch in breiten Teilen der Bevölkerung dahingehend angekommen, dass Häusliche Gewalt keine Privatsache ist.

Besitz und Erwerb Kinder- und Jugendpornografie Die Straftaten im Zusammenhang mit dem Erwerb und der Verbreitung pornografischer Inhalte von Kinder- und Jugendpornografie sind im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gestiegen - um 29,76%. In diesem Kontext kann im Bereich der Jugenddelinquenz von einem eher wachsenden Deliktsfeld ausgegangen werden. Gruppenchats über WhatsApp, Snapchat oder vergleichbare Portale sind beliebte Kommunikationsmittel bei Kindern und Jugendlichen, wobei nicht nur alltägliche Dinge ausgetauscht werden, sondern auch schnell unzulässige Inhalte mit vielen Freunden unbedacht geteilt werden können. Dabei ist vielen nicht bewusst, dass es sich dabei um Straftaten handelt. Zudem wird intimes Bildmaterial, welches im Rahmen einer Beziehung einvernehmlich dem jeweiligen Partner zugesandt wurde, nach Beziehungsende nicht selten an andere versendet. Eine solche Vorgehensweise ist bei jungen Menschen immer wieder beobachtbar und teils bedingt durch emotionale Rückschläge in ersten Liebesbeziehungen.

Dieser Anstieg ist laut Kriminaldirektor Tschirner nicht hinnehmbar. "Wir begegnen diesem Aufkommen mit abgestimmten Präventionsmaßnahmen. Hier sei einerseits die Puppenbühne der Polizeidirektion Göttingen genannt, aber in erster Linie das Präventionsteam und das Fachkommissariat für Jugendkriminalität der Polizeiinspektion Göttingen, die insbesondere den Schulen, aber auch anderen Kinder- und Jugendeinrichtungen, sowie Privatpersonen als Ansprechpartner für Aufklärungsarbeit zur Seite stehen."

Sachbeschädigung

Im Bereich der Sachbeschädigung ist ein Anstieg von 15,5 % im Vergleich zum Vorjahr zu dokumentieren. Darunter fallen Vandalismus oder auch blinde Zerstörungswut. Sachbeschädigungen werden oft aus der Gruppe heraus ausgeübt. Dabei entstehen dynamische, unkontrollierte kollektive Verhaltensweisen, die durch Alkoholeinfluss oft noch verstärkt werden. Als Motiv wurden Langeweile und das Erlangen von Aufmerksamkeit bekannt. Hierzu zählen auch sogenannte Mutproben die begangen werden, um sich als geleichwertiges Mitglied in einer Gruppe zu behaupten.

Schlussstatement Inspektionsleiter Marco Hansmann: "Es ist sehr positiv zu bewerten, dass das Fallzahlenaufkommen grundsätzlich gesunken ist. Dennoch sind weiterhin hohe Fallzahlen u.a. im Bereich der Rohheitsdelikte, der Häuslichen Gewalt, der Messerangriffe und des Wohnungseinbruch- und Fahrraddiebstahls nicht hinnehmbar. Mein Dank gilt an dieser Stelle allen Mitarbeitenden der Polizeiinspektion Göttingen, die ihre akribische Arbeit in 2026 feststellbar motiviert weiter fortsetzen, um kriminelles Vorgehen zu verhindern und Straftaten und Ordnungswidrigkeiten professionell zu bearbeiten."

Hinweis für Medien: Ausgewählte Grafiken befinden sich als PDF im Anhang.

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Polizeiinspektion Göttingen
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20.03.2026 – 13:34

POL-CUX: Kontrolle von Großraum- und Schwertransporten auf der BAB27 - Vier Fahrzeuge kontrolliert, alle durften nicht weiter fahren (Foto im Anhang)

Cuxhaven (ost)

Loxstedt/BAB27. In der Nacht vom gestrigen Donnerstag auf den heutigen Freitag (20.03.2026) wurden erneut verschiedene Großraum- und Schwertransporte an verschiedenen Stellen auf der BAB27 im Bereich Loxstedt von speziell geschulten Beamten des Polizeikommissariats Geestland kontrolliert.

Insgesamt wurden vier Fahrzeugkombinationen überprüft und alle vier durften nach der Kontrolle nicht weiterfahren.

Bei Großraum- und Schwertransporten müssen spezielle Genehmigungen vorliegen, da sie die normalen Höchstgrenzen für Abmessungen und Gewichte der Straßenverkehrszulassungsordnung überschreiten. Diese Genehmigungen legen verschiedene Parameter sehr genau fest, wie z.B. Höchstgrenzen für Achslasten, Gesamtgewicht, Fahrzeughöhe, -länge und -breite sowie eine bestimmte Route.

Bei zwei Transporten wurden mehrere Achslasten überschritten. Bei den anderen beiden Transporten wurden nicht nur Achslasten überschritten, sondern auch das Gesamtgewicht der Fahrzeugkombination. Die Fahrzeuge waren also über ihre zusätzlichen Genehmigungsgrenzen hinaus.

Ein Fahrzeug hatte außerdem einen technischen Defekt. Eine der Achsen war "geliftet", was bedeutet, dass sie hydraulisch angehoben und somit nicht belastet wurde. Dadurch erhöhte sich das Gewicht der anderen Achsen des Fahrzeugs entsprechend.

Allen Fahrern wurde daher die Weiterfahrt untersagt. Die Fahrer und Halter der Fahrzeuge müssen mit Bußgeldern rechnen. Zudem müssen die Transportunternehmen neue Genehmigungen beantragen, um die Transporte legal durchführen zu können.

Bei solchen Kontrollen wird auch die Möglichkeit der "Vermögensabschöpfung" diskutiert. Dabei sollen potenzielle Gewinne der Transportunternehmen, die illegale Transporte durchführen, eingezogen werden. Diese Beträge liegen in der Regel im mittleren bis hohen vierstelligen Eurobereich oder sogar darüber.

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20.03.2026 – 13:20

POL-CUX: Nach kurzer Flucht auf der BAB27 gestellt - Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss und ohne Führerschein unterwegs, Fahrzeug nicht versichert.

Cuxhaven (ost)

Loxstedt/BAB27. Am 19.03.2026 planten Beamte des Polizeikommissariats Geestland kurz nach 18:00 Uhr die Kontrolle eines PKW Hyundai, der auf der BAB27 in der Nähe von Loxstedt unterwegs war. Um außerhalb der Autobahn zu kontrollieren, wurde dem Fahrer das Signal "Bitte folgen" gegeben. Kurz vor der Ausfahrt wechselte er jedoch vom Beschleunigungsstreifen zurück auf den Hauptfahrstreifen, um der Kontrolle zu entgehen. Nachdem die Polizei wieder aufgeholt hatte und dem Fahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn folgte, hielt der Wagen schließlich am Seitenstreifen der Autobahn an.

Bei der folgenden Kontrolle des 36-jährigen Fahrers aus dem Landkreis Leer ergab sich der Verdacht auf Alkoholeinfluss. Ein Vorabtest bestätigte dies mit einem Wert von über 1,1 Promille. Darüber hinaus war der Hyundai nicht versichert und der Fahrer hatte keine gültige Fahrerlaubnis. Daher wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Der Autoschlüssel wurde beschlagnahmt und dem Beschuldigten wurde die Weiterfahrt untersagt.

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20.03.2026 – 13:14

POL-AUR: Wittmund - Automat in Brand geraten

Landkreis Wittmund (ost)

Feuer in Bankfiliale

Wittmund - Automat brennt

Am Donnerstagabend kam es zu einem Feuer in einer Bankfiliale in Wittmund. Um 21.50 Uhr wurde die Brandmeldeanlage im Gebäude am Markt ausgelöst, da ein Münzzählautomat in Brand geraten war. Es gab keine Verletzten. Nach polizeilichen Ermittlungen wurde festgestellt, dass ein technischer Defekt das Feuer verursachte. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens fünfstellige Euro-Beträge. Es entstand kein Schaden am Gebäude.

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20.03.2026 – 13:13

POL-AUR: Aurich - Transporterfahrer nach Unfall geflüchtetNorden - Flucht nach ParkplatzunfallNorden - Pedelec-Fahrer gestürzt

Landkreis Aurich (ost)

Verkehrsvorfälle

Aurich - Fahrer eines Lieferwagens flüchtet nach Unfall

Nach einem Verkehrsunfall in Aurich flüchtete am Donnerstag ein Lieferwagenfahrer. Gegen 17.30 Uhr fuhr eine bisher unbekannte Person auf der Großen Mühlenwallstraße und überquerte die Kreuzung am Fischteichweg in Richtung Leer. Auf der Leerer Landstraße kollidierte er beim Vorbeifahren mit dem Seitenspiegel eines blauen VW, der aufgrund des Verkehrs angehalten hatte. Der Fahrer des Lieferwagens setzte seine Fahrt in Richtung Leer fort, ohne anzuhalten. Hinweise nimmt die Polizei unter 04941 606215 entgegen.

Norden - Flucht nach Parkplatzkollision

Am Mittwoch ereignete sich auf dem Parkplatz eines Supermarkts in Norden eine Unfallflucht. Zwischen 11 Uhr und 12.30 Uhr berührte ein bisher unbekannter Autofahrer einen grauschwarzen VW T-Roc auf der Fahrerseite vor einem Lebensmittelmarkt in der Gewerbestraße. Ohne den Schaden zu melden, fuhr der Verursacher davon. Er soll einen weißen PKW gefahren sein. Die Polizei bittet um Hinweise unter 04931 9210.

Norden - Sturz eines Pedelec-Fahrers

Die Polizei sucht Zeugen eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstag im Burggraben in Norden ereignete. Um 18.25 Uhr fuhr ein 80-jähriger Mann mit seinem Pedelec stadtauswärts. In Höhe der Hausnummer 9 stürzte er aus bisher unbekannten Gründen und verletzte sich schwer. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus. Zeugen, die weitere Informationen zum Vorfall haben, werden gebeten, sich unter 04931 9210 zu melden.

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20.03.2026 – 13:13

POL-NOM: Gefährdung des Straßenverkehrs

Northeim (ost)

Am Donnerstag, den 19.03.3036, um 16.40 Uhr, ereignete sich in Northeim OT Sudheim auf der Bundesstraße 3 in Fahrtrichtung Göttingen ein Vorfall.

SUDHEIM (Wol)

Ein unbekannter Fahrer soll zu diesem Zeitpunkt mit einem blauen Mazda im Überholverbot und entgegenkommenden Fahrzeugen überholt haben, was möglicherweise zu einer Gefährdung des Straßenverkehrs führte.

Der Vorfall soll auf der B3 von Sudheim in Richtung Nörten-Hardenberg (nach der Abzweigung in Richtung Levershausen) stattgefunden haben.

Personen, die relevante Informationen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter 05551 - 91480 zu melden.

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Polizeiinspektion Northeim
Pressestelle

Telefon: 05551-9148-200
Fax: 05551-9148-250
E-Mail: pressestelle@pi-nom.polizei.niedersachsen.de
http://www.pd-goe.polizei-nds.de/dienststellen/pi_northeim/

20.03.2026 – 13:10

POL-HI: Austausch mit ukrainischen Geflüchteten: Polizei Alfeld stärkt Vertrauen vor Ort

Hildesheim (ost)

Alfeld (rst)- Am Freitagmorgen (20.03.) fand im Familienzentrum am Marktplatz in Alfeld eine weitere Diskussionsveranstaltung der Polizei Alfeld statt. Nach einem bereits sehr positiv aufgenommenen Austausch mit Frauen aus verschiedenen Herkunftsländern - unter anderem aus dem Irak, Syrien und Afghanistan - richtete sich das Angebot diesmal an ukrainische Geflüchtete.

Die Veranstaltung wurde von Polizeioberkommissar Stein, dem Kontaktbeamten der Polizei Alfeld, in Zusammenarbeit mit Alicia Tisemann vom Familienzentrum organisiert. Nicole Prietzel von der Opferhilfe Hildesheim unterstützte das Treffen und informierte über Möglichkeiten des Opferschutzes. Es wurde auch diskutiert, welche Hilfe Betroffenen nach einer Straftat zur Verfügung steht und dass in akuten Situationen kurzfristiger Schutz, beispielsweise in einem Frauenhaus, möglich ist.

Zu Beginn der Veranstaltung wurde ein Informationsvideo der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) gezeigt. Dieses vermittelte grundlegende Informationen über die Struktur und Aufgaben der Polizei in Deutschland. Es wurde auch betont, dass die Polizei in Notfällen unter der 110 erreichbar ist und Hilfe leistet. Ebenso wurden wichtige Informationen im Notfall - insbesondere Aufenthaltsort, Art des Vorfalls und Angaben zur anrufenden Person - besprochen. Zusätzlich wurden grundlegende Werte wie Meinungs- und Religionsfreiheit sowie Pflichten, wie die Pflicht zur Hilfeleistung, angesprochen.

An der Veranstaltung nahmen insgesamt 15 Personen, hauptsächlich Frauen, teil. Dank der Unterstützung eines Dolmetschers kam es zu einem offenen und lebendigen Austausch. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, viele Fragen aus ihrem Alltag zu stellen.

Im Mittelpunkt standen unter anderem Fragen zum Verhalten in Konflikt- und Unsicherheitssituationen, zum Schutz vor Gewalt sowie zu Unterstützungsmöglichkeiten in belastenden Alltagssituationen. Auch das Thema häusliche Gewalt wurde ausführlich diskutiert - insbesondere in Bezug auf Schutzmöglichkeiten, Ansprechpartner und konkrete Unterstützungsangebote. Alltagsnahe Themen wie wiederholte Ruhestörungen im Wohnumfeld wurden ebenfalls angesprochen.

Die Veranstaltung verdeutlichte, wie groß das Interesse an verständlichen Informationen und direktem Austausch ist. Gleichzeitig tragen solche Formate dazu bei, Hemmschwellen abzubauen und das Vertrauen in staatliche Institutionen zu stärken.

Das Feedback der Teilnehmer war durchweg positiv. Es wurde mehrfach der Wunsch geäußert, solche Diskussionsrunden regelmäßig anzubieten, um Erfahrungen auszutauschen, offene Fragen zu klären und sich gegenseitig zu unterstützen. Es wurde auch vorgeschlagen, die Polizei altersgerecht Kindern geflüchteter Familien vorzustellen. Eine entsprechende Veranstaltung wird derzeit gemeinsam vorbereitet.

Nach der Veranstaltung erklärten sich einige Teilnehmer freiwillig bereit, für ein Gruppenfoto zur Verfügung zu stehen.

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Polizeiinspektion Hildesheim
Schützenwiese 24
31137 Hildesheim

Telefon: 05181/8073-0
http://www.pd-goe.polizei-nds.de/dienststellen/pi_hildesheim/

20.03.2026 – 13:01

POL-WOB: Sexualdelikt vor 30 Jahren - Öffentlichkeitsfahndung mit Phantomzeichnung

Wolfsburg (ost)

Wolfsburg, 20. März 2026

Wolfsburg, Wohltberg, Danziger Straße

27.08.1995, am Vormittag

Ein unbekannter Täter führte Ende August 1995 in einer Schultoilette im Stadtteil Wohltberg einen schweren sexuellen Missbrauch an einem damals 8-jährigen Jungen durch. Die Tat wurde Ende des vergangenen Jahres der Polizei gemeldet. Bisherige Untersuchungen haben nicht zur Identifizierung des Täters geführt. Nun wurde ein richterlicher Beschluss für eine öffentliche Fahndung erlassen.

Der Täter soll zum Zeitpunkt der Tat etwa 35 bis 40 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß und leicht übergewichtig gewesen sein. Er hatte mittellange, blond-bräunliche Haare, einen Drei-Tage-Bart und ein ungepflegtes Aussehen. Er sprach akzentfreies Hochdeutsch. Der Täter trug einen gemusterten Wollpullover mit rundem Ausschnitt, weite Jeans und Slipper mit Schnürsenkeln.

Personen, die Informationen über den Täter haben, werden gebeten, sich beim 1. Fachkommissariat in Wolfsburg unter der Telefonnummer 05361/46460 zu melden.

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Polizei Wolfsburg
Melanie aus dem Bruch
Telefon: 05361-4646104
E-Mail: melanie-aus-dem.bruch@polizei.niedersachsen.de

20.03.2026 – 13:00

POL-GS: Pressemitteilungen der Polizeiinspektion Goslar vom 20.03.2026

Goslar (ost)

Am Donnerstagmittag ereignete sich ein Verkehrsunfall im Okertal, bei dem ein Motorradfahrer verletzt wurde.

Ein 27-jähriger Mann aus Wolfenbüttel war mit seiner Yamaha auf der B 489 in Richtung Goslar unterwegs. In einer Kurve geriet er vermutlich aufgrund einer Ölspur ins Schleudern und stürzte daraufhin. Dabei erlitt der 27-Jährige leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus Goslar gebracht.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.

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Polizeiinspektion Goslar
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 05321/339104
E-Mail: pressestelle@pi-gs.polizei.niedersachsen.de

20.03.2026 – 13:00

POL-GS: Pressemitteilung PK Bad Harzburg vom 20.03.2026

Goslar (ost)

Pressemitteilung der Polizeistation Bad Harzburg vom 20.03.2026

Bad Harzburg

Fahrerflucht - Augenzeugen gesucht

Am 19.03.2026, zwischen 07:00 Uhr und 12:00 Uhr, wurde ein Auto von einem anderen Fahrzeug beschädigt. Das beschädigte Fahrzeug, ein schwarzer "VW Up", parkte zu diesem Zeitpunkt in der Ilsenburger Straße. Der Schaden am hinteren linken Radkasten wird auf etwa 1500,- EUR geschätzt. Der unbekannte Verursacher des Unfalls entfernte sich vom Ort des Geschehens, ohne den Unfall zu melden. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Bearbeitet von Conrad, PHK

E-Mail markus.conrad@polizei.niedersachsen.de poststelle@pk-bad-harzburg.polizei.niedersachsen. Bitte wenden Sie sich mit Hinweisen an die Polizeistation Bad Harzburg unter der Telefonnummer 05322/55480. Für persönliche Mitteilungen steht Ihnen jede Polizeidienststelle in Ihrer Nähe zur Verfügung

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Polizeiinspektion Goslar
Polizeikommissariat Bad Harzburg
Telefon: 05322 / 5548 - 0

20.03.2026 – 12:58

POL-LG: ++ Fahrraddiebe auf frischer Tat ertappt ++ Seniorin eine Kette entrissen - Täter flüchtet ++ Einbruch in Einfamilienhaus - Bargeld erbeutet - "Machen Sie es Einbrechern schwer!" ++

Lüneburg (ost)

Presse - 20.03.2026 ++

Lüneburg

Adendorf - Seniorin eine Kette entrissen - Täter flüchtet

Eine Goldkette riss ein Unbekannter in den Morgenstunden des 20.03.26 gegen 09:30 Uhr einer 72-Jährigen auf einem Parkplatz zwischen zwei Anliegergaragen im Fontaneweg vom Hals. Die Unbekannte flüchtete damit. Erste Fahndungsmaßnahmen nach dem Mann verliefen ohne Erfolg. Die Adendorferin konnte lediglich eine vage Personenbeschreibung abgeben. Die Polizei ermittelt mit Nachdruck. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-607-2215, entgegen.

Lüneburg - Fahrraddiebe auf frischer Tat ertappt

Zwei 19 und 35 Jahre alte Fahrraddiebe konnte die Polizei nach einem Hinweis eines Passanten in den späten Abendstunden des 19.03.26 im Bereich Bei der Abtsmühle kontrollieren. Die beiden Lüneburger hatten gegen 21:30 Uhr zusammen mit weiteren Tätern mit einem Bolzenschneider das Fahrradschloss eines Fahrrads beim dortigen Hotel aufgebrochen sowie weitere Fahrräder mitgenommen. Alarmierte Einsatzkräfte konnten die beiden Männer kontrollieren und zwei Fahrräder zur Eigentumssicherung sicherstellen. Die Mittäter ergriffen die Flucht. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-607-2215, entgegen.

Adendorf - Einbruch in Einfamilienhaus - Bargeld erbeutet - "Machen Sie es Einbrechern schwer!"

In ein Einfamilienhaus in der Von-Behring-Straße brachen Unbekannte in den Morgenstunden des 19.03.26 zwischen 10:00 und 11:00 Uhr ein. Die Täter konnten über ein auf-Kipp-stehendes Fenster in das Gebäude gelangen und griffen sich Bargeld aus einer Geldbörse. Es entstand ein Sachschaden von einigen hundert Euro. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-607-2215, entgegen.

"Machen Sie es Einbrechern schwer!"

Vereinbaren Sie einen Termin für eine persönliche Einbruchschutzberatung durch Ihr Präventionsteam der Polizei bei Ihnen vor Ort: praevention@pi-lg.polizei.niedersachsen.de Tel. 04131-607-2107

Weitere Tipps Ihrer Polizei:

Lüneburg - Einbruch mit Gullydeckel scheitert

Die Scheibe der Eingangstür eines Geschäfts in der Bahnhofstraße beschädigten Unbekannte in der Nacht zum 20.03.26 mit einem Gullydeckel. Ein Eindringen in das Geschäft scheiterte. Es entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-607-2215, entgegen.

Kirchgellersen - Einbruch in Zimmereibetrieb scheitert

In die Werkstatt eines Zimmereibetriebs Zum Suhrfeld versuchten Unbekannte in der Nacht zum 19.03.26 einzubrechen. Die Täter versuchten sich vergeblich an einer rückwärtigen Tür, scheiterten jedoch. Es entstand ein Sachschaden von einigen hundert Euro. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-607-2215, entgegen.

Lüneburg - Einbruch in Gaststätte - Tresor aufgebrochen

In eine Gaststätte Rote Schleuse brachen Unbekannte in der Nacht zum 20.03.26 gegen 02:00 Uhr ein. Die Täter konnten gewaltsam ins Gebäude gelangen und auch im Inneren einen Tresor aufbrechen. Es entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-607-2215, entgegen.

Lüneburg - Akku-Flex aus Pkw mitgenommen

Aus einem im Bereich des Johanneums, Theodor-Heuss-Straße, abgestellten Pkw griffen sich Unbekannte in den Mittagsstunden des 19.03.26 eine Akku-Flex und nahmen diese mit. Es entstand ein Schaden von gut 150 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-607-2215, entgegen.

Lüneburg - Fahrräder aus Wohnhaus-Keller gestohlen

Drei Fahrräder der Marken Cube und Haibike stahlen Unbekannte der Nacht zum 19.03.26 aus mehreren Kellerabteilen eines Wohnhauses im Rotenbleicher Weg. Es entstand ein Schaden von mehr als 2.000 Euro. Die Polizei hat die Fahrräder zur Fahndung ausgeschrieben. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-607-2215, entgegen.

Lüneburg - Kellerräume aufgebrochen

Mehrere Kellerräume in einem Mehrfamilienhauses Volgershall brachen Unbekannte in der Nacht zum 19.03.26 auf. Dabei konnten die Täter auch Sammelkarten und Wertgegenstände erbeuten. Es entstand ein Sachschaden von einigen tausend Euro. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-607-2215, entgegen.

Lüchow-Dannenberg

Dannenberg - gedroht und gegen Verkehrszeichen getreten

Wegen Bedrohung und Sachbeschädigung ermittelt die Polizei gegen einen 30-Jährigen aus Dannenberg. Der Mann war in den späten Nachmittagsstunden des 19.03.26 gegen 17:30 Uhr mit einem 36-Jährigen im Bereich des Develangrings in Streit geraten, drohte diesem und trat aus Wut gegen ein Verkehrszeichen. Die Polizei ermittelt.

Uelzen

Uelzen - Einbruch in Restaurant - Täter verletzt sich

Zu einem Einbruch in ein Restaurant in der Bahnhofstraße kam es in der Nacht zum 20.03.26. Dabei wurde ein kleineres Fenster neben dem Hintereingang eingeschlagen, so dass der Täter ins Gebäude gelangte. Dabei verletzte sich der Täter und hinterliess Blutspuren im/am Gebäude. Gestohlen wurde vermutlich nichts, Es entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro. Die Polizei hat im Rahmen der Ermittlungen auch einen 27-Jährigen im Fokus, da dieser in den Morgenstunden des 20.03.26 mit entsprechenden Verletzungen angetroffen wurde. Eine medizinische Versorgung wurde veranlasst. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Hinweise nimmt die Polizei Uelzen, Tel. 0581-930-0, entgegen.

Uelzen - Polizei kontrolliert potentieller Kokain-Dealer - weitere Ermittlungen

Einen 27-Jährigen aus dem Landkreis Harburg nach einem möglichen Verkauf von Betäubungsmitteln kontrollierte die Polizei in den späten Nachmittagsstunden des 19.03.26 in der Bahnhofstraße. Dabei konnten die Beamten gegen 17:00 Uhr auch zwei weitere polizeilich in Erscheinung getretene Personen aus Uelzen kontrollieren. Der 27-Jährige konsumierte bei Erkennen der Polizeibeamten die Reste des vorhandenen Kokains. Parallel stellten die Beamten mehrere Konsumutensilien sicher. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Uelzen - Heckscheibe von Pkw zerstört

Die Heckscheibe eines in der Bahnhofstraße abgestellten Pkw Opel Corsa zerstörten Unbekannte in der Nacht zum 19.03.26. Es entstand ein Sachschaden von gut 500 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Uelzen, Tel. 0581-930-0, entgegen.

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Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen
Pressestelle
Kai Richter
Telefon: 04131 - 607 2104 o. Mobil 01520 9348855
E-Mail: pressestelle@pi-lg.polizei.niedersachsen.de
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eburg_luechow_dannenberg_uelzen/pressestelle/pressestelle-der-polizei
inspektion-lueneburgluechow-duelzen-543.html

20.03.2026 – 12:53

POL-H: Öffentlichkeitsfahndung: 59-Jähriger aus Hannover-Davenstedt vermisst

Hannover (ost)

Die Polizei in Hannover sucht seit dem 19.03.2026 nach Leo K., einem 59-jährigen Mann aus Hannover-Davenstedt. Am Donnerstag verließ er gegen 04:00 Uhr sein Zuhause und ist seitdem verschwunden. Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Hilfe und hat Fotos des Gesuchten veröffentlicht.

Nach den Informationen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer wurde der Mann von seinen Angehörigen als vermisst gemeldet, da er nicht erreichbar war und nicht nach Hause zurückkehrte.

Der Vermisste hat gesundheitliche Probleme und könnte in einer hilflosen Situation sein. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen, einschließlich eines Mantrailers (Personensuchhund), wurde er bisher nicht gefunden.

Leo K. ist etwa 1,78 Meter groß und von kräftiger Statur. Er hat einen unbeweglichen rechten Arm und humpelt. Als er verschwand, trug er eine blaue Jacke, eine helle Jogginghose und schwarze Schuhe.

Wenn Sie Informationen zum Aufenthaltsort des Vermissten haben, kontaktieren Sie bitte die Polizei in Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-3920 oder jede andere Polizeidienststelle. Im Notfall wählen Sie bitte die 110.

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Polizeidirektion Hannover
Anastasia Polonewicz
Telefon: 0511 109-1040
E-Mail: pressestelle@pd-h.polizei.niedersachsen.de
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20.03.2026 – 12:53

POL-AUR: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Aurich und der Polizei Aurich/Wittmund: Mutmaßlicher Brandstifter in Untersuchungshaft

Aurich/Wittmund (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Aurich und der Polizei Aurich/Wittmund

Verdächtiger Brandstifter in Haft

Am Mittwoch wurde in Wittmund ein mutmaßlicher Brandstifter von der Polizei festgenommen. Der 24-jährige Mann aus Aurich wird verdächtigt, Ende August 2025 einen Pkw auf einem Innenhof an der Großen Mühlenwallstraße in Brand gesetzt zu haben. Außerdem wird er mit weiteren Bränden in der Auricher Innenstadt in Verbindung gebracht. Die Ermittlungen dazu sind noch im Gange.

Der 24-Jährige hat bereits früher mit dem Gesetz zu tun gehabt.

Aufgrund der vorliegenden Beweise wurde ein Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft Aurich beantragt und vom Amtsgericht Aurich erlassen. Die Beamten der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund nahmen den Verdächtigen am Mittwoch in Wittmund fest.

Das Amtsgericht Aurich ordnete noch am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich die Untersuchungshaft für den Beschuldigten an. Der 24-Jährige wurde inhaftiert.

Die weiteren Ermittlungen, auch bezüglich möglicher Verbindungen zu anderen Bränden in der Auricher Innenstadt, sind noch im Gange.

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Polizeiinspektion Aurich/Wittmund
Pressestelle
Wiebke Baden
Telefon: 04941 606104
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20.03.2026 – 12:52

POL-HI: Diebstahl in Gronau - Zeugenaufruf

Hildesheim (ost)

Gronau (Leine) - (pia) Zwischen Montag, dem 16.03.2026, ab 13:30 Uhr, und Donnerstag, dem 19.03.2026, bis 11:30 Uhr, wurde ein bepflanzter Kupferkessel von einem Grundstück in der Gartenstraße in Gronau gestohlen. Die Diebe lösten die Schrauben, mit denen der Kessel befestigt war, und leerten den Inhalt. Der Kessel hatte einen Wert im niedrigen dreistelligen Bereich.

Personen, die den Diebstahl beobachtet haben oder die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Gartenstraße gesehen haben, werden gebeten, sich an das Polizeikommissariat Elze (Tel.: 05068-93380) zu wenden.

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Polizeiinspektion Hildesheim
Schützenwiese 24
31137 Hildesheim
Polizeikommissariat Elze

Telefon: 05068 / 9338-0
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20.03.2026 – 12:52

POL-CLP: Einzelmeldung der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta

Cloppenburg/Vechta (ost)

Verdacht auf gewerbs- und bandenmäßigen Betrug - Vorsicht vor hinterhältiger "Geschirrhandtuch"-Masche

Am 14.03.2026 und 19.03.2026 ereigneten sich in Cloppenburg und Goldenstedt zwei Vorfälle im Zusammenhang mit der sogenannten "Geschirrhandtuch"-Masche. Bei diesem hinterhältigen Betrug nähern sich die Täterinnen und Täter unter anderem in öffentlichen Bereichen - wie beispielsweise in einer Fußgängerzone oder auf Parkplätzen - potenziellen Opfern und versuchen durch das Vorspielen falscher Tatsachen dazu zu bringen, Bargeld oder andere Vermögenswerte herauszugeben. Während der Tat spricht ein oder mehrere Täter das spätere Opfer an und erzählt von einer vermeintlichen Notlage, wie zum Beispiel einer familiären Krise oder spezifischen Krankheiten bei nahen Verwandten.

In den Fällen in Cloppenburg und Goldenstedt gelang es den Tätern, durch geschicktes Reden über einen realen Familienangelegenheit des Opfers zu sprechen. Den Opfern wurde fälschlicherweise suggeriert, dass das Bargeld oder andere Vermögenswerte zuhause "unrein" oder "verflucht" seien und dies möglicherweise der Grund für die Notlage sei. Es wurde dann ein "reinigendes Ritual" vorgeschlagen, bei dem die Vermögenswerte abgeholt und in ein Geschirrhandtuch gewickelt werden sollten. Später trafen sich Opfer und Täter an einem vereinbarten Ort und führten gemeinsam Rituale durch, bei denen die Vermögenswerte durch einen Trick ausgetauscht wurden. Die Opfer erhielten beispielsweise ein Geschirrhandtuch gefüllt mit Servietten zurück. Danach verschwanden die Täter in unbekannte Richtung, bevor der Betrug entdeckt wurde. Infolgedessen entstand ein finanzieller Schaden in Höhe einer mittleren fünfstelligen Summe.

Die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta warnt ausdrücklich davor, sich in solche Gespräche verwickeln zu lassen.

Es wird auch davor gewarnt, sensible persönliche Informationen oder Details über Angehörige oder die finanzielle Situation preiszugeben.

Potentielle Opfer sollten sich auch nicht von zusätzlichen Personen beeinflussen lassen, die vorgeben, dass die beschriebenen Rituale erfolgreich waren.

Es wird gebeten, verdächtige Vorfälle, Personen oder Fahrzeuge in diesem Zusammenhang der Polizei in Cloppenburg unter 04471/18600 zu melden.

Die Ermittlungen zu beiden Vorfällen wurden eingeleitet.

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Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta
Pressestelle
POK Christoph Schomaker
Telefon: 04471/1860-104
E-Mail: pressestelle@pi-clp.polizei.niedersachsen.de
https://www.pd-ol.polizei-nds.de/dienststellen/polizeiinspektion_clop
penburg_vechta/herzlich-willkommen-bei-der-polizeiinspektion-cloppenb
urgvechta-33.html

20.03.2026 – 12:21

POL-EL: Lingen - Einbruch in einen Golfclub - Zeugen gesucht

Lingen (ost)

In der Nacht von gestern, zwischen 01:10 und 02:47 Uhr, gab es einen Einbruch in einen Golfclub in der Straße "Beversundern". Zwei bisher unbekannte Diebe brachen gewaltsam in das Gebäude ein und stahlen einen Safe sowie Kassen mit Bargeld. Danach verließen sie das Gelände mit einem Golfwagen. Es ist noch unklar, wie viel Bargeld gestohlen wurde und wie hoch der Gesamtschaden ist. Zeugen, die Informationen über die Diebe haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Lingen unter der Telefonnummer 0591/870 zu melden.

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Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim
Huyen-Anh Nguyen
Telefon: +49 591 - 87 203
E-Mail: pressestelle@pi-el.polizei.niedersachsen.de
http://www.pi-el.polizei-nds.de

Außerhalb der Geschäftszeiten wenden Sie sich bitte an die örtlich
zuständige Polizeidienststelle.

20.03.2026 – 12:20

POL-EL: Haren - Pkw landet bei Verkehrsunfall im Bach

Haren (ost)

Gestern ereignete sich um 13:20 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Röchlingstraße. Eine 52-jährige Fahrerin lenkte ihren Citroën die Röchlingstraße entlang. In einer Kurve nach links geriet sie aus bisher ungeklärter Ursache von der Straße ab und landete im parallel zur Straße verlaufenden Bach. Im Auto saß außerdem eine 13-jährige Beifahrerin. Beide blieben unverletzt. Der entstandene Schaden wird auf rund 4.000 Euro geschätzt.

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Huyen-Anh Nguyen
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20.03.2026 – 12:19

POL-EL: Lage - 91-jähriger Fahrer fährt gegen seine Hauswand

Lage (ost)

Gestern ereignete sich gegen 15:40 Uhr ein Verkehrsunfall auf einem privaten Grundstück in der Straße "Im Goor". Ein 91-jähriger Mann wollte seinen Mercedes-Benz vorwärts auf seiner Auffahrt parken. Aus bisher ungeklärten Gründen stieß er dabei frontal gegen die Hauswand seines Hauses. Die Wand im Bereich der Nebeneingangstür wurde erheblich beschädigt und die Tür im unteren Bereich brach heraus. Der Mann schien keine Verletzungen erlitten zu haben, wurde jedoch vorsichtshalber in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Schaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

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Huyen-Anh Nguyen
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20.03.2026 – 12:19

POL-EL: Freren - Garagenbrand durch Batteriespeicher einer Photovoltaikanlage

Freren (ost)

Am gestrigen Tag ereignete sich gegen 14:20 Uhr ein Brand in einer Garage in der Straße "Im Winkel". Der Batteriespeicher einer Photovoltaikanlage begann aus bisher ungeklärter Ursache zu rauchen. Daraufhin entstand ein Feuer, bei dem ein Porsche, der in der Garage abgestellt war, in Vollbrand geriet. Die beiden Bewohnerinnen, eine 55-jährige Frau und ihre 25-jährige Tochter, bemerkten den Brand und alarmierten die Feuerwehr. Beide Frauen erlitten eine Rauchgasvergiftung, wurden vor Ort ärztlich versorgt und danach ins Krankenhaus gebracht. Mit insgesamt neun Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften war die Feuerwehr vor Ort und konnte den Brand erfolgreich löschen, um ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Einfamilienhaus zu verhindern. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt.

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Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim
Huyen-Anh Nguyen
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20.03.2026 – 12:17

POL-SZ: Pressemitteilung des Polizeikommissariats Wolfenbüttel vom 20.03.2026

Börßum (ost)

Bedrohung von zwei jungen Personen

Börßum, Bahnhofstraße, 19.03.2026 um 20:10 Uhr

Laut den bisherigen polizeilichen Informationen wurden zwei Jugendliche von einem Herrn mit einem Gürtel bedroht. Ein 13-jähriger und ein 14-jähriger waren auf dem Weg zur Börßum Bahnhofstraße in Richtung Bahnhof. Hinter den Jugendlichen ging ein Mann mit zwei Frauen ebenfalls in Richtung Bahnhof. Plötzlich schrie der Mann, zog seinen Gürtel aus der Hose und schlug damit in die Luft. Gleichzeitig lief er schnell auf die Jugendlichen zu. Die jungen Personen flüchteten daraufhin und versteckten sich vor dem Mann.

Der Mann wurde als ungefähr 1,85 m groß und leicht übergewichtig beschrieben. Außerdem hatte er ein südländisches Aussehen mit dunklen, lockigen kurzen Haaren und einem kurzen, dunklen Bart. Er trug eine braune Steppjacke. Die Worte, die der Mann schrie, waren laut den Jugendlichen nicht auf Deutsch. Die beiden Frauen trugen jeweils ein Kopftuch, wobei eines davon weiß war. Hinweise sind an die Polizei Schladen unter der Telefonnummer 05335 929660 zu richten.

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Polizei Wolfenbüttel
Pressestelle/Öffentlichkeitsarbeit
Alena Franke
Telefon: 05331/933104
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20.03.2026 – 12:16

POL-HK: Walsrode: Unter Alkoholeinfluss; Munster: Unfall; Walsrode: Unfall; Schneverdingen: Sachbeschädigung;

Heidekreis (ost)

20.03.2026 / E-Scooter-Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol

Walsrode: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden bei Verkehrskontrollen zwei E-Scooter-Fahrer entdeckt, die unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen standen. Zuerst wurde ein 33-jähriger Mann in der Langen Straße kontrolliert. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,77 Promille. Kurz darauf kontrollierten weitere Einsatzkräfte einen 32-jährigen E-Scooter-Fahrer, der ebenfalls auf der Langen Straße unterwegs war. Er fuhr sein Fahrzeug ohne gültige Versicherung und stand zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein entsprechender Urintest ergab positiv auf THC und Kokain. In beiden Fällen wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt wurde untersagt. Die entsprechenden Verfahren wurden eingeleitet.

19.03.2026 / Zusammenstoß zwischen Wohnwagen und Schulgebäude

Munster: Am Donnerstagmorgen kam es in der Danziger Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Schulgebäude beschädigt wurde. Aus bisher ungeklärter Ursache löste sich kurz nach 09:00 Uhr ein Wohnwagen von der Anhängerkupplung eines fahrenden Autos. Der Wohnwagen des 58-jährigen Unfallverursachers geriet außer Kontrolle und prallte gegen die Wand eines nahe gelegenen Schulgebäudes. Durch den Zusammenstoß entstand ein Sachschaden an der Fassade des Gebäudes. Der Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

19.03.2026 / Auto kollidiert mit Baum nach Ausweichmanöver

Walsrode: Ein 22-jähriger Fahrer war am Donnerstagmorgen auf der Landesstraße 160 von Südkampen in Richtung Kirchboitzen unterwegs. Kurz nach 07:00 Uhr bemerkte er zu spät, dass die Fahrzeuge vor ihm verkehrsbedingt bremsten. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich er nach rechts aus. Dabei kam er von der Fahrbahn ab und prallte allein gegen einen Baum. Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 6.000 Euro geschätzt. Der Fahrer blieb unverletzt.

19.03.2026 / Zwei Leichtverletzte bei Unfall auf Kreuzung

Walsrode: Ein Vorfahrtsverstoß führte am Donnerstagmittag an einer Kreuzung in der Bergstraße zu einem Verkehrsunfall. Eine 50-jährige Autofahrerin wollte gegen 13:00 Uhr von der Bergstraße nach links in die Dr.-Schomerus-Straße abbiegen. Dabei übersah sie den entgegenkommenden 40-jährigen Autofahrer. Bei der folgenden Kollision wurden beide leicht verletzt und mussten zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

18.03.2026 / Vandalismus auf Minigolfanlage

Schneverdingen: In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es zwischen 00:00 Uhr und 01:00 Uhr zu Sachbeschädigungen auf dem Gelände einer Minigolfanlage in der Verdener Straße in Schneverdingen. Unbekannte beschädigten verschiedene Elemente der Anlage und traten auch Zaunelemente aus ihren Halterungen, wodurch diese beschädigt wurden. Die Polizei in Schneverdingen bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in diesem Zeitraum gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter 05193-982500 zu melden.

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Polizeiinspektion Heidekreis
Tarek Gibbah
Telefon: +49 5191 9380-104
E-Mail: pressestelle@pi-hk.polizei.niedersachsen.de

20.03.2026 – 12:12

POL-OS: Hilter: Erst Schlangenlinien, dann Frontalzusammenstoß auf der Iburger Straße

Osnabrück (ost)

Die Einsatz- und Rettungskräfte mussten am späten Donnerstagnachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall in Hilter ausrücken. Auf der Iburger Straße kollidierten zwei Autos frontal miteinander.

Der vermeintliche Unfallverursacher, 47 Jahre alt, war bereits vor dem Zusammenstoß durch sein auffälliges Fahrverhalten aufgefallen. Es wird berichtet, dass er teilweise in Schlangenlinien gefahren sei. In einer Rechtskurve der Iburger Straße geriet der 47-Jährige gegen 17.20 Uhr in den Gegenverkehr und stieß mit dem Auto eines 78-jährigen Fahrers zusammen. Der 78-Jährige wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, der 47-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde ebenfalls hospitalisiert.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem 47-Jährigen ergab einen Wert von 2,06 Promille. Daraufhin wurden eine Blutentnahme und die Beschlagnahme des Führerscheins angeordnet. Nach aktuellen Informationen besteht für den 78-Jährigen keine Lebensgefahr mehr. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

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Polizeiinspektion Osnabrück
Stefan Alberti
Telefon: 0541/327-2072
E-Mail: pressestelle@pi-os.polizei.niedersachsen.de
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20.03.2026 – 12:11

POL-EL: Papenburg - Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern - Beteiligte gesucht

Papenburg (ost)

Papenburg - Gestern um 16:10 Uhr ereignete sich auf dem "Hauptkanal Rechts" ein Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern. Ein 16-jähriger Junge fuhr mit seinem Pedelec auf dem Radweg der Russellstraße und wollte an der Kreuzung den "Hauptkanal Rechts" überqueren. Zur gleichen Zeit fuhr eine bisher unbekannte Radfahrerin auf dem Radweg vom "Hauptkanal Rechts" in Richtung Rathausstraße. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Radfahrer. Der Jugendliche wurde dabei leicht verletzt.

Da keine persönlichen Daten ausgetauscht wurden, wird die bisher unbekannte Radfahrerin gebeten, sich bei der Polizei in Papenburg zu melden. Auch Zeugen, die Informationen zur Identität der Radfahrerin haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 04961/9260 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim
Huyen-Anh Nguyen
Telefon: +49 591 - 87 203
E-Mail: pressestelle@pi-el.polizei.niedersachsen.de
http://www.pi-el.polizei-nds.de

Außerhalb der Geschäftszeiten wenden Sie sich bitte an die örtlich
zuständige Polizeidienststelle.

20.03.2026 – 12:05

POL-WOB: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt - Polizei gibt Tipps zum Saisonstart

Rennau (ost)

Rennau, L 297

19.03.2026, 12.11 Uhr

Am Donnerstagmittag ereignete sich aufgrund eines Fahrfehlers eines 65-jährigen Motorradfahrers ein Verkehrsunfall auf der Landesstraße 297 bei Rennau. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

Der 65-Jährige fuhr nach dem Winter mit seinem Motorrad auf der L 297 von Rennau in Richtung Süpplingenburg. In einer scharfen Linkskurve verlor der Motorradfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete auf einem angrenzenden Feld. Dort stürzte der 65-Jährige und brach sich laut bisherigen Informationen ein Bein.

Vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer und die eingesetzten Polizisten leisteten Erste Hilfe, bis der Rettungswagen eintraf.

Der 65-Jährige wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht, um weitere medizinische Versorgung zu erhalten.

Zu Beginn der Saison kommt es häufig zu Motorradunfällen mit schweren oder tödlichen Verletzungen.

In diesem Zusammenhang gibt die Polizei folgende Ratschläge:

Nach einer längeren Pause fehlt oft die Routine. Nehmen Sie sich daher Zeit, um sich wieder an das Fahrgefühl, die Geschwindigkeit und die Kurven anzupassen.

Auch Autofahrer müssen sich wieder an Motorradfahrer gewöhnen und unterschätzen oft deren Geschwindigkeit.

Außerdem können auf den Straßen noch Rollsplitt oder Schlaglöcher vorhanden sein, die das Fahrverhalten der Motorräder beeinflussen.

Achten Sie unbedingt auf die richtige und vorgeschriebene Ausrüstung und fahren Sie vorausschauend.

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Polizei Wolfsburg
Melanie aus dem Bruch
Telefon: 05361-4646104
E-Mail: melanie-aus-dem.bruch@polizei.niedersachsen.de

20.03.2026 – 11:59

POL-AUR: PI Aurich/Wittmund: Polizei warnt vor Betrugsmasche bei der Suche nach Handwerkern im Internet

PI Aurich/Wittmund (ost)

PI Aurich/Wittmund: Vorsicht vor betrügerischen Methoden bei der Suche nach Handwerkern im Internet

Aus aktuellen Gründen warnt die Polizei vor einer betrügerischen Methode, die derzeit vermehrt im Landkreis Wittmund auftritt. In mehreren Fällen suchten Bürger im Internet nach lokalen Handwerksbetrieben und kontaktierten dabei oft das erste Suchergebnis. Die angegebenen Telefonnummern waren häufig Mobilfunknummern oder Festnetzanschlüsse mit Weiterleitung auf Handys und führten zu vermeintlichen Handwerkern, die kurzfristige Termine anboten. Die Personen, die vor Ort erschienen, waren jedoch oft nicht aus der Region. Auf Nachfrage gaben sie an, als Subunternehmer für lokale Unternehmen zu arbeiten. Die durchgeführten Arbeiten ließen nur den Eindruck entstehen, dass das Problem gelöst wurde. Anschließend verlangten die Täter deutlich überhöhte Preise. Durch geschickte Gesprächsführung setzten sie ihre Kunden unter Druck, so dass die geforderten Beträge oft direkt vor Ort bezahlt wurden.

Die Polizei empfiehlt daher:

Wenn Sie Opfer einer solchen Betrugsmasche geworden sind oder einen entsprechenden Verdacht haben, wenden Sie sich bitte an die Polizei.

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Polizeiinspektion Aurich/Wittmund
Pressestelle
Nancy Rose
Telefon: 04941/606-114
E-Mail: pressestelle@pi-aur.polizei.niedersachsen.de
http://www.pi-aur.polizei-nds.de

20.03.2026 – 11:50

POL-ROW: Schwerer Verkehrsunfall: 66-Jähriger verstirbt an der Unfallstelle

Rotenburg (Wümme) (ost)

Visselhövede. Am gestrigen Nachmittag gegen 17.40 Uhr ereignete sich auf der K 210 zwischen Rosebruch und Bellen ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 66-jähriger Autofahrer tödlich verletzt wurde.

Nach den aktuellen Ermittlungen fuhr der Mann mit seinem VW Phaeton in Richtung Bellen, als er in einer Linkskurve vermutlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit ohne äußere Einwirkung die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Das Auto kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.

Die Aufprallkraft war so stark, dass der Baum umfiel und das Fahrzeug schwer beschädigt wurde. Der 66-Jährige erlitt tödliche Verletzungen und verstarb noch am Unfallort.

Der Schaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Neben der Polizei und dem Rettungsdienst war auch die Feuerwehr vor Ort.

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Polizeiinspektion Rotenburg
Pressestelle
Marvin Teschke
Telefon: 04261/947-104
E-Mail: pressestelle@pi-row.polizei.niedersachsen.de

Außerhalb der Geschäftszeiten: (Wochenende / Feiertage / Nachts)
Polizeiinspektion Rotenburg | Dienstabteilungsleitung
Telefon: 04261 947-116

20.03.2026 – 11:48

POL-GF: Kind angesprochen

Leiferde (ost)

Die Behörden in Meinersen führen eine Untersuchung durch, nachdem am 18.03.2026 ein Kind angesprochen wurde, als es aus einem Fahrzeug stieg. Gemäß den bisherigen Informationen befand sich ein 11-jähriges Mädchen gegen 18:00 Uhr in einem Supermarkt in Leiferde und plante den Kauf eines Schokoriegels, hatte jedoch nicht genügend Bargeld dabei.

Nach Verlassen des Marktes und auf dem Heimweg wurde das Mädchen auf offener Straße von einem unbekannten Mann angesprochen, der ihr den Schokoriegel anbot. Sie lehnte ab und entfernte sich sofort von ihm.

Ein Zeuge notierte sich das Kennzeichen des Fahrzeugs, mit dem der Mann unterwegs war, und informierte die Behörden. Der Name des Mannes ist den Behörden bekannt. Die Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen des Vorfalls, sind noch im Gange.

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Polizeiinspektion Gifhorn
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Christoph Nowak
Telefon: 05371 980-104
E-Mail: pressestelle@pi-gf.polizei.niedersachsen.de

20.03.2026 – 11:43

FW-ROW: Schwerer Verkehrsunfall auf der K210 - Fahrer tödlich verletzt

K210/Rosebruch (ost)

Gestern wurden die Feuerwehren Buchholz, Visselhövede, Hemslingen-Söhlingen und Bothel zusammen mit Rettungsdienst, Notarzt und Polizei um 17:48 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 210 zwischen Rosebruch und Bellen gerufen.

Ein VW Phaeton kam aus bisher ungeklärter Ursache von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Der Baum wurde durch die Wucht des Aufpralls gefällt. Das Fahrzeug wurde stark beschädigt, zahlreiche Teile lagen auf der Straße und den angrenzenden Wiesen verstreut.

Der 66-jährige Fahrer aus dem Landkreis Aurich konnte nicht mehr gerettet werden und erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort.

Die Feuerwehren sperrten den Unfallort großräumig ab und unterstützten die Polizei. Der Verstorbene wurde mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug geborgen.

Um die polizeilichen Ermittlungen zu unterstützen, beleuchteten die Einsatzkräfte die Unfallstelle umfassend für etwa zwei Stunden.

Die Feuerwehr kann keine Angaben zur Unfallursache machen, da die Polizei die Ermittlungen aufgenommen hat.

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Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme)
Kreispressesprecher
Jonas Hermonies
Telefon: 0173-9470513
E-Mail: kreispressesprecher@gmail.com
https://www.lk-row.de/feuerwehr

20.03.2026 – 11:33

POL-NOM: Falsche Handwerker erbeuten Schmuck

Northeim (ost)

Am Donnerstag, den 19.03.2026, um 14.30 Uhr, ereignete sich in der Leuschnerstraße in Northeim ein Diebstahl.

In Northeim wurde am Donnerstag um 14.30 Uhr ein Diebstahl in einer Wohnung in der Leuschnerstraße gemeldet.

Ein Mann, der sich als Handwerker ausgab, betrat die Wohnung einer 73-jährigen Frau und behauptete, die Wasserleitungen im Badezimmer überprüfen zu müssen. Die Seniorin half ihm dabei. Als sie misstrauisch wurde, verließ der Unbekannte die Wohnung und fuhr mit einem weißen Transporter davon. Das Kennzeichen konnte die Frau nicht erkennen.

Der Schmuck im Wert von unter 1000 Euro wurde von der Seniorin vermisst. Es wird vermutet, dass eine zweite Person während des Vorfalls unbemerkt in die Wohnung gelangte, da die Frau die ganze Zeit im Badezimmer war.

Die Beschreibung des Mannes lautet wie folgt:

Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter 05551 - 91480 zu melden.

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Polizeiinspektion Northeim
Pressestelle

Telefon: 05551-9148-200
Fax: 05551-9148-250
E-Mail: pressestelle@pi-nom.polizei.niedersachsen.de
http://www.pd-goe.polizei-nds.de/dienststellen/pi_northeim/

20.03.2026 – 11:32

POL-HM: Projekt "Demokratie (er-)leben": Schüler und Schülerinnen als Demokratiepaten ausgebildet

Landkreis Hameln-Pyrmont (ost)

Gemeinsame Pressemitteilung der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, des Landkreises Hameln-Pyrmont und der AmPULS gGmbH:

Seit Februar 2026 wird an insgesamt sechs Schulen in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden das Präventionsprojekt "Demokratie (er-)leben" durchgeführt (wie berichteten: https://smex-ctp.trendmicro.com:443/wis/clicktime/v1/query?url=https%3a%2f%2fwww.presseportal.de%2fblaulicht%2fpm%2f57895%2f6171218&umid=d6fb72d5-099f-4909-8e59-10a3d7dbbdcd&auth=4e87d58b4d6e28bf67eb44217b7d15d1bfcfc71e-7b05ec2748d940f07477e734fb5f29d7ad56a1f8). In jeweils zweitägigen Workshops erhielten fünf Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen zuletzt am 16.03.2026 und 17.03.2026 die Möglichkeit, sich intensiv mit den Grundlagen und Werten der Demokratie auseinanderzusetzen.

"Ziel des Projekts ist es, Jugendlichen zu vermitteln, dass Demokratie weit mehr bedeutet als die Teilnahme an freien Wahlen. Die Teilnehmenden setzten sich damit auseinander, wo demokratische Prinzipien im Alltag sichtbar werden, wie selbstverständlich sie oft erscheinen und welchen Wert sie gewinnen, wenn demokratische Einstellungen oder Handlungen fehlen.", erklärt Jorinde Freßonke von der Polizei Hameln.

Die aus Südafrika stammende Referentin Debbi Stoll legte besonderen Wert darauf, den Jugendlichen konkrete Handlungskompetenzen zu vermitteln. Sie sollen befähigt werden, demokratische Werte aktiv zu leben, zu vertreten und sich gegen demokratiefeindliche Tendenzen zu positionieren. Die Schülerinnen und Schüler brachten sich dabei mit eigenen Ideen und Perspektiven ein und trugen maßgeblich zur Gestaltung der Workshops bei.

Besonders eindrucksvoll wirkten nach Aussagen der Teilnehmenden die persönlichen Beispiele der Referentin, die während der Zeit der Apartheid in Südafrika aufgewachsen ist. Ihre Erfahrungen machten die Bedeutung demokratischer Strukturen und Grundrechte für die Jugendlichen greifbar und nachvollziehbar.

In einer von Krisen geprägten Zeit, kommt der Stärkung demokratischer Kompetenzen eine besondere Bedeutung zu. Die im Workshop vermittelten Handlungsmöglichkeiten sollen den Jugendlichen helfen, Selbstwirksamkeit zu erleben, demokratiefeindlichen Einstellungen entgegenzutreten und aktiv in ihrem sozialen Umfeld mitzuwirken.

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Stefanie Ockenfeld
Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden
Telefon: 05151/ 933-104
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20.03.2026 – 11:30

POL-DEL: Landkreis Oldenburg: Motorradfahrer bei Unfall in Hude leicht verletzt +++ beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit

Delmenhorst (ost)

Am Donnerstag, den 19. März 2026, um 12:35 Uhr, erlitt ein 51-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall in der Straße Am Amazonenwerk in Hude leichte Verletzungen.

Während des Unfalls wollte eine 35-jährige Person aus Hude in der Straße Am Amazonenwerk abbiegen und übersah dabei den 51-jährigen Motorradfahrer aus Berne, der von links kam.

Ein Zusammenstoß konnte nicht vermieden werden, wodurch der Motorradfahrer stürzte und sich verletzte. Er wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

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Lena Brandauer
Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch
Pressestelle
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20.03.2026 – 11:25

POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 20.03.2026

Polizeiinspektion Leer/ Emden (ost)

++ Emden - Raubüberfall ++ Körperverletzung gegenseitig ++ Fahren unter dem Einfluss von Drogen ++ Mangelnde Ladungssicherung ++ Verkehrsunfall mit verletzter Person ++ Randalierer ++

Emden - Raubüberfall

Am Donnerstagabend gegen 21:45 Uhr versuchte ein derzeit unbekannter Mann, einen Lebensmittelmarkt in der Ubierstraße in Emden zu verlassen, ohne für unter der Kleidung versteckte Waren zu bezahlen. Ein ebenfalls noch unbekannter männlicher Zeuge informierte die 32-jährige Mitarbeiterin des Marktes über den Vorfall. Daraufhin entfernte sich der Täter zunächst in Richtung des Ladeninneren. Der Zeuge folgte ihm, woraufhin er vom Täter angegriffen wurde. Der Täter flüchtete daraufhin schnell aus dem Lebensmittelmarkt. Ob der Zeuge durch den Angriff verletzt wurde, ist unbekannt. Zum Zeitpunkt der polizeilichen Aufnahme des Sachverhalts war der Zeuge nicht mehr vor Ort. Die Polizei bittet den Zeugen und andere Personen, die Informationen zu diesem Vorfall geben können, sich mit der Polizei in Emden in Verbindung zu setzen.

Leer - Körperverletzung gegenseitig

Am Donnerstag kam es gegen 16:10 Uhr zu einer gegenseitigen Körperverletzung in der Bahnhofsringstraße in Leer. Eine 24-jährige Frau und eine 25-jährige Frau schlugen sich nach vorherigen Streitigkeiten ins Gesicht und zogen sich an den Haaren. Die 25-Jährige wurde leicht verletzt. Es wurden entsprechende strafrechtliche Maßnahmen eingeleitet.

Leer - Fahren unter dem Einfluss von Drogen

Am Donnerstag gegen 10:15 Uhr unterzogen Polizeikräfte einen Mercedes-Benz PKW einer Verkehrskontrolle in der Hauptstraße in Leer. Bei dem 57-jährigen Fahrer wurde festgestellt, dass er unter dem Einfluss von Drogen stand. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der Mann erwartet ein strafrechtliches Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Bunde - Mangelnde Ladungssicherung

Am Donnerstag kontrollierten Polizeikräfte gegen 17:20 Uhr einen LKW im Schliekenweg in Bunde. Die Sattelzugmaschine war mit einer 26 Tonnen schweren Papierdruckmaschine beladen. Diese war jedoch nicht ordnungsgemäß gesichert. Dem 45-jährigen Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Weitere Maßnahmen folgen.

Moormerland - Verkehrsunfall mit verletzter Person

Am Donnerstag kam es gegen 14:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Koloniestraße in Moormerland. Eine 62-jährige Frau fuhr mit ihrem VW PKW die Koloniestraße in Richtung Warsingsfehn entlang. Hinter ihr fuhr eine 25-jährige Frau auf einem Roller. Die Autofahrerin musste an einer roten Ampel halten, die Rollerfahrerin dahinter übersah dies und fuhr auf das Auto auf. Dadurch stürzte sie und verletzte sich leicht. Sie wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Höhe des Sachschadens an beiden Fahrzeugen ist noch unbekannt.

Emden - Randalierer

Am Donnerstag gegen 12:50 Uhr randalierte ein 36-jähriger Mann in der Hansastraße in Emden. Der Mann erhielt einen Platzverweis von den Polizeikräften, dem er jedoch nicht folgte. Schließlich war es notwendig, ihn in Gewahrsam zu nehmen, um den Platzverweis durchzusetzen. Weder Personen noch Gegenstände kamen zu Schaden.

Hinweise bitte an die Dienststellen unter:

Polizei Leer 0491-976900

Polizei Emden 04921-8910

Autobahnpolizei Leer 0491-960740

Polizeistation Borkum 04922-91860

Polizeistation Bunde 04953-921520

Polizeistation Filsum 04957-928120

Polizeistation Hesel 04950-995570

Polizeistation Jemgum 04958-910420

Polizeistation Moormerland 04954-955450

Polizeistation Ostrhauderfehn 04952-829680

Polizeistation Rhauderfehn 04952-9230

Polizeistation Uplengen 04956-927450

Polizeistation Weener 04951-914820

Polizeistation Westoverledingen 04955-937920

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Polizeiinspektion Leer/Emden
Naemi Schröder
Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0491-97690 104
E-Mail: pressestelle@pi-ler.polizei.niedersachsen.de
http://www.pi-ler.polizei-nds.de

20.03.2026 – 11:23

POL-CE: Drei Leichtverletzt bei zwei Unfällen

Celle (ost)

Gestern Nachmittag gab es in Celle zwei Verkehrsunfälle, bei denen insgesamt drei Personen leicht verletzt wurden.

Um 14:50 Uhr fuhr ein 51-Jähriger mit seinem Auto die Hannoversche Heerstraße (B 3) stadtauswärts. An der Kreuzung Hannoversche Straße musste er an einer roten Ampel anhalten. Die 29-jährige Fahrerin eines Opels, die hinter ihm fuhr, bemerkte dies wahrscheinlich zu spät und fuhr auf sein Fahrzeug auf. Beide Unfallbeteiligten wurden bei dem Aufprall leicht verletzt, der Opel war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Ein weiterer Verkehrsunfall ereignete sich gegen 16:30 Uhr in Altencelle. Eine 64-Jährige fuhr mit ihrem Nissan die Baker-Hughes-Straße in Richtung Alte Dorfstraße. Beim Kreisel dort musste sie aufgrund des Verkehrs bremsen. Dies wurde von einer 23-jährigen Seat-Fahrerin, die hinter ihr fuhr, übersehen und fuhr auf den Nissan auf. Die 23-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Seat war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Gesamtschaden beträgt über 3.000 Euro.

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Polizeiinspektion Celle
Ulrike Trumtrar
Telefon: 05141 277-104
E-Mail: ulrike.trumtrar@polizei.niedersachsen.de

20.03.2026 – 11:17

POL-VER: +Einbruch in Handwerksbetrieb++Motorradfahrer bei Verkehrsunfall leicht verletzt++Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich++Vier Verletzte bei Zusammenstoß++Einbruch in Kfz-Werkstatt - Fahrzeuge entwendet+

Landkreise Verden & Osterholz (ost)

VERDEN

+Einbruch in Handwerksbetrieb+ In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag drangen bisher unbekannte Täter nach ersten Informationen über eine angrenzende Baustelle in das Gelände eines Handwerksbetriebs in der Hohe Leuchte Straße ein. Auf dem Gelände brachen sie mehrere Türen und Garagen auf und stahlen verschiedene Arbeitsmaschinen und Buntmetalle. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, sich unter 04231-8060 zu melden.

+Motorradfahrer bei Verkehrsunfall leicht verletzt+ Oyten. Am Donnerstagmittag kam es auf der Straße Zum Bahnhof zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto. Nach ersten Erkenntnissen überholte der 40-jährige Motorradfahrer das Auto, dessen Fahrer zu diesem Zeitpunkt nach links abbiegen wollte. Es kam zu einer seitlichen Kollision, bei der der Motorradfahrer gegen die Fahrertür stieß und zu Boden fiel. Er wurde leicht verletzt, sein Motorrad war nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 18.000 Euro geschätzt.

+Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich+ Achim. Am Donnerstag gegen 13 Uhr ereignete sich im Kreuzungsbereich der Verdener Straße zur Brückenstraße ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos. Laut bisherigen Erkenntnissen wollte eine 45-jährige VW-Fahrerin von der Verdener Straße nach links in die Brückenstraße abbiegen und kollidierte dabei mit dem von rechts kommenden VW einer 32-jährigen Fahrerin. Das Fahrzeug war danach nicht mehr fahrbereit.

Da unklar ist, wie die Ampelschaltung zum Zeitpunkt des Unfalls war, bittet die Polizei Zeugen, die Informationen zum Ampelstatus oder zum Unfallhergang haben, sich unter 04202-9960 zu melden.

+Vier Verletzte bei Zusammenstoß+ Ottersberg. Bei einem Verkehrsunfall auf der Grasdorfer Straße wurden am Donnerstagnachmittag vier Personen leicht verletzt. Eine 55-jährige Fahrerin eines GM war auf dem Grasdorfer Schuldamm in Richtung Langwedel unterwegs und fuhr in den Kreuzungsbereich. Dabei übersah sie einen 61-jährigen Fahrer eines VW, der in Richtung Etelsen fuhr. Durch den Zusammenstoß kam der GM von der Straße ab, durchbrach einen Gartenzaun und prallte gegen einen Holzverschlag. Die Beteiligten und ihre Mitfahrer wurden leicht verletzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

OSTERHOLZ

+Einbruch in Kfz-Werkstatt - Fahrzeuge gestohlen+ Ritterhude. Unbekannte Täter brachen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in eine Kfz-Werkstatt in der Henschelstraße ein. Sie öffneten gewaltsam eine Außentür und gelangten ins Büro. Dort stahlen sie Autoschlüssel und Bargeld. Anschließend stahlen sie zwei Fahrzeuge und flüchteten vom Tatort. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatorts gesehen haben, sich unter 04791-3070 zu melden.

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20.03.2026 – 11:14

POL-NOM: Fahrradunfall beim Überholen

Northeim (ost)

Am Donnerstag, den 19.03.2026, um 13.05 Uhr, ereignete sich ein Vorfall auf dem Radweg zwischen Kalbesbrook und dem Werner-Hesse-Damm in Northeim.

NORTHEIM (Wol)

Zu besagtem Zeitpunkt fuhren zwei Personen mit ihren Fahrrädern auf dem Radweg in Richtung Werner-Hesse-Damm. Ein 80-jähriger Pedelec-Fahrer aus Bovenden überholte eine 69-jährige Radfahrerin aus Northeim, wobei es zu einem Zusammenstoß der Lenker kam. Die Northeimerin stürzte infolgedessen und zog sich leichte Verletzungen zu. Nach einer Erstversorgung am Unfallort wurde die 69-jährige Frau ins Krankenhaus gebracht. Der 80-jährige Fahrer blieb unverletzt.

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Polizeiinspektion Northeim
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20.03.2026 – 11:07

POL-GS: Alltagsheldinnen bei der Preisverleihung der Goslarer Zivilcourage Kampagne (GZK) für ihren vorbildlichen Einsatz geehrt.

Goslar (ost)

Seit vielen Jahren ehrt die Goslarer Zivilcourage Kampagne Bürger, die in kritischen Situationen oder bei Straftaten nicht weggeschaut, sondern mutig und entschlossen gehandelt haben. In den vergangenen 16 Jahren wurden bereits über 100 Menschen als Alltagshelden ausgezeichnet. Die GZK-Jury hatte auch dieses Mal mutige Mitbürger nominiert, die nun am Donnerstag in der Polizeiinspektion Goslar für ihr vorbildliches Verhalten geehrt wurden.

Bei der Begrüßung der etwa 70 Gäste aus Gesellschaft, Politik und Polizei dankte Inspektionsleiter Rodger Kerst den nominierten Alltagshelden für ihr vorbildliches Verhalten.

Der Polizeipräsident Thomas Ring brachte seine Dankbarkeit und besondere Anerkennung für die zu ehrenden Gäste zum Ausdruck. In seiner Erklärung betonte er die wichtige Rolle der Zivilcourage als Grundpfeiler unserer Gesellschaft, sie sei ein starkes Zeichen für Mut und Menschlichkeit. Unsere Gesellschaft braucht Menschen, die Haltung zeigen, Verantwortung übernehmen und helfen.

Bürgermeisterin Renate Luksch würdigte anschließend Claudia Kohl, Lehrerin an der Grundschule Oker, für ihr langjähriges Engagement in der Zivilcourage. Seit 15 Jahren entwickelt sie Konzepte gegen Gewalt und für Zivilcourage sowie Handlungskompetenzen für Grundschulen.

In der nächsten Ehrung wurde Martina Heine von Dr. Kristina Winter vom Weißen Ring ausgezeichnet. Sie hatte die Notlage einer 88-jährigen Frau erkannt, die bei kalten Temperaturen offensichtlich desorientiert unterwegs war, sprach sie an und alarmierte die Polizei. So konnte die Seniorin sicher zurück ins Seniorenheim gebracht und vor Schlimmerem bewahrt werden.

Lars Schmid, stellvertretender Leiter der Goslarer Kriminalpolizei, hielt die Ehrung für Sophie Hölzner, Mitarbeiterin der Sparkasse in Jürgenohl. Durch ihr ruhiges und gewissenhaftes Handeln verhinderte sie, dass eine Goslarer Seniorin nach einem betrügerischen Anruf ihre Ersparnisse an die Betrüger übergab. Ebenso mutig handelten Kiell Paul Thiel und Patrick Barfuss, die eine Geldübergabe nach einem weiteren betrügerischen Anruf vereitelten. Sie erkannten den Betrug, sprachen den betroffenen 89-Jährigen an und vertrieben den Geldabholer, der sich bereits am Haus des Seniors aufhielt. Udo Löprich, Brandmeister des Landkreises Goslar, lobte auch hier das umsichtige und besonnene Handeln.

Dr. Tobias Steffen, Leitender Notarzt im Landkreis Goslar, würdigte in seiner Ehrung Tanja Franken und Kathlen Unger, die früh morgens in der Goslarer Innenstadt auf einen bereits verletzten Mann aufmerksam wurden, der immer wieder von den Angreifern attackiert wurde. Beide griffen unabhängig voneinander verbal ein und alarmierten den Notruf, wodurch die Angreifer die Flucht ergriffen und eine schnelle medizinische Versorgung des Verletzten ermöglicht wurde. Dank ihrer Beschreibung konnte einer der Angreifer kurz darauf von der Polizei festgenommen werden.

Erneut wurde auch der Sonderpreis für Demokratie verliehen, mit dem in diesem Jahr Ali-Abou Hamoud, Leiter der Kreisvolkshochschule, Außenstelle Clausthal-Zellerfeld, für seine innovativen Projekte ausgezeichnet wurde. Landrat Dr. Alexander Saipa hob beispielhaft das integrative Projekt in Zusammenarbeit mit der Polizei Goslar hervor, bei dem in Gesprächen ein tieferes Verständnis füreinander gefördert wird.

Die Veranstaltung wurde musikalisch begleitet von Uwe Klußmann vom Polizeiorchester Niedersachsen.

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20.03.2026 – 11:04

POL-DEL: Landkreis Oldenburg: Radfahrer bei Verkehrsunfall in Wardenburg leicht verletzt

Delmenhorst (ost)

Zu dem Zeitpunkt des Unfalls, am 19. März 2026 um etwa 11:20 Uhr, erlitt ein 64-jähriger Radfahrer aus Dötlingen leichte Verletzungen.

Während sie mit ihrem Auto vom Hubertusweg auf die K 242 abbog, übersah die 44-jährige Frau aus Oldenburg den entgegenkommenden 64-jährigen Radfahrer und konnte eine Kollision nicht mehr vermeiden.

Der Radfahrer zog sich leichte Verletzungen zu und wurde anschließend mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

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20.03.2026 – 11:03

POL-SZ: Pressemitteilung des Polizeikommissariats Wolfenbüttel vom 20.03.2026

Cremlingen (ost)

Diebstahl von Diesel

Cremlingen, B1, Rastplatz, 18.03.2026 von 19:30 bis 19.03.2026, 06:00 Uhr

Ein unbekannter Täter stahl etwa 1.000 Liter Diesel aus einem Lastwagen. Das Fahrzeug stand auf dem Rastplatz an der B1 zwischen Cremlingen und Abbenrode. Der Fahrer des Lastwagens, der während des Diebstahls im Fahrzeug schlief, bemerkte nichts. Am nächsten Morgen, als der Lastwagen nicht mehr ansprang, entdeckte er die geöffneten Tankdeckel und eine Dieselspur. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 2.300 Euro. Hinweise werden von der Polizei Wolfenbüttel unter der Telefonnummer 05331 9330 entgegengenommen.

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Polizei Wolfenbüttel
Pressestelle/Öffentlichkeitsarbeit
Alena Franke
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20.03.2026 – 11:00

POL-NI: Stadthagen - Zeugenaufruf nach Sachbeschädigungen und Brandstiftung im Bereich Bahnhof Stadthagen/Weststadt

Stadthagen (ost)

Am Abend des Freitag, 07.03.2026, ereigneten sich zwischen ungefähr 20:00 Uhr und 21:20 Uhr diverse Straftaten im Stadtgebiet von Stadthagen.

Nach den aktuellen Ermittlungen wird ein Mann verdächtigt, in der Gubener Straße zwei parkende Autos von Privatpersonen sowie den Zaun und mehrere Schilder eines örtlichen Taxiunternehmens beschädigt zu haben. An einem Fahrzeug wurde eine Scheibe eingeschlagen, während an einem anderen Auto der Mercedesstern abgerissen und gestohlen wurde.

Gegen 21:15 Uhr bemerkten die inzwischen alarmierten Polizeikräfte Rauchentwicklung hinter einer Doppelgarage in der Straße "Am Bahnhof 10". Bei der sofortigen Überprüfung stand ein dort geparkter Wohnwagen bereits in Flammen. Trotz schneller Löscharbeiten durch die Feuerwehr wurde der Wohnwagen vollständig zerstört. Die angrenzende Doppelgarage wurde ebenfalls leicht beschädigt.

Der Gesamtschaden wurde auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt.

Während des Einsatzes gingen bei der Leitstelle mehrere Hinweise von Zeugen zu dem Täter ein. Diese Personen sind bislang unbekannt und werden dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Zusätzlich gab es im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen direkte Kontakte zwischen Polizeibeamten und mehreren männlichen Zeugen im Alter von etwa 20 bis 30 Jahren, deren Identitäten bislang ungeklärt sind. Laut bisherigen Erkenntnissen hatten sie zuvor zwei dunkle Limousinen auf dem Gelände der Tankstelle Rakelbusch abgestellt. Auch diese Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

In Bezug auf die Brandstiftung richtet sich ein weiterer Zeugenaufruf insbesondere an Anwohner und potenzielle Beobachter, die verdächtige Beobachtungen auf dem hinteren Gartengrundstück "Am Bahnhof 10A", erreichbar über offene Gartenwege (Twegten), gemacht haben.

Die Polizei Stadthagen ermittelt unter anderem wegen Sachbeschädigung, Diebstahl und Brandstiftung. Ein Mann gilt als Tatverdächtiger. Aus ermittlungstaktischen Gründen werden derzeit keine weiteren Angaben zu dem Beschuldigten gemacht.

Zeugen werden gebeten, sich telefonisch unter 05721/98220 bei der Polizei Stadthagen zu melden.

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Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Andrea Kempin
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20.03.2026 – 10:57

POL-NOM: Garagenbrand

Northeim (ost)

Einbeck OT Sülbeck, Straße Bei der Seh, Donnerstag, 19.03.2026, 18.22 Uhr

SÜLBECK (Wol)

Am Donnerstag um 18.22 Uhr brach in Sülbeck in der Straße "Bei der Seh" ein Feuer in einer Garage aus.

Die Garage auf dem Grundstück geriet aus bislang unbekannten Gründen in Vollbrand. Dank des schnellen Eingreifens der Freiwilligen Feuerwehren konnte ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Es gab keine Anzeichen für vorsätzliche Brandstiftung vor Ort. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte ein technischer Defekt an Elektrogeräten die Ursache sein. Aufgrund von Gasflaschen in der Garage, bei denen es zu Druckgasabgaben oder explosionsartigen Reaktionen gekommen sein soll, wurde die Intensität des Brandes wahrscheinlich verstärkt.

Der Sachschaden wird auf 15.000 Euro geschätzt. Es gab keine Verletzten durch das Feuer.

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Polizeiinspektion Northeim
Pressestelle

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20.03.2026 – 10:55

POL-CLP: Einzelmeldung der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta

Cloppenburg/Vechta (ost)

Saterland - Razzia wegen unerlaubtem Handel mit Betäubungsmitteln

Früh am Morgen des Donnerstags, dem 19.03.2026, durchsuchten Detektive des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta zwei Wohnungen in Strücklingen und Ramsloh auf der Suche nach Betäubungsmitteln.

Die Ermittlungen wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln richten sich gegen einen 34-jährigen Mann aus Ramsloh und einen 33-jährigen Mann aus Strücklingen.

Seit Dezember 2025 liefen Ermittlungen, die darauf hindeuteten, dass die genannten Personen konkret mit Kokain und anderen Betäubungsmitteln gehandelt haben sollen. Bereits 2017 wurden bei dem 34-jährigen Mann aus Ramsloh eine große Menge Betäubungsmittel sowie verbotene Waffen gefunden. Nun gibt es einen neuen Verdacht in diesem Zusammenhang.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg erließ das Amtsgericht Oldenburg Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der genannten Männer. Der Mann aus Ramsloh, der nicht angetroffen werden konnte, hatte erneut Kokain, Ecstasy, Haschisch, Marihuana, Schreckschuss- und Softairwaffen, sowie ein Springmesser und eine Machete bei sich, die beschlagnahmt wurden.

Gleichzeitig wurden bei dem 33-jährigen Mann aus Strücklingen kleine Mengen Kokain und Marihuana gefunden. Ein gestohlenes Pedelec wurde als Zufallsfund entdeckt.

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Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta
Pressestelle
POK Christoph Schomaker
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penburg_vechta/herzlich-willkommen-bei-der-polizeiinspektion-cloppenb
urgvechta-33.html

20.03.2026 – 10:55

POL-HM: Vermisster 12-Jähriger weiterhin vermisst - Fahndung der Polizei Rotenburg (Wümme)

Rotenburg (Wümme)/ Eschershausen (ost)

Die Polizeiinspektion Rotenburg sucht weiterhin nach einem vermissten 12-jährigen Jungen aus Kirchwalsede.

Es wird derzeit nicht davon ausgegangen, dass es sich um ein Gewaltdelikt handelt. Es wird vermutet, dass sich der Junge möglicherweise im familiären Umfeld, vielleicht in Celle oder Eschershausen, aufhält.

Alle Informationen zur Fahndung, einschließlich Personenbeschreibung, Foto und weiteren Hintergründen, sind in der Pressemitteilung der Polizeiinspektion Rotenburg (Wümme) veröffentlicht: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59459/6239825

Personen, die Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten haben, werden gebeten, sich an die Polizeiinspektion Rotenburg unter der Telefonnummer 04261/947-0, den Polizeinotruf 110 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

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Stefanie Ockenfeld
Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden
Telefon: 05151/ 933-104
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20.03.2026 – 10:52

POL-DEL: Landkreis Oldenburg: Brand eines Pkw in Dötlingen +++ keine Personen verletzt

Delmenhorst (ost)

Am Donnerstag, den 19. März 2026, um 18:40 Uhr, brach im Nelkenweg in Dötlingen ein Feuer an einem VW-Auto aus, aufgrund eines technischen Defekts. Es entstand ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro.

Die Freiwillige Feuerwehr Wildeshausen war für die Brandbekämpfung verantwortlich. Es gab keine Verletzungen bei den Anwohnern, wie vom Rettungswagenpersonal bestätigt wurde.

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Lena Brandauer
Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch
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20.03.2026 – 10:41

POL-DEL: Autobahnpolizei Ahlhorn: Sattelzugfahrer unter Einfluss von Alkohol auf der A1 in Wildeshausen unterwegs +++ Führerschein beschlagnahmt

Delmenhorst (ost)

Am Mittwochmittag, den 18. März 2026 um 12:00 Uhr, gab es mehrere Anrufe bei der Polizei über einen Sattelzug, der auf der Autobahn 1 in Richtung Osnabrück bei Wildeshausen in Schlangenlinien fuhr. Es gab bisher keinen Zusammenstoß mit anderen Verkehrsteilnehmern.

Während einer anschließenden Verkehrskontrolle, bei der die Fahrtüchtigkeit des 39-jährigen Fahrers überprüft wurde, bemerkten die Beamten zunächst Alkoholgeruch in seinem Atem. Ein daraufhin durchgeführter Test ergab eine Atemalkoholkonzentration von 4,59 Promille. Die Beamten ordneten die Entnahme einer Blutprobe an und untersagten die Weiterfahrt.

Gegen den 39-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde sein Führerschein eingezogen. Außerdem wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro einbehalten.

Reisende, die zu diesem Zeitpunkt auf der Autobahn 1 unterwegs waren und den Sattelzug gesehen haben oder durch seine Fahrweise gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04435-93160 bei der Autobahnpolizei Ahlhorn zu melden.

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Lena Brandauer
Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch
Pressestelle
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20.03.2026 – 10:36

POL-GF: Zeuge eines Unfalls gesucht

Ribbesbüttel (ost)

Die Polizei Isenbüttel bittet um Mithilfe bei einer laufenden Unfalluntersuchung. Der Unfall ereignete sich bereits am 11.03.2026 auf der Landesstraße 320. Am Nachmittag fuhr eine 40-jährige Frau mit ihrem Fahrzeug von Leiferde in Richtung Ribbesbüttel. Vor ihr waren zwei weitere Autos unterwegs, davor ein Lieferwagen. Von dessen Ladefläche fielen gemäß der aktuellen Ermittlungen kurz vor dem Ortseingang Ribbesbüttel Ladungsteile herunter. Während die Autos direkt hinter dem Lieferwagen ausweichen konnten, überfuhr die 40-Jährige ein Plexiglasteil mit Alurahmen, das den vorderen Stoßfänger ihres Fahrzeugs beschädigte. Da der Lieferwagen nicht anhielt, fuhr die 40-Jährige zur Polizei, um den Unfall zu melden.

Im Rahmen der laufenden Ermittlungen sucht die Polizei Isenbüttel den Fahrer des Lieferwagens sowie den Fahrer oder die Fahrerin des Fahrzeugs, das direkt dahinter fuhr und Informationen zum Lieferwagen geben kann. Hinweise werden unter der Telefonnummer 05374 9550-10 entgegengenommen.

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Polizeiinspektion Gifhorn
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Christoph Nowak
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20.03.2026 – 10:30

POL-DEL: Landkreis Wesermarsch: Unfall auf der B212 in Nordenham +++ Beifahrerin leicht verletzt

Delmenhorst (ost)

Am Donnerstag, den 19. März 2026, gegen 11:45 Uhr, gab es auf der B212 in Nordenham einen Unfall mit zwei Fahrzeugen, bei dem eine 74-jährige Frau aus Hagen im Bremischen verletzt wurde.

Zur Unfallzeit fuhr ein 61-jähriger Mann aus Overath mit seinem Lastwagen der Marke Iveco auf der B212 in Richtung Nordenham. Er wollte nach links in die Havendorfer Chaussee abbiegen. Dabei übersah er den entgegenkommenden Mercedes, der von einem 63-jährigen Mann aus Hagen im Bremischen gefahren wurde.

Ein Zusammenstoß konnte nicht mehr vermieden werden. Die 74-jährige Beifahrerin im Mercedes wurde leicht verletzt und anschließend mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

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Lena Brandauer
Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch
Pressestelle
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20.03.2026 – 10:15

POL-ROW: Vermisster 12-Jähriger: Polizei bittet weiterhin um Hinweise

Rotenburg (Wümme) (ost)

Rotenburg/Eschershausen/Celle. Die Suche nach dem vermissten 12-jährigen Alvin S. aus Kirchwalsede wird fortgesetzt.

Öffentlichkeitsfahndung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59459/6230683

Das Kind hatte Anfang März zusammen mit mindestens einem anderen Jugendlichen die Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe ohne Erlaubnis verlassen und war dann eigenständig zum Hauptbahnhof Hannover gereist. Dort verliert sich seine Spur.

Derzeit wird nicht von einem Gewaltverbrechen ausgegangen. Es wird vermutet, dass sich das Kind möglicherweise im familiären Umfeld, vielleicht in Celle oder Eschershausen, aufhält.

Aufgrund der Gesamtsituation besteht eine Gefährdung des Kindeswohls.

Die Polizei bittet daher weiterhin Zeugen, insbesondere aus den genannten Regionen, um Hinweise zum Aufenthaltsort von Alvin S. unter der Telefonnummer des Polizeinotrufs 110.

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Polizeiinspektion Rotenburg
Pressestelle
Marvin Teschke
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20.03.2026 – 10:15

POL-DH: Bruchhausen-Vilsen, Diebstahl aus Wohnhaus - Twistringen, Bassum und Syke, Wohnungseinbruchsdiebstähle - Stuhr, Auffahrunfall mit leicht verletzter Person

Diepholz (ost)

Bruchhausen-Vilsen, Einbruch in ein Wohnhaus

Am 19.03.2026, zwischen 09:30 Uhr und 11:40 Uhr betrat ein unbekannter Einbrecher ein Wohnhaus in Bruchhausen-Vilsen, genauer gesagt in Wiethoop, und durchsuchte die Räume des Hauses. Dabei entwendete er Schmuck und verließ den Tatort unerkannt. Personen, die etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Syke unter der Telefonnummer 04242 9690 zu melden.

Twistringen, Bassum und Syke, Einbrüche in Wohnhäuser

In Twistringen brachen unbekannte Täter in zwei Häuser ein, einmal in der Lange Reege Straße und einmal in der Weyher Straße. Diese Einbrüche ereigneten sich zwischen dem 17.03.2026, 00:00 Uhr und dem 18.03.2026, 19:00 Uhr. Es scheint, dass die Täter nichts gestohlen haben. Auch in Bassum drangen unbekannte Täter in zwei Objekte ein, darunter ein Wohnhaus in der Bassumer Straße und eine Erdgeschosswohnung in der Lange Wand Straße. Die Einbrüche fanden am 19.03.2026, zwischen 14:45 Uhr und 16:50 Uhr statt. Aus der Wohnung in der Lange Wand Straße wurden Schmuck und Bargeld entwendet. In Syke, genauer gesagt in Moorheide, brach ein unbekannter Täter am 19.03.2026, zwischen 08:30 Uhr und 14:20 Uhr in ein Wohnhaus ein. Es wurde nichts gestohlen. Hinweise nimmt die Polizei Syke unter der oben genannten Telefonnummer entgegen.

Stuhr, Auffahrunfall mit leicht verletzter Person

Ein 57-jähriger Fahrer eines Toyota und eine 57-jährige Fahrerin eines Dacia fuhren am 19.03.2026, gegen 12:17 Uhr hintereinander auf der Delmenhorster Straße (B322) von Stuhr - Groß Mackenstedt kommend und planten, rechts auf die Heiligenroder Straße (B439) abzubiegen. Die 57-Jährige musste aufgrund des Verkehrs stoppen. Dies wurde vom hinter ihr fahrenden Toyota-Fahrer übersehen, was zu einem Auffahrunfall führte. Die 57-Jährige wurde leicht verletzt. Ihr Auto musste abgeschleppt werden.

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Polizeiinspektion Diepholz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Maximilian Höge
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20.03.2026 – 10:05

POL-ROW: ++ Einbruch in Einfamilienhaus: Zeugen gesucht ++ Verdacht auf Tierquälerei am Vörder See ++

Rotenburg (Wümme) (ost)

++ Einbruch in Wohnhaus: Augenzeugen gesucht ++

Westertimke. Unbekannte Einbrecher drangen gestern Nachmittag zwischen 16.00 Uhr und 17.00 Uhr gewaltsam in ein Wohnhaus in der Hauptstraße ein.

Sie durchsuchten das Gebäude nach Wertgegenständen und entkamen unerkannt mit Schmuck und Bargeld. Der entstandene Schaden wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt.

Personen, die verdächtige Aktivitäten oder Fahrzeuge in diesem Zeitraum beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Zeven unter 04281/9592-0 zu melden.

++ Verdacht auf Tiermisshandlung am Vörder See ++

Bremervörde. Gestern um 18.25 Uhr sahen mehrere Zeugen am Kiosk am Vörder See, wie ein 46-jähriger Mann angeblich seinen Hund mit einem Schuh trat.

Die Polizei wurde informiert. Während der Untersuchung des Vorfalls verhielt sich der Mann aggressiv gegenüber den Polizeibeamten. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

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Polizeiinspektion Rotenburg
Pressestelle
Marvin Teschke
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20.03.2026 – 09:54

POL-OL: Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall in Westerstede

Oldenburg (ost)

Heute Morgen ereignete sich gegen 07:50 Uhr in Westerstede auf der Wilhelm-Geiler-Straße ein Verkehrsunfall.

Ein Mädchen, das ungefähr 10 Jahre alt war, fuhr mit dem Fahrrad auf dem rechten Radweg in Richtung Stadtzentrum.

Nach bisherigen Informationen geriet das Kind ins Schwanken und stieß gegen ein am Straßenrand geparktes Auto. Dabei wurde die hintere Stoßstange des Fahrzeugs beschädigt. Das Mädchen verletzte sich bei dem Sturz an der Hand.

Ein Zeuge, der den Vorfall später auch meldete, half zunächst und erkundigte sich nach dem Zustand des Kindes. Danach setzte das Mädchen, scheinbar nur leicht verletzt, seine Fahrt fort.

Aufgrund des vermuteten Alters des Kindes liegt wahrscheinlich kein strafbarer Unfallflucht vor. Das Kind und die Erziehungsberechtigten werden gebeten, sich bei der Polizei in Westerstede zu melden, um bei der Schadensregulierung zu helfen. (327901)

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Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt / Ammerland
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20.03.2026 – 09:53

POL-GF: Auseinandersetzung nach Unfall

Gifhorn (ost)

Gestern Abend kam es in Gifhorn nach einem Verkehrsunfall zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Nach den aktuellen Ermittlungen fuhr ein 32-jähriger Mann mit seinem Volkswagen auf dem Sonnenweg in Richtung Osten, um nach links in die Limbergstraße abzubiegen. Dabei kollidierte er um 20:20 Uhr mit einem Radfahrer, der von der Limbergstraße über die Kreuzung hinweg in die Herzog-Ernst-August-Straße fahren wollte.

Der Radfahrer stürzte und verletzte sich dabei. Die drei Insassen des Volkswagens halfen ihm aufzustehen. Er lieh sich ein Mobiltelefon von einem anderen Zeugen und rief jemanden an. Kurz darauf erschienen zwei Angehörige des Radfahrers am Unfallort und griffen die beiden Insassen des Volkswagens - den 32-jährigen Fahrer und seinen 58-jährigen Vater - an.

Dann fuhren sie gemeinsam mit dem Radfahrer in einem Mercedes vom Unfallort weg. Kurz darauf traf die alarmierte Polizei am Unfallort ein. Der 58-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Beamten konnten die Identität der beiden Männer (33 und 35 Jahre alt) sowie des Radfahrers (65 Jahre alt) feststellen. Es wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Die Ermittlungen werden vom Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Gifhorn durchgeführt.

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Polizeiinspektion Gifhorn
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20.03.2026 – 09:48

POL-DEL: Landkreis Wesermarsch: Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall mit leicht verletzter Fahrradfahrerin in Nordenham

Delmenhorst (ost)

Am Montag, den 16. März 2026, gegen 16:00 Uhr, gab es einen Verkehrsunfall in der Pestalozzistraße.

Ein Mann, dessen Identität derzeit unbekannt ist, fuhr rückwärts mit einem Auto aus einer Parklücke und übersah eine Radfahrerin, die in Richtung Hafenstraße unterwegs war.

Die 39-jährige Frau aus Nordenham musste ausweichen und fiel hin. Der Autofahrer fragte nach ihrem Befinden. Nachdem sie angab, unverletzt zu sein, setzte er seine Fahrt fort. Später stellte sich jedoch heraus, dass die Frau behandlungsbedürftige Verletzungen erlitten hatte.

Der Autofahrer und Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich telefonisch bei der Polizei Nordenham unter 04731 / 26940 zu melden.

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Matthias Wittje
Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch
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20.03.2026 – 09:47

BPOL-BadBentheim: Ein Auto - Zwei Haftbefehle

Bad Bentheim (ost)

Am Donnerstag hat die Bundespolizei bei der Kontrolle eines Fahrzeugs an der deutsch-niederländischen Grenze zwei Haftbefehle vollstreckt. Ein 32-jähriger Mann konnte eine Gefängnisstrafe vermeiden, indem er eine Geldstrafe zahlte, während ein 39-jähriger Mann nun in Untersuchungshaft sitzt.

Die beiden Männer kamen um 13:05 Uhr als Mitfahrer in einem Fahrzeug mit Osnabrücker Kennzeichen aus den Niederlanden an, als sie bei den vorübergehend wieder eingeführten Binnengrenzkontrollen auf dem Rastplatz Bentheimer Wald an der Autobahn 30 von Bundespolizisten kontrolliert wurden. Der Fahrer des Fahrzeugs war ein 47-jähriger Mann.

Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen den 32-jährigen Albaner ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft vorlag. Er wurde zu einer Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt, da er ohne Fahrerlaubnis gefahren war, von der noch drei Tage zu verbüßen waren. Durch Zahlung einer Geldstrafe von 45,- Euro konnte er die Haft vermeiden. Der Verhaftete zahlte vor Ort den Betrag, einschließlich der Verfahrenskosten von insgesamt knapp 130,- Euro.

Bei dem 39-jährigen Mann stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl vorliegt. Ihm wird Drogenhandel in drei Fällen vorgeworfen. Da er untergetaucht war, ordnete das Gericht die Untersuchungshaft an und erließ einen Haftbefehl gegen ihn. Der Festgenommene wurde am Nachmittag einem Haftrichter vorgeführt und dann inhaftiert.

Da der 39-jährige Mann auch seine zulässige Aufenthaltsdauer im Schengen-Raum überschritten hatte, erwarten ihn und den 47-jährigen albanischen Fahrer nun Anzeigen wegen illegaler Einreise und Beihilfe zur illegalen Einreise.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten der 32-jährige Mann und der 47-jährige Fahrer ihre Reise fortsetzen.

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Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim
Pressestelle
Marcel Fehr
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20.03.2026 – 09:08

POL-WL: Tageswohnungseinbruch ++ Jesteburg - Eingangstür hielt stand ++ Tostedt - Exhibitionistische Handlungen

Seevetal/Hittfeld (ost)

Einbruch während des Tages

Am Donnerstag, den 19.3.2026, ereignete sich an der Straße Zu den Reetwiesen ein Tageswohnungseinbruch. Zwischen 17:00 Uhr und 20:15 Uhr betraten die Täter die Rückseite des Gebäudes und brachen eine Terrassentür auf. Danach durchsuchten sie einige Zimmer und flüchteten. Es ist noch unklar, ob sie Beute gemacht haben.

Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen können beim Zentralen Kriminaldienst unter der Telefonnummer 04181 2850 gemeldet werden.

Jesteburg - Einbruchsversuch abgewehrt

Zwischen Mittwoch, dem 18.3.2026, 18:00 Uhr, und Donnerstag, 10:30 Uhr, versuchten Diebe in einen Friseursalon in der Hauptstraße einzubrechen. Die Täter setzten mehrmals ihre Werkzeuge an der Eingangstür an und verursachten Schäden. Letztendlich gelang es ihnen jedoch nicht, die Tür zu öffnen. Hinweise nimmt die Polizei in Jesteburg unter der Telefonnummer 04183 778550 entgegen.

Tostedt - Exhibitionistische Handlungen

Am Donnerstag, den 19.3.2026, gegen 14:30 Uhr, meldete eine Zeugin einen Mann, der in der Bahnhofstraße mit heruntergelassener Hose am Straßenrand stand und sein Geschlechtsteil zeigte. Der Mann konnte vorerst nicht gefunden werden.

Später trat der Mann auch in gleicher Weise in der Poststraße auf. Um 16:50 Uhr traf eine Streifenwagenbesatzung den mutmaßlichen Täter an. Der 32-jährige Mann wurde bis zum Abend in Gewahrsam genommen und erkennungsdienstlich behandelt. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen eingeleitet.

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Polizeiinspektion Harburg
Polizeihauptkommissar
Jan Krüger
Telefon: 0 41 81 / 285 - 104
Mobil: 0 160 / 972 710 15 od. -19
E-Mail: pressestelle@pi-harburg.polizei.niedersachsen.de
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20.03.2026 – 09:02

POL-STD: Stade: Betrunken und ohne Führerschein am Steuer

Stade (ost)

Am Donnerstagmittag zeigte ein Polizeiteam in Stade den "richtigen Riecher". Gegen 13:35 Uhr führten die Beamten in der Altländer Straße eine allgemeine Verkehrskontrolle an einem Mazda durch.

Der Fahrer des Fahrzeugs wurde als 35-jähriger Mann aus Hollern-Twielenfleth identifiziert. Auf Anfrage der Beamten gab der Fahrer zu, keine gültige Fahrerlaubnis zu besitzen. Während der Kontrolle bemerkten die Polizisten außerdem starken Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht und ergab einen Wert von etwa 1,3 Promille.

Im EKS wurde dem 35-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt wurde untersagt und die Fahrzeugschlüssel vorübergehend eingezogen. Diese konnten später an einen nüchternen Bekannten des Mannes übergeben werden, der im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

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Polizeiinspektion Stade
Matthias Bekermann
Telefon: 04141/102-104
E-Mail: matthias.bekermann@polizei.niedersachsen.de

20.03.2026 – 09:00

POL-HI: Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 für die Polizeiinspektion Hildesheim

Hildesheim (ost)

HILDESHEIM - (ruk) - Die Polizeiinspektion (PI) Hildesheim veröffentlichte am heutigen Tage die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025. Das verzeichnete Straftatenaufkommen befindet sich auf einem vergleichbaren Niveau zu den Vorjahren, wobei ein leichter Rückgang festzustellen ist. Die PI Hildesheim weist in diesem Jahr zudem die höchste Aufklärungsquote der vergangenen zehn Jahre auf. Die Kriminalitätsbelastung (sog. Häufigkeitszahl) im Landkreis Hildesheim ist mit 6.099 Fällen pro 100.000 Einwohner im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht gestiegen, liegt jedoch weiterhin deutlich unter dem Landesniveau (6.329 Fälle pro 100.000 Einwohner). Das Berichtsjahr 2025 verdeutlicht zudem eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit verschiedenen Netzwerkpartnern zur Kriminalitätsbekämpfung. Hierbei stehen insbesondere die Schwerpunktthemen Häusliche Gewalt und Straftaten zum Nachteil älterer Menschen in einem besonderen Fokus. "Die ausgezeichneten Ergebnisse im vergangenen Jahr konnten durch eine verstetigte Netzwerkarbeit sowie durch fundierte Hinweise aus der Bevölkerung positiv beeinflusst werden. Entscheidend waren die hohe Motivation und die ausgewiesene Fachexpertise unserer Kolleginnen und Kollegen. Wir ermöglichen den Menschen in unserem Landkreis ein sicheres Lebensumfeld", sagte Michael Weiner, Leiter der PI Hildesheim.

Entwicklung der Fallzahlen und Aufklärungsquoten

Das Straftatenaufkommen im Landkreis Hildesheim verzeichnete mit 16.316 Taten einen leichten Rückgang um 258 Taten im direkten Vergleich zum Vorjahr. Damit lässt sich ein kontinuierlich rückläufiger Trend der Fallzahlen seit dem Wegfall der beschränkenden Maßnahmen im Kontext der Corona-Pandemie verzeichnen.

Mit 65,02 % erreicht die PI Hildesheim die höchste Aufklärungsquote der letzten zehn Jahre und einen Zuwachs von 2,53 % im Vergleich zum Vorjahr. Diebstahlsdelikte nehmen mit 29,51 % den größten Anteil des Straftatenaufkommens ein. Dagegen umfassen Straftaten gegen das Leben und gegen die sexuelle Selbstbestimmung nur 2,88 %, womit sich in allen drei Deliktsfeldern ein leichter Rückgang zum Vorjahr feststellen lässt. Die Anzahl der Tatverdächtigen mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit befindet sich mit 2.251 auf einem vergleichbaren Niveau zu den Vorjahren.

Fallzahlen von Straftaten gegen das Leben sind stark gesunken

Im Berichtsjahr 2025 wurden insgesamt 12 Tötungsdelikte begangen. Damit kann ein Rückgang von 45,45 % zum Vorjahr (22 Taten) verzeichnet werden. Bei acht dieser Fälle handelt es sich um Versuchstaten und in vier Fällen um vollendete Tötungsdelikte. Bei den Mordtaten ließ sich ein Rückgang um 100 % verzeichnen. Nachdem 2024 acht Taten festgestellt werden konnten, gab es im Jahr 2025 keine Tat in diesem Kriminalitätsfeld. In allen 12 Fällen gelang es den Ermittlerinnen und Ermittlern die Taten gerichtsfest aufzuklären.

Aufkommen von Rohheitsdelikten weiterhin auf einem hohen Niveau

Unter dem Begriff "Rohheitsdelikte" werden Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit (Körperverletzungsdelikte), gegen die persönliche Freiheit und der Phänomenbereich der Raubdelikte subsumiert. Bei dieser Deliktsgruppe ist ein leichter Anstieg von 3.244 auf 3.308 Taten festzustellen. Dieses entspricht einem ausdrücklich geringen Zuwachs von 1,97 % und umfasst einen Anteil von 20,27 % des Gesamtstraftatenaufkommens im Zuständigkeitsbereich der PI Hildesheim.

Nachdem die Fallzahlen im Phänomenbereich der Raubdelikte bis zum Vorjahr kontinuierlich gestiegen sind, konnte im Berichtsjahr nun ein Rückgang von 5,15 % festgestellt werden. Erstmals seit 2019 konnte der Negativtrend der steigenden Fallzahlen verhindert werden.

Anzahl der "Messerangriffe" geht weiter zurück

Als "Messerangriffe" werden Straftaten bezeichnet, bei denen eine Täterin oder ein Täter einen Angriff mit einem Messer gegen eine andere Person unmittelbar androht oder diesen tatsächlich ausführt. Straftaten in diesem Phänomenbereich werden in der PKS seit dem Jahr 2020 erfasst.

Mit 103 Taten im Berichtszeitraum setzt sich der rückläufige Trend von minus 11,21 %, entgegen der Landesentwicklung (plus 4,26 %), seit dem Höchstwert von 120 Taten im Jahr 2023 weiter fort. Seit Beginn der statistischen Erfassung sind in diesem Phänomenbereich innerhalb der Polizeiinspektion Hildesheim im Jahresvergleich keine signifikanten Schwankungen zu verzeichnen.

Die Bekämpfung dieses Deliktsfeldes steht weiterhin im Fokus der PI Hildesheim. Im Rahmen der Umsetzung der Konzeption zur Gefahrenreduzierung des erweiterten Hildesheimer Bahnhofsbereichs konnten unter anderem bei Schwerpunktkontrollen seit Oktober 2024 insgesamt 32 Waffen und gefährliche Gegenstände sichergestellt werden. Insbesondere in diesem Bereich setzt die Polizei auf eine sichtbare Präsenzerhöhung sowie ein niedrigschwelliges Einschreiten bei festgestellten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/57621/6137621 ; https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/57621/6183375).

"Durch die konsequenten Maßnahmen konnten wir mit Blick auf die Sicherstellung von Messern und gefährlichen Gegenständen rund um den Hauptbahnhof schwerste Straftaten verhindern, effektiv dazu die niedrigschwelligen polizeilichen Interventionen sowie die Einrichtung einer Videoüberwachung", führte Michael Weiner weiter aus.

Zum 1. April 2026 wird zudem das neue Rahmenkonzept Früherkennungs- und Bedrohungsmanagement (FEBM) in der Polizei Niedersachsen und damit auch in der PI Hildesheim eingeführt. Mit diesem Konzept sollen potentiell risikobehaftete Personen frühzeitig identifiziert und mögliche schwere Gewalttaten rechtzeitig verhindert werden. Das Konzept stützt sich auf strukturierte Gefährdungs- und Risikobewertungen, die durch interdisziplinäre Fallkonferenzen unterstützt werden. Nach der frühzeitigen Bündelung von Informationen sollen Schutz- und Risikofaktoren abgeglichen sowie passende Interventionsmaßnahmen zeitnah eingeleitet werden.

"Wir werden im täglichen Dienst mit immer mehr psychisch verhaltensauffälligen Personen mit einem unkalkulierbaren Gewaltpotential konfrontiert. Darauf reagieren wir mit organisatorischen und personellen Anpassungen. Das ist zwingend erforderlich, um sowohl uns als auch die Bevölkerung zu schützen", sagte Michael Weiner.

Rückgang der Anzahl minderjähriger und heranwachsender Tatverdächtiger

Nachdem die Anzahl von minderjährigen und heranwachsenden Tatverdächtigen im Berichtsjahr 2024 mit 1.642 bereits rückläufig war, konnte 2025 bei der Anzahl der tatverdächtigen Kinder (unter 14 Jahre), der tatverdächtigen Jugendlichen (14-17 Jahre) und der tatverdächtigen Heranwachsenden (18-21 Jahre) mit 1.560 die rückläufige Tendenz bestätigt werden. Insbesondere die Anzahl der tatverdächtigen Kinder sticht mit einem Rückgang um 14,97 % hervor. Diese Tendenz zeigt sich ebenso bei den Fallzahlen der genannten Gruppe, wo ein Rückgang von 2.163 auf 1.994 Fälle im aktuellen Berichtsjahr verzeichnet wird.

Auch im Schulkontext werden seit dem höchsten Wert der letzten Jahre von 188 im Berichtsjahr 2024 nun wieder sinkende Fallzahlen festgestellt. Es ließ sich 2025 erstmals seit dem Wegfall der beschränkenden Maßnahmen im Kontext der Corona-Pandemie ein Rückgang um 27,13 % auf 137 Fälle verzeichnen.

Die umfangreiche Präventionsarbeit der PI Hildesheim, insbesondere an Schulen, hat sich vor diesem Hintergrund bewährt. Es werden Vorträge und Filmsequenzen zum Themengebiet Mediensicherheit und Medienkompetenz angeboten, Kurzfilme im Kontext der Zivilcourage vorgestellt sowie entsprechende Straftatbestände und Inhalte des Jugendschutzgesetzes, insbesondere zum Konsum alkoholischer Getränke und anderer Betäubungsmittel, erläutert. Auch über Formen von (Cyber-) Mobbing, zur Gewaltprävention sowie zum Demokratieschutz wird in den Schulen aufgeklärt. So sollen Kinder und Jugendliche sensibilisiert und normgerechtes Verhalten gefördert werden.

Weiterhin hohe Anzahl von Fällen "Häuslicher Gewalt"

Im Phänomenbereich der "Häuslichen Gewalt" werden in den letzten drei Jahren keine großen Schwankungen verzeichnet. Im Berichtsjahr 2025 wurden 1.208 Fälle registriert, was einem Zuwachs von 4 Taten im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Damit befinden wir uns im Zuständigkeitsbereich der PI Hildesheim weiterhin auf einem bedenklich hohen Niveau.

"Durch gute und niedrigschwellige Intervention der eingesetzten Kolleginnen und Kollegen, vom ersten Angriff bis zu den Ermittlungsmaßnahmen, können Taten der Häuslichen Gewalt ins Hellfeld und somit zur Anklage gebracht werden. Jeder Hinweis wird ernstgenommen", sagte Heiko Heimann, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes (ZKD) der PI Hildesheim.

Auch im Berichtsjahr hat die PI Hildesheim sich wieder anlässlich des Orange Days an der Aktion des Aktionsbündnisses "Hildesheim gegen Gewalt an Frauen" beteiligt und in der Fußgängerzone Brötchentüten mit Einlegern verteilt. Auf den Einlegern finden sich Hilfstelefonnummern für gewaltbetroffene Frauen.

Zudem wurde die Netzwerkarbeit unter Führung der Interdisziplinären Koordinierungsstelle Häusliche Gewalt weiter vertieft und ausgebaut (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/57621/5916323).

Gewalt gegen Polizei- und Rettungskräfte erneut angestiegen

Die Gewalt gegen Einsatzkräfte ist auch in diesem Berichtsjahr weiter angestiegen. Mit 172 Fällen von Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte sowie Rettungskräfte wurde ein neuer Spitzenwert mit einem Zuwachs von 15,44 % im Vergleich zum Vorjahr erreicht. Davon richteten sich 157 Taten gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte sowie 17 Taten gegen Mitarbeitende der Rettungsdienste. Von dem Phänomenbereich werden insbesondere Widerstandshandlungen bei Vornahmen von Vollstreckungshandlungen, tätliche Angriffe sowie Rohheitsdelikte umfasst.

Die PI Hildesheim setzt vor diesem Hintergrund insbesondere auf eine einzelfallbezogene Kommunikation und gezielte Fortbildungen. Auch einer strukturierten Einsatznachbereitung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Zum einen wird diese zur Reflexion des polizeilichen Handelns und zum anderen zur Unterstützung der Mitarbeitenden bei der Verarbeitung belastender Einsatzlagen durchgeführt.

Bei der Verhinderung von Gewalt gegen Einsatzkräfte nimmt das Einsatzmittel Bodycam nach wie vor einen hohen Stellenwert ein. Durch die Möglichkeit der Videografie von Einsatzlagen unter bestimmten rechtlichen Voraussetzungen soll eine präventive und deeskalierende Wirkung bei dem polizeilichen Gegenüber hervorgerufen werden. Zudem werden die Maßnahmen der einschreitenden Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten dokumentiert und können vor allem bei Einsatzlagen mit Zwangsanwendungen im Anschluss objektiv in mögliche Ermittlungsverfahren eingebunden werden.

"Die Entwicklungen sind eklatant und nicht akzeptabel. Alle gewalttätigen Übergriffe werden durch uns zur Anzeige gebracht und verfolgt. Wir dokumentieren die jeweilige Rechtmäßigkeit unserer Maßnahmen regelmäßig durch Bodycamaufnahmen", so Michael Weiner (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/57621/6164181; https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/57621/6177200).

Rückgang bei Diebstählen

Die Gesamtanzahl der Diebstähle ist von 5.458 Taten in 2024 auf 4.816 Taten im Berichtsjahr erheblich zurückgegangen. Damit setzt sich auch in diesem Deliktsfeld der Abwärtstrend mit einem Rückgang der Fallzahlen um 11,76 % weiter fort. Zudem konnte die PI Hildesheim mit 35,36 % die zweithöchste Aufklärungsquote der zurückliegenden 10 Jahre verbuchen (2017: 36,08 %). Die Polizeiinspektion Hildesheim wird die Präventionsarbeit in diesem Deliktsfeld sowie die Bekämpfung des Phänomens durch Schwerpunktkontrollen pp. auch in diesem Jahr fortsetzen.

Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung

Nachdem die Fallzahlen im Deliktsfeld der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung bereits im Jahr 2024 mit 503 Fällen rückläufig waren, konnte in diesem Berichtsjahr dieser Trend erneut registriert werden. Mit 468 Fällen wird ein Rückgang um 6,96 % verzeichnet, wobei die Gesamtanzahl der Straftaten in diesem Bereich nach wie vor auf einem hohen Niveau ist.

Auch im Phänomenbereich der Kinder- und Jugendpornografie konnte 2025 mit 192 Fällen im Vergleich zu 2024 mit 256 Fällen zwar ein deutlicher Rückgang um 25 % registriert werden, die Fallzahlen befinden sich jedoch auch hier weiter auf einem bedenklich hohen Niveau. Mit einer Aufklärungsquote von 97,92 % konnte sich die PI Hildesheim im direkten Vergleich zum Vorjahr um 1,44 % steigern und liegt über dem Landesniveau mit einer Aufklärungsquote von 96,93 %.

Die deutliche Zunahme der Fallzahlen seit 2020 in diesem Phänomenbereich ist auf die gesetzlich neu normierte Verpflichtung der Provider der Internetseiten (Digital-Services-Act), entsprechende Hinweise an die Ermittlungsbehörden weiterzugeben, zurückzuführen. Zuvor wurden Fälle der Kinder- und Jugendpornografie lediglich über das Bundeskriminalamt (BKA) und das Landeskriminalamt (LKA) an die zuständige Polizeiinspektion und Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Die entsprechenden Informationen erlangten das BKA und das LKA in der Regel vom National Center for Missing & Explosites Children (NCMEC). Durch die gesetzliche Änderung wird somit das Anzeigeverhalten positiv beeinflusst, wodurch eine Aufhellung des Dunkelfeldes in diesem Deliktsfeld hervorgerufen wird.

Durch technische Innovationen, wie der Einführung von Künstlicher Intelligenz in Auswertungsprogrammen sowie neuer Hardware, stellt sich die PI Hildesheim zukunftsorientiert auf, um dieses Deliktsfeld zielgerichtet und effizient zu bekämpfen. Dazu hat die PI Hildesheim eine ständige Ermittlungsgruppe eingerichtet.

"Trotz eines erfreulichen grundsätzlichen Rückgangs der Fallzahlen zahlt sich in diesem schweren Deliktsfeld die hervorragende Arbeit der Ermittlerinnen und Ermittler aus. In den vergangenen Jahren haben wir viele Täter ermittelt und die Aufklärungsquote auf mehr als 99 Prozent erhöht, auf den höchsten Wert der letzten zehn Jahre - das ist ein toller Erfolg. Wir haben gezeigt, dass es im Netz keine Anonymität gibt und sich die Täterinnen und Täter nicht in Sicherheit wiegen sollten. Nichts desto trotz ist eine Tat schon eine zu viel - wir werden also auch in Zukunft nicht nachlassen, wenn es um die Verfolgung dieser abscheulichen Taten geht", sagt die Polizeipräsidentin Frau Tanja Wulff-Bruhn über die Entwicklung der Fallzahlen in der Polizeidirektion Göttingen.

Straftaten zum Nachteil älterer Menschen (SäM)

Straftaten zum Nachteil älterer Menschen umfassen insbesondere Betrugsdelikte, bei denen den Geschädigten falsche Tatsachen vorgespiegelt werden, um hierdurch eine Vermögenstransaktion zu Gunsten der Täterinnen und Täter zu erwirken. In der Regel agieren hierbei Tätergruppierungen in gemeinschaftlicher Art und Weise und erzielen so bei den Geschädigten nicht selten hohe Vermögensschäden. Zu den Hauptphänomenen gehören hierbei der "Enkeltrick", "falsche Wasserwerker", "falsche Polizeibeamte", "falsche Gewinnversprechen" sowie "Schockanrufe".

Ebenso wie 2024 lässt sich auch 2025 ein leichter Rückgang der Fallzahlen feststellen. Die in diesem Deliktsfeld entstandenen Schadenssummen sind im Vergleich zu den Vorjahren stark rückläufig gewesen, wobei sich der Gesamtschaden immer noch auf einem hohen Niveau befindet.

Es lässt sich jedoch feststellen, dass die Versuchstaten etwa drei Viertel der Gesamtfallzahlen einnehmen und es lediglich in einem Viertel der Taten zu einem Vermögensschaden für Geschädigte gekommen ist. Im Vergleich dazu ist es im Vorjahr noch bei einem Drittel der Fälle zu einem Schadenseintritt gekommen, was verdeutlicht, dass die Täterschaft im Verhältnis weniger Erfolg bei der Tatbegehung hatte und ein höherer Anteil der Geschädigten den Betrug als solchen erkannt hat.

Dies steht vor allem in einer Wechselwirkung zu den Präventionskampagnen der Polizei und von Netzwerkpartnern sowie im Einzelfall zu dem mutigen Mitwirken einzelner Geschädigter, die bei der Festnahme von Täterinnen und Tätern unterstützten. So konnte vergangene Woche mithilfe einer wachsamen Geschädigten ein Geldabholer nach einem Schockanruf festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete ein Richter die Untersuchungshaft an (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/57621/6235278).

Im Berichtsjahr wurden die Präventionskampagnen weiter ausgebaut, unter anderem Informationsbroschüren in Arztpraxen und im Öffentlichen Personennahverkehr ausgelegt und neue Kooperationen eingegangen.

In jüngster Vergangenheit ist es der PI Hildesheim zudem durch Ermittlungen gelungen, zwei Tatverdächtige zu identifizieren und festzunehmen. Diese hatten sich bei Geschädigten in Hildesheim als falsche Polizeibeamte ausgegeben und in mehreren Taten fünf- bis sechsstellige Geldbeträge erbeutet. Beide Beschuldigten befinden sich in Untersuchungshaft (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/57621/6228052).

Fazit

"Kriminalitätsbekämpfung ist eine der wesentlichen Kernaufgaben der Polizei - fachlich anspruchsvoll, gesellschaftlich relevant und durch die fortschreitende Digitalisierung zunehmend komplex. Die Polizeiliche Kriminalstatistik ist dabei kein Selbstzweck, sondern ein wichtiges Analyseinstrument, um Entwicklungen zu erkennen, Schwerpunkte zu setzen und unsere Arbeit in einem ständigen Abwägungsprozess konstruktiv-kritisch zu überprüfen. Wir befinden uns in der Kriminalitätsbekämpfung in einer wesentlichen Transformationsphase aus dem analogen in den digitalen Raum. Vor diesem Hintergrund stärkt die Polizeiinspektion Hildesheim aktuell gezielt ihre personellen und organisatorischen Kompetenzen in der Bekämpfung digitaler Kriminalität, insbesondere in den Bereichen der Automotive IT (AIT) und Internet oft things (IoT). Ungeachtet dessen konsolidieren wir die Sicherheitsarchitektur mit einer starken Interventionsfähigkeit sowie einer erwartbaren Präsenz in der Fläche durch unsere Polizeikommissariate und die 14 Polizeistationen. Das ist ein besonderer Wert an sich", sagte Kriminaldirektor Heiko Heimann, Leiter ZKD der PI Hildesheim.

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Polizeiinspektion Hildesheim
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20.03.2026 – 08:52

POL-CLP: Pressemeldungen aus dem Landkreis Vechta

Cloppenburg/Vechta (ost)

Damme - Feuer in einer Wellpappenanlage

Am Donnerstag, 19. März 2026 gegen 08:36 Uhr ereignete sich in einer Wellpappenanlage eines Unternehmens in der Industriestraße ein Brand. Die Mitarbeiter konnten das Feuer eigenständig löschen. Die Freiwillige Feuerwehr war vor Ort für weitere Maßnahmen und Überprüfungen. Es gab keine Verletzten. Die Schadenshöhe ist derzeit unbekannt.

Bakum - Explosion / Kleinkind schwer verletzt

Am Donnerstag, 19. März 2026 gegen 17:20 Uhr kam es bei Kfz-Arbeiten in einer Garage in Bakum zu einer Explosion, bei der ein 1-jähriges Kind schwer verletzt wurde. Das Kind wurde mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik gebracht. Die Ursache für die Explosion ist derzeit noch unklar.

Vechta - Brand einer Fritteuse

Am Donnerstag, 19. März 2026 gegen 19:53 Uhr brach in einem Wohnhaus in der Brägelmannstraße ein Feuer in einer Fritteuse aus. Die Freiwillige Feuerwehr Vechta konnte den Brand löschen. Es gab keine Verletzten. Es entstand kein Schaden am Gebäude.

Goldenstedt - 28-Jähriger mit 54 km/h zu schnell unterwegs

Am Donnerstag, 19. März 2026 gegen 22:07 Uhr führte die Polizei Vechta eine Geschwindigkeitsmessung durch, bei der sie einem 28-jährigen Goldenstedter auf der Vechtaer Straße mit 104 km/h (nach Abzug der Toleranz) bei erlaubten 50 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften folgte. Der Fahrer konnte gestoppt werden. Es wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Vechta - Verkehrsunfall / Verursacher ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss unterwegs

Am Donnerstag, 19. März 2026 um 14:24 Uhr fuhr ein 43-jähriger Mann aus Vechta mit seinem Auto auf der Holtruper Straße und wollte in die Straße Grevenkamp abbiegen. Dabei kam er von der Fahrbahn ab. Ein Drogentest ergab eine Beeinträchtigung durch Amphetamine und Methamphetamine. Außerdem hatte er keinen Führerschein. Es wurde eine Blutprobe entnommen und ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Es entstand ein Schaden von ca. 500,00 Euro.

Vechta - Unfallflucht

Am Donnerstag, 19. März 2026 zwischen 17:00 Uhr und 17:30 Uhr beschädigte ein unbekannter Fahrer einen weißen VW Transporter, der auf einem Parkplatz vor einem Friseursalon abgestellt war. Es entstand ein Schaden von 500,00 Euro. Der Verursacher entfernte sich, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Hinweise nimmt die Polizei in Vechta (Tel.: 04441/943-0) entgegen.

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Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta
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20.03.2026 – 08:51

POL-CLP: Pressemeldungen aus dem Nordkreis Cloppenburg

Cloppenburg/Vechta (ost)

Friesoythe - Fahrerflucht nach Verkehrsunfall

Am Donnerstag, dem 19. März 2026, um 07:35 Uhr, verursachte ein unbekannter Fahrer mit einem Traktor einen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto. Eine 18-jährige Frau aus Barßel fuhr mit ihrem Fahrzeug die Barßeler Straße entlang. In einer Kurve geriet der unbekannte Traktorfahrer auf ihre Spur und es kam zu einer Kollision. Der Schaden beläuft sich auf etwa 200,00 Euro. Der Verursacher verließ jedoch unerlaubt die Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Für Hinweise wenden Sie sich bitte an die Polizei in Friesoythe (Tel.: 04491/9339-0).

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20.03.2026 – 08:50

POL-CLP: Pressemeldungen aus dem Bereich Cloppenburg

Cloppenburg/Vechta (ost)

Cloppenburg - Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis

Am Donnerstag, den 19. März 2026 um 19:01 Uhr, fuhr ein 16-jähriger Cloppenburger mit einem Moped unter anderem auf der Sevelter Straße mit bis zu 100 km/h. Als er die Polizei sah, flüchtete er mit hoher Geschwindigkeit. Die Polizei konnte das Kennzeichen des Mopeds identifizieren. Der Jugendliche wurde zu Hause angetroffen und stellte sich heraus, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Außerdem wurde ein Verfahren wegen des Verdachts auf unerlaubtes Kraftfahrzeugrennen eingeleitet.

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Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta
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20.03.2026 – 08:49

BPOL-BadBentheim: Zwei Haftbefehle vollstreckt - Geldstrafen bezahlt

Bunde (ost)

Am Donnerstag hat die Bundespolizei an der deutsch-niederländischen Grenze zwei Haftbefehle vollstreckt. Beide Verhafteten konnten einem Gefängnisaufenthalt entgehen, da sie die Geldstrafen bezahlen konnten.

Frühmorgens um 4:40 Uhr wurde ein 38-jähriger Mann als Mitfahrer eines rumänischen Transporters während der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen an der deutsch-niederländischen Grenze auf der Rastanlage Bunderneuland kontrolliert.

Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass der Rumäne per Haftbefehl gesucht wurde, da er ohne Fahrerlaubnis gefahren war und zu einer Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt wurde. Die Zahlung von 900,- Euro konnte den Gefängnisaufenthalt verhindern.

Da er den Betrag zahlte, konnte der 38-Jährige seine Reise fortsetzen.

Nachmittags um 14:30 Uhr wurde an derselben Stelle ein 30-jähriger Mann als Fahrer eines bulgarischen Transporters während der Grenzkontrollen kontrolliert.

Auch bei der Überprüfung seiner Personalien wurde festgestellt, dass ein Haftbefehl gegen den Bulgaren vorlag, da er gegen das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen hatte. Auch hier konnte der Gefängnisaufenthalt durch die Zahlung von 900,- Euro vermieden werden.

Der Verhaftete hatte Glück, da sein Chef den Betrag zahlte und der 30-Jährige seine Reise fortsetzen konnte.

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Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim
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Marcel Fehr
Telefon: 0152 38904147
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20.03.2026 – 08:44

POL-WHV: "Ich darf Nein sagen!" - Polizei stärkt Frauen in der Gemeinnützigen Gesellschaft für paritätische Sozialarbeit mbH durch Selbstbehauptung

Wilhelmshaven (ost)

Sandra Sudhoff lud Katja Reents, die Beauftragte für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland, ein, sich im Rahmen von Projekttagen für Frauen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen zu engagieren.

Im Fokus stand die Gewaltprävention sowie die Stärkung der persönlichen Sicherheit und Selbstbestimmung der Teilnehmerinnen. Nach Erkenntnissen der Polizei sind Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen überdurchschnittlich häufig Opfer von Grenzverletzungen, Übergriffen und Gewalt. Oft fällt es ihnen schwer, gefährliche Situationen frühzeitig zu erkennen, sich abzugrenzen oder Hilfe zu holen. Genau hier setzt Reents an: "Ich vermittle alltagsnahe Strategien, um Risiken zu erkennen und sich selbst zu schützen".

In einer vertrauensvollen und geschützten Atmosphäre lernten die Frauen, ihre eigenen Gefühle ernst zu nehmen und klare Signale zu setzen. Mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld zeigte Katja Reents wie wichtig es ist, "Stopp" zu sagen, ein "Nein" zu äußern und sich auch körperlich und sprachlich abzugrenzen. Durch Spiele, Bildkarten sowie praktische Übungen wurden typische Alltagssituationen geübt. Besonders beeindruckend war die Entwicklung der Teilnehmerinnen im Verlauf der Tage: Aus anfänglicher Unsicherheit wuchs Schritt für Schritt mehr Selbstvertrauen. Viele Frauen fanden den Mut, laut und deutlich ihre Grenzen zu benennen - ein wichtiger Schritt hin zu mehr Sicherheit im Alltag.

"Gewaltprävention bedeutet, Menschen stark zu machen", betonte Katja Reents. "Gerade Frauen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen brauchen Unterstützung, um ihre Rechte zu kennen und für sich einzustehen. Jede Frau hat das Recht, Nein zu sagen und sich zu schützen", so Reents weiter.

Das Training verdeutlichte, dass Selbstbehauptung ein zentraler Baustein der Präventionsarbeit ist. Es geht nicht nur darum, Gefahren zu vermeiden, sondern auch darum, das eigene Selbstwertgefühl zu stärken und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Zum Abschluss nahmen die Teilnehmerinnen ihr selbst zerschlagenes Holzbrett sowie eine Urkunde als Erinnerung daran: "Ich bin wichtig. Ich darf Nein sagen. Ich darf und kann mich schützen." mit nach Hause.

Zwei Personen haben Sandra Sudhoff bereits jetzt eine Rückmeldung gegeben, dass sie in Situationen waren wo sie sich nicht ganz wohl gefühlt haben. Es wurde mitgeteilt: "Ich habe mich getraut, Nein zu sagen, mich zu behaupten und dann war es gut. Ich habe mich gut gefühlt und bin auch ein bisschen stolz auf mich."

Sandra Sudhoff und Katja Reents freuen sich, dass die Frauen gleich das Umsetzen, was Sie in den Tagen gelernt haben. "Ich bin total stolz auf die Gruppe, dankbar Sie bei diesen Kursen begleiten zu dürfen und die Teilnehmerinnen mir so viel Vertrauen schenken. Eine regelmäßige Wiederholung finde ich sehr wichtig, da durch diese Kurse mehr Sicherheit und Selbstvertrauen im Umgang miteinander reflektiert werden", fasste Sandra Sudhoff die Tage zusammen.

Katja Reents bedankt sich für die Einladung und die -bereits seit Februar 2023- vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gleichzeitig wird im Rahmen dieser Kurse auch deutlich, dass Uniformen bei manchen Teilnehmerinnen zunächst Unsicherheit oder sogar Angst auslösen können und eine Hemmschwelle darstellen. Umso wichtiger ist es, durch persönliche Begegnungen Vertrauen aufzubauen, Berührungsängste abzubauen und die Polizei als unterstützende und schützende Anlaufstelle erlebbar zu machen.

Solche Kurse leisten einen wertvollen Beitrag zur Gewaltprävention und zeigen, wie wichtig es ist, besonders schutzbedürftige Menschen gezielt zu stärken.

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20.03.2026 – 08:35

POL-NI: Radfahrer bei Verkehrsunfall in Obernkirchen leicht verletzt

Obernkirchen (ost)

Am Donnerstag, dem 19.03.2026, ereignete sich gegen 18:40 Uhr in der Neumarktstraße in Höhe der Hausnummer 45 ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Radfahrer.

Nach den bisherigen Informationen wollte eine 27-jährige Autofahrerin in einen Parkplatz abbiegen. Dabei übersah sie anscheinend einen 60-jährigen Radfahrer, der in die gleiche Richtung fuhr. Es kam zu einer seitlichen Kollision der beiden Fahrzeuge.

Der Radfahrer erlitt dabei leichte Verletzungen.

Die weiteren Untersuchungen zum Unfallverlauf dauern an.

Die genaue Höhe des Sachschadens ist bisher noch nicht bekannt.

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Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg
Nina Hundeshagen-Engelke
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20.03.2026 – 08:29

POL-NI: Gefahrenbremsung eines Linienbusses - Radfahrerin flüchtet, Fahrgast verletzt

Rinteln (ost)

Am Donnerstag, dem 19.03.2026, ereignete sich gegen 15:08 Uhr auf der Hartler Straße (L 435) in der Nähe der Einmündung zum Recyclinghof ein Verkehrsunfall, bei dem eine Passagierin des Busses leicht verletzt wurde.

Nach aktuellen Informationen überquerte eine bisher unbekannte Radfahrerin die Hartler Straße, um auf den gegenüberliegenden Radweg zu gelangen. Dabei ignorierte sie anscheinend den fließenden Verkehr. Ein Linienbus, der aus dem Saakschen Weg kam, musste daraufhin eine Notbremsung durchführen, um einen Zusammenstoß zu verhindern.

Aufgrund der plötzlichen Bremsung wurde eine 30-jährige Mitfahrerin im Bus leicht verletzt. Eine medizinische Versorgung wurde vor Ort durchgeführt.

Die Radfahrerin verließ daraufhin unerlaubt die Unfallstelle, ohne sich um den Vorfall zu kümmern. Es gibt bereits erste Hinweise auf ihre Identität, die Ermittlungen dauern an.

Zeugenaufruf:

Die Polizei bittet weitere Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang oder zur flüchtigen Radfahrerin geben können, sich zu melden.

Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Rinteln unter der Telefonnummer 05751 96460 entgegen.

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20.03.2026 – 08:25

POL-NI: Verkehrsunfall in Estorf - Beifahrer leicht verletzt

Estorf (ost)

Am Donnerstag, dem 19.03.2026, ereignete sich gegen 13:30 Uhr in der Brakenhofstraße ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person leichte Verletzungen erlitt.

Nach bisherigen Informationen fuhr ein 44-jähriger Autofahrer in Estorf die Straße entlang, als er anscheinend aufgrund überhöhter Geschwindigkeit im Bereich einer Werkseinfahrt nach links von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug überfuhr daraufhin den Bordstein und durchbrach einen Zaun.

Der Beifahrer erlitt leichte Verletzungen durch den Unfall. Das Auto war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Der entstandene Sachschaden wird auf ungefähr 10.000 Euro geschätzt.

Die Untersuchungen zur genauen Unfallursache sind noch nicht abgeschlossen.

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20.03.2026 – 08:23

POL-NI: Sattelzug weicht entgegenkommendem Lkw aus - Fahrer leicht verletzt, Verursacher flüchtet

Wiedensahl (ost)

Am Donnerstag, dem 19.03.2026, ereignete sich gegen 13:40 Uhr auf der Landesstraße 372 zwischen Rosenhagen und Wiedensahl ein Verkehrsunfall mit Fahrerflucht.

Nach bisherigen Informationen fuhr ein 62-jähriger Fahrer eines Sattelzuges auf der L372 in Richtung Wiedensahl. In einer Kurve nach rechts kam ihm ein bisher unbekannter Fahrer eines ebenfalls mit Auflieger ausgestatteten Sattelzuges entgegen, der die Mittellinie überquerte und in den Gegenverkehr geriet.

Um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden, wich der 62-Jährige nach rechts aus. Dabei geriet sein Gespann in den Seitenraum, wo der Sattelzug schließlich umkippte und liegen blieb.

Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Der entgegenkommende Sattelzug verließ unerlaubt die Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden oder den verletzten Fahrer zu kümmern.

Zeugenaufruf:

Weitere Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Sattelzug geben können, werden gebeten, sich zu melden. Insbesondere Hinweise zum Kennzeichen, zur Spedition oder zu auffälligen Merkmalen des Fahrzeugs sind wichtig.

Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Bad Nenndorf unter der Telefonnummer 05723 7492-0 entgegen.

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20.03.2026 – 08:20

POL-NI: Radfahrerin bei Unfall verletzt - Verursacher flüchtet

Nienburg (ost)

Am Donnerstagmorgen, dem 19.03.2026, ereignete sich gegen 08:02 Uhr auf der Mindener Landstraße in der Nähe der Hausnummer 21 ein Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern.

Nach bisherigen Informationen überholte ein bisher unbekannter männlicher Radfahrer eine 58-jährige Radfahrerin, die ebenfalls in die gleiche Richtung fuhr. Während des Überholvorgangs kam es zu einer seitlichen Berührung zwischen den beiden, wodurch die Radfahrerin stürzte und sich leichte Verletzungen zuzog.

Der unbekannte Radfahrer setzte seine Fahrt danach fort, ohne sich um die verletzte Frau zu kümmern oder seinen gesetzlichen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.

Die verletzte Radfahrerin wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Zeugenaufruf:

Die Polizei bittet Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise auf den flüchtigen Radfahrer geben können, sich zu melden.

Hinweise werden von der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg unter der Telefonnummer 05021-92120 entgegengenommen.

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Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg
Nina Hundeshagen-Engelke
Amalie-Thomas-Platz 1
31582 NIENBURG

E-Mail: nina.hundeshagen-engelke@polizei.niedersachsen.de
Telefon: 05021-9212 204
Fax2mail: +49 511 9695636008

20.03.2026 – 08:10

POL-NI: Taschendiebstahl in Supermarkt - Polizei bittet um Hinweise

Rehburg-Loccum (ost)

Am Mittwoch, dem 18.03.2026, ereignete sich zwischen 11:15 Uhr und 11:45 Uhr ein Diebstahl in einem Supermarkt in der Leeser Straße 33 in Rehburg-Loccum.

Während eines Einkaufs stahl ein unbekannter Täter unbemerkt die Geldbörse eines 74-jährigen Mannes aus seiner Hosentasche. Die Geldbörse enthielt neben einem Personalausweis, einer Gesundheitskarte und einer Girokarte auch etwa 150 Euro Bargeld.

Später wurden mit der gestohlenen Girokarte und dem dazugehörigen PIN-Code drei Bargeldabhebungen in Höhe von über 2.500 Euro durchgeführt, was als besonders schweres Folgedelikt gilt.

Die Untersuchungen zu den unberechtigten Abhebungen sind noch im Gange.

Bitte um Zeugenaussage:

Die Polizei Stolzenau bittet Personen, die während des genannten Zeitraums verdächtige Beobachtungen in der Nähe des Supermarktes gemacht haben oder Informationen über den Täter haben, sich zu melden.

Hinweise werden vom Polizeikommissariat Stolzenau unter der Telefonnummer 05761-90200 oder von jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.

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Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg
Nina Hundeshagen-Engelke
Amalie-Thomas-Platz 1
31582 NIENBURG

E-Mail: nina.hundeshagen-engelke@polizei.niedersachsen.de
Telefon: 05021-9212 204
Fax2mail: +49 511 9695636008

20.03.2026 – 08:09

FW Lüchow-Dannenberg: Schweinestall brennt bei Dannenberg +++ Tiere überleben unverletzt +++ Feuerwehr verhindert Ausbreitung

Lüchow-Dannenberg (ost)

Ein Feuer im Dorf Seedorf in Dannenberg hat am Mittwochabend (18.03.2026) einen Teil eines Gebäudes, das als Schweinestall genutzt wurde, schwer beschädigt. Um 21:30 Uhr wurden die Einsatzkräfte mit dem Alarm "B3 - Stallbrand, Vollbrand" gerufen. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, stand der betroffene Gebäudeteil auf einem Grundstück am Gümser See in Vollbrand, mit Flammen, die aus dem Dach des einstöckigen Gebäudes schlugen.

Die Feuerwehren aus Dannenberg, Breese in der Marsch, Damnatz und Penkefitz sowie die Führungsstaffel der Samtgemeinde Elbtalaue rückten mit einer großen Anzahl von Einsatzkräften an. Sofort begannen die Einsatzkräfte mit der Brandbekämpfung und konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäudeteile verhindert werden. Insgesamt waren etwa 85 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und DRK-Bereitschaft im Einsatz.

Um die umfangreichen Löscharbeiten zu unterstützen, wurde auch die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) eingesetzt. Vor Ort wurden unter anderem Schläuche und Atemschutzgeräte ausgetauscht, um die Einsatzbereitschaft der Kräfte dauerhaft zu gewährleisten.

Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Auch die Tiere, die sich im Stall befanden, kamen ersten Angaben zufolge mit dem Schrecken davon. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Freiwillige Feuerwehr der
Samtgemeinde Elbtalaue
Florian Schulz / Pressesprecher
E-Mail: presse.ffelbtalaue@gmail.com

20.03.2026 – 08:05

POL-OL: Verkehrskontrollen im Stadtgebiet Oldenburg: Zahlreiche Mängel festgestellt - erhebliche Defekte an Bremsanlage eines Anhängers

Oldenburg (ost)

Gestern führten Polizeibeamte umfangreiche Verkehrskontrollen im Stadtgebiet von Oldenburg durch. Der Fokus lag auf der Ladungssicherheit, den gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten sowie der Fahrtüchtigkeit der Fahrzeugführer.

Insgesamt wurden zehn Fahrzeuge kontrolliert, bei acht wurden Mängel festgestellt. Häufig war die Ladung unzureichend gesichert, in zwei Fällen durfte nicht weitergefahren werden.

Es gab auch Verstöße gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten.

Ein besonderes Augenmerk lag auf land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen und Gespannen. Ein Gespann, das von einem Traktor gezogen wurde und erhebliche Sicherheitsmängel aufwies, fiel den Beamten auf. Der Anhänger war mit Metallschrott beladen, jedoch nicht ordnungsgemäß gesichert.

Der Zustand der Bremsanlage des Anhängers war besonders gravierend. Korrosion hatte die Bremsen stark beschädigt, sie waren vollständig funktionsunfähig. Die Bremskette war gerissen, eine ordnungsgemäße Bremswirkung war nicht mehr gegeben.

Aufgrund der Mängel wurde die Weiterfahrt des Gespanns vor Ort sofort untersagt. Gegen den Fahrzeugführer und den Halter wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

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Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt / Ammerland
Pressestelle
Jens Rodiek
Telefon: 0441/790-4004
E-Mail: pressestelle@pi-ol.polizei.niedersachsen.de
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20.03.2026 – 08:00

FW-AUR: Verschlossene Tür zügig geöffnet

Aurich-Walle (ost)

Zusammen mit dem Rettungsdienst wurde die Feuerwehr Walle am Donnerstagabend zum Wallster Loog gerufen. Anwohner machten sich Sorgen um einen Bewohner, den sie schon lange nicht mehr gesehen hatten. In kürzester Zeit gelang es den Feuerwehrleuten, den Sanitätern einen sicheren Zugang zu den Räumlichkeiten zu ermöglichen. Anschließend konnte der Einsatz abgeschlossen werden.

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Freiwillige Feuerwehr Aurich
Sönke Geiken
Stadtfeuerwehr-Pressesprecher
Telefon: 0176 70268947
E-Mail: presse@feuerwehr-aurich.de
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20.03.2026 – 08:00

FW-AUR: Feuertonne erregt Aufmerksamkeit

Aurich-Extum (ost)

Am Donnerstagnachmittag führte das Verbrennen von Strauchgut auf einem Grundstück im Heuweg zu einer erhöhten Rauchentwicklung. Ein Passant bemerkte den verqualmten Straßenbereich, konnte jedoch die Ursache nicht identifizieren und alarmierte daher die Rettungskräfte. Die Feuerwehr Walle, die daraufhin anrückte, fand schnell heraus, dass ein Anwohner Grünschnitt in einem umfunktionierten Behälter verbrannte, was den Rauch verursachte. Nachdem der Anwohner das Feuer gelöscht hatte, konnten die Feuerwehrleute wieder abrücken.

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Freiwillige Feuerwehr Aurich
Sönke Geiken
Stadtfeuerwehr-Pressesprecher
Telefon: 0176 70268947
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20.03.2026 – 07:55

POL-WHV: Beleidigung und Körperverletzung am Kirchplatz

Wilhelmshaven (ost)

Am 19.03.2026 um etwa 15:30 Uhr ereignete sich auf dem öffentlichen Platz vor der Christus- und Garnisonkirche in der Straße Am Kirchplatz in Wilhelmshaven ein Vorfall, bei dem es zu Beleidigung und Körperverletzung kam. Gemäß den bisherigen Informationen beleidigte ein 50-jähriger Verdächtiger das Opfer zuerst mündlich und schlug ihm dann mit der Hand gegen den Kopf. Außerdem schüttete er Bier über den Kopf des Opfers. Anschließend begab sich der Verdächtige in die Kirche, nahm ein Kruzifix von der Wand und platzierte es verkehrt herum vor dem Eingangsbereich, bevor er den Ort verließ. Die Untersuchungen wurden aufgenommen.

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Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland
Mozartstraße 29
26382 Wilhelmshaven

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20.03.2026 – 07:50

POL-WHV: Körperverletzungen am Bahnübergang in der Mitscherlichstraße

Wilhelmshaven (ost)

Am 19.03.2026 zwischen 14:30 Uhr und 14:41 Uhr ereigneten sich am Bahnübergang in der Mitscherlichstraße in Wilhelmshaven mehrere Körperverletzungsdelikte.

Nach bisherigen Informationen hat ein Verdächtiger zunächst einem männlichen Opfer mehrmals ins Gesicht geschlagen, nachdem es zuvor zu einem verbalen Streit gekommen sein soll.

Später versuchte eine Frau, den Verdächtigen von dem Angriff abzuhalten. Daraufhin überquerte der Verdächtige die Straße, spuckte der Frau ins Gesicht und schlug ihr dann zweimal gegen die linke Gesichtshälfte. Die Frau erlitt Schmerzen.

Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

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20.03.2026 – 07:49

POL-NI: Zeugenaufruf nach Rotlichtverstoß am Bahnübergang "An der Stadtgrenze"

Nienburg (ost)

Die Polizei ersucht um Zeugenhinweise zu einem Rotlichtverstoß an der Kreuzung "An der Stadtgrenze" in Nienburg. Der Vorfall ereignete sich am 18.03.2026 gegen etwa 18:30 Uhr.

Nach bisherigen Informationen wurde ein rotes Lichtsignal der LZA (Lichtsignalanlage) ignoriert. Ein Augenzeuge meldete den Vorfall direkt der Polizei. Der beschuldigte Fahrer bestreitet die Tat, ebenso wie die Insassen des Fahrzeugs.

Zum Zeitpunkt des vermuteten Rotlichtverstoßes sollen laut Zeugen weitere Fahrzeuge an der Kreuzung gestanden oder sich dort befunden haben, die die Tat ebenfalls beobachtet haben könnten. Die Polizei bittet daher um weitere betroffene oder sachdienliche Zeugenaussagen.

Es handelt sich um einen grauen VW Polo.

Hinweise nimmt die Polizei Nienburg unter der Nummer 05021-92120 entgegen.

Die Polizei weist darauf hin, dass alle Hinweise vertraulich behandelt werden. Ein Dank geht an den ersten Zeugen für die Meldung; jeder weitere Hinweis kann dazu beitragen, den Vorfall aufzuklären und die Verkehrssicherheit an Kreuzungen zu verbessern.

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Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg
Nina Hundeshagen-Engelke
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20.03.2026 – 07:41

POL-WHV: Körperliche Auseinandersetzung in Bockhorn

Bockhorn (ost)

Am 19.03.2026 um etwa 15:43 Uhr ereignete sich in der Gegend Am Markt in Bockhorn ein physischer Konflikt zwischen zwei Individuen.

Laut bisherigen Informationen hat ein Verdächtiger wiederholt mit beiden Händen auf das Opfer eingeschlagen. Dabei erlitt das Opfer Verletzungen an der rechten Hand, am Hals und am Kopf. Während des Streits bewegten sich die Beteiligten entlang des Gehwegs der Steinhauser Straße und stürzten gegen ein geparktes Auto, das dadurch ebenfalls beschädigt wurde.

Derzeitigen Erkenntnissen zufolge kam es zu gegenseitigen körperlichen Übergriffen. Die Ermittlungen sind noch im Gange.

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20.03.2026 – 07:22

POL-NI: Rinteln/Exten - Zeugenaufruf nach Gewässerverunreinigung

Rinteln/Exten (ost)

Ein unbekannter Täter wird von der Polizei Rinteln wegen Gewässerverunreinigung strafrechtlich verfolgt.

Am 19.03.2026 gegen 16.40 Uhr erhielt die Polizei Rinteln einen Tipp über eine mögliche Gewässerverunreinigung in der Exter in Rinteln/Exten. Bei der Ankunft der Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass die Verunreinigung bereits in die Weser gelangt war. Die Feuerwehr richtete daraufhin eine Ölsperre im Bereich der Exter ein. Aufgrund der hohen Fließgeschwindigkeit der Weser waren Maßnahmen dort nicht erfolgreich.

Ersten polizeilichen Erkenntnissen zufolge könnte es sich um Mineralöl gehandelt haben. Gewässerproben wurden vor Ort genommen. Nach der Untersuchung der Exter wurde festgestellt, dass die Verunreinigung aus einem Abwasserkanal in der Mittelstraße in Exten floss. Im Verlauf des Einsatzes versiegte die Quelle der Verunreinigung, sodass keine weiteren Schadstoffe ins Gewässer gelangten.

Die Ermittlungen sind noch im Gange. Die Polizei Rinteln bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich telefonisch unter 05751/96460 zu melden.

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Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Andrea Kempin
Amalie-Thomas-Platz 1
31582 NIENBURG

E-Mail: pressestelle@pi-nbg.polizei.niedersachsen.de
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Fax2mail: +49 511 9695636008

20.03.2026 – 05:13

POL-HOL: Ermittlungen führen zu Durchsuchung: Großteil gestohlener Schul-Tablets sichergestellt

Holzminden/Bevern (ost)

Nachdem der Zeugenaufruf veröffentlicht wurde (siehe: www.presseportal.de/blaulicht/pm/57895/6230175 vom 06.03.2026), gingen mehrere hilfreiche Hinweise aus der Bevölkerung ein.

Auf Basis dieser Hinweise wurde ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss für eine Wohnung im Landkreis Holzminden erwirkt. Bei der nachfolgenden Durchsuchung konnten die Einsatzkräfte einen Großteil der zuvor gestohlenen Tablets sicherstellen. Die Geräte werden derzeit technisch überprüft und kriminaltechnisch untersucht.

Die Ermittlungen zu dem Einbruch in die Oberschule Bevern dauern weiterhin an. Die genauen Umstände des Vorfalls sowie eine mögliche Beteiligung des Wohnungsinhabers sind Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Zu diesem Zeitpunkt können aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Informationen gegeben werden. Die Polizei Holzminden dankt den Hinweisgebern für ihre Unterstützung. Es wird weiterhin darum gebeten, verdächtige Beobachtungen oder hilfreiche Hinweise der Polizei Holzminden unter 05531-958-0 oder per E-Mail an poststelle@pk-holzminden.polizei.niedersachsen.de mitzuteilen.

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Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden
Polizeikommissariat Holzminden
Telefon: 05531/958-0
E-Mail: poststelle@pk-holzminden.polizei.niedersachsen.de
https://fcld.ly/homepage-polizeiinspektion-hameln/pyrmont-holzminden

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24