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Osnabrück: Verfolgungsfahrt endet mit Festnahmen und Drogenfunden

Am Dienstagvormittag wurde ein gestohlener Mercedes im Bereich des Osnabrücker Zoos gemeldet. Die Insassen wurden festgenommen, Drogen und ein Messer sichergestellt.

Fluchtauto
Foto: Presseportal.de

Osnabrück (ost)

Am Dienstagmorgen (09.20 Uhr) wurde der Polizei Osnabrück ein Mercedes im Bereich des Osnabrücker Zoos gemeldet, dessen Insassen angeblich Betäubungsmittel konsumiert hatten. In der Annahme, dass das Fahrzeug trotz Fahruntauglichkeit im Straßenverkehr unterwegs war, begaben sich Osnabrücker Polizisten auf die Suche.

Während der Fahndung entdeckte eine Streife den dunkelroten Pkw an der Kreuzung Am Waldzoo/Voxtruper Straße und plante, die Insassen zu überprüfen. Kurz vor der Kontrolle verriegelte der Fahrer die Türen und flüchtete. Dabei stieß der Mercedes-Fahrer gegen das stehende Polizeiauto und setzte seine Fahrt in Richtung Voxtruper Straße fort. Ein weiterer Streifenwagen nahm die Verfolgung auf der Iburger Straße auf. Der Flüchtige ignorierte mehrere rote Ampeln, fuhr zeitweise in den Gegenverkehr und gefährdete dabei andere Verkehrsteilnehmer. Trotz wiederholter Anhaltesignale fuhr der Autofahrer weiter in Richtung der Straße Im Nahner Feld.

Im Kreuzungsbereich Am Schölerberg/Schäferskamp verlor der Flüchtige in einer Kurve die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Mercedes kam von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Verkehrszeichen und blieb in der Böschung stehen. Die drei Insassen (22J., 26J., 30J.) konnten dort widerstandslos festgenommen werden. Nach bisherigen Informationen wurde niemand verletzt.

Es stellte sich heraus, dass der Mercedes bereits einige Tage zuvor als gestohlen gemeldet worden war. Auch die angebrachten Kennzeichen waren gestohlen. Der 22-jährige Fahrer hatte keine gültige Fahrerlaubnis und stand unter Drogeneinfluss. Im Fahrzeug wurden eine beträchtliche Menge Betäubungsmittel sowie ein griffbereites Messer gefunden und sichergestellt.

Bei der Durchsuchung mehrerer Kontaktadressen wurden keine weiteren Betäubungsmittel gefunden. Die Insassen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen.

Gegen die Männer wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls, der Gefährdung des Straßenverkehrs und weiterer strafrechtlicher Delikte. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Mercedes beobachtet haben oder durch dessen Fahrverhalten gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 0541/327-2515 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Dabei waren insgesamt 30.300 Verdächtige involviert, darunter 26.376 Männer und 3.924 Frauen. Zudem waren 7.947 der Verdächtigen nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29.653 zurück, wovon 25.755 Männer und 3.898 Frauen waren. Zudem stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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