Am Samstag kam es zu einem Vorfall im Verbrauchermarkt Combi, bei dem Kunden*innen angegriffen wurden. Opfer oder Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Ostrhauderfehn: Polizeibericht Leer/Emden, Zeugenaufruf nach gefährlicher Körperverletzung

PI Leer/Emden (ost)
++ Aufruf an Zeugen nach schwerer Körperverletzung ++ Bedrohung mit Messer/Körperverletzung ++
Moormerland – Zeugenaufruf nach schwerer Körperverletzung
Am Samstag, gegen 16:10 Uhr, ereignete sich im Kassenbereich des Supermarktes Combi in der Rudolf-Eucken-Straße ein Vorfall, bei dem mehrere Personen mit Pfefferspray und Schlagstöcken angegriffen wurden. Aufgrund des eingesetzten Pfeffersprays mussten mehrere Kunden den Supermarkt verlassen. Personen, die möglicherweise Opfer oder Zeugen des Vorfalls sind, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Leer – Bedrohung mit Messer/Körperverletzung
Am Sonntagmorgen, gegen 02:40 Uhr, kam es vor einer Kneipe in der Straße Ostersteg zu einem Vorfall. Nachdem der 57-jährige betrunkene Beschuldigte aus Leer von mehreren Zeugen aufgrund einer Kopfverletzung angesprochen wurde, zog er ein Einhandmesser heraus und bedrohte sie damit. Ein 18-jähriger, ebenfalls aus Leer, verteidigte sich, indem er dem Beschuldigten ins Gesicht schlug. Dieser fiel zu Boden und wurde später im Krankenhaus behandelt. Das Einhandmesser wurde beschlagnahmt. Es wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
Hinweise bitte telefonisch an die zuständigen Dienststellen unter:
Polizei Leer 0491-976900
Polizei Emden 04921-8910
Autobahnpolizei Leer 0491-960740
Polizeistation Borkum 04922-91860
Polizeistation Bunde 04953-921520
Polizeistation Filsum 04957-928120
Polizeistation Hesel 04950-995570
Polizeistation Jemgum 04958-910420
Polizeistation Moormerland 04954-955450
Polizeistation Ostrhauderfehn 04952-829680
Polizeistation Rhauderfehn 04952-9230
Polizeistation Uplengen 04956-927450
Polizeistation Weener 04951-914820
Polizeistation Westoverledingen 04955-937920
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023 gesunken. Davon waren 329 männlich, 51 weiblich und 152 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten gemeldeten Mordfälle in Deutschland – 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








