Bei der Ingewahrsamnahme eines 19 Jahre alten Mannes leistete dieser erheblichen Widerstand, wodurch zwei Polizeibeamte leicht verletzt wurden.
Polizeieinsatz in Wolfsburg

Wolfsburg (ost)
Wolfsburg, Innenstadt, Friedrich-Ebert-Straße 19.05.2026, 12.54 Uhr
Während der Festnahme eines 19-jährigen Mannes leistete dieser erheblichen Widerstand, was zu leichten Verletzungen von zwei Polizeibeamten führte. Der 19-Jährige selbst trug ebenfalls leichte Verletzungen davon. Es ist derzeit nicht bekannt, ob Personen von dem Mann angegriffen oder verletzt wurden.
Um 12.54 Uhr meldeten Zeugen, dass ein männlicher Täter in der Friedrich-Ebert-Straße Ecke Rothenfelder Straße randalierte und Personen angriff.
Die Polizeibeamten, die schnell vor Ort waren, konnten zunächst keine randalierende Person an der genannten Stelle feststellen. Zeugen wiesen jedoch darauf hin, dass sich die Person in einem Hinterhof der Friedrich-Ebert-Straße aufhielt. Als der 19-Jährige die Polizei sah, versuchte er sofort zu fliehen, wurde jedoch kurz darauf von den nachfolgenden Beamten eingeholt und festgenommen.
Der junge Mann leistete erheblichen Widerstand, schrie laut und bedrohte die Polizeibeamten. Nur durch den Einsatz einfacher körperlicher Gewalt gelang es schließlich, ihn am Boden zu fixieren und Handschellen anzulegen.
Der leicht verletzte Mann, der offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand war, wurde mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht.
Aufgrund von Hinweisen auf Alkohol- und Drogenkonsum wurde auf Anordnung eines zuständigen Richters eine Blutentnahme durchgeführt. Nach der Entnahme der Blutprobe blieb der 19-Jährige zunächst zur weiteren medizinischen Untersuchung im Krankenhaus.
Die verletzten Polizeibeamten wurden medizinisch versorgt und konnten ihren Dienst fortsetzen.
Gegen den 19-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus wurden 7.947 nicht-deutsche Verdächtige erfasst. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt







