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Seevetal: Telefonbetrüger erfolgreich

Die Betrüger überzeugten eine Frau von einem Computerproblem und stahlen tausende Euro. Warnung vor unbekannten Anrufen und Fernzugriff auf den PC.

Foto: Depositphotos

Buchholz (ost)

Telefonbetrüger haben Erfolg gehabt

Obwohl die Methode bekannt ist, funktioniert sie leider immer wieder: Ende letzter Woche wurde eine 85-jährige Frau in Buchholz von einem angeblichen Mitarbeiter von Microsoft angerufen. Der Unbekannte überzeugte die Frau davon, dass es ein Problem mit ihrer Computersoftware gab und brachte sie dazu, ihm den Fernzugriff auf ihren Computer zu erlauben. Außerdem gab sie mehrere Passwörter preis. In der Folge griff der Betrüger auf die Banking-Software zu und konnte mehrere tausend Euro vom Konto der 85-Jährigen abbuchen.

Neben der aktiven telefonischen Kontaktaufnahme gibt es auch die Masche, bei der auf dem Computer ein Warnhinweis zu einer angeblichen Vireninfektion erscheint. Zur Lösung des Problems sollte eine Servicehotline angerufen werden. Dort wird dann gegen eine hohe Gebühr angeboten, den Computer wieder freizuschalten. Auch hierbei gelingt es den Betrügern durch den Fernzugriff, an sensible Daten zu gelangen.

Die Polizei rät dazu, Unbekannten niemals Zugriff auf den eigenen Computer zu gewähren. Solche Telefonate sollten sofort beendet werden. Unabhängig davon sollten Betriebssystem und Antivirenprogramm immer auf dem neuesten Stand sein.

Seevetal – Diebe stecken fest

In der Nacht zum Dienstag, 19.5.2026, waren Diebe auf einem Firmengelände an der Straße An der Reitbahn aktiv. Offenbar hatten die Täter zunächst Zaunelemente entfernt, um mit einem Fahrzeug auf das Gelände zu gelangen. Dann brachen sie mehrere Lagercontainer auf, um an Werkzeuge und Kupferkabel zu gelangen. Bei der Flucht hatten sich die Täter vermutlich festgefahren, so dass sie Teile der Beute wieder abladen mussten, um mit ihrem Fahrzeug wieder die Straße zu erreichen. Ob sie überhaupt Beute machten, ist noch unklar.

Die Tat ereignete sich zwischen 19:00 Uhr und 6:00 Uhr. Zeugen, denen in der fraglichen Zeit verdächtige Bewegungen in der Straße An der Reitbahn aufgefallen sind, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 04105 6200 bei der Polizei Seevetal zu melden.

Ebenso werden Zeugen gesucht für einen Einbruch an der Gustav-Becker-Straße in Emmelndorf in derselben Nacht. Dort hatten die Täter auf einer Baustelle mehrere Lagercontainer aufgebrochen und daraus Kupferkabel, Handkreissäge und diverse weitere Werkzeuge gestohlen. Der Schaden beträgt mehrere tausend Euro. Die Polizei prüft Zusammenhänge und nimmt Hinweise unter Tel. 04105 6200 entgegen.

Hollenstedt – Einbruch in Schulgebäude

Im Schulkomplex an der Jahnstraße waren Diebe in der Nacht zum Dienstag, 19.5.2026 unterwegs. In der Zeit zwischen 22:00 Uhr und 6:30 Uhr hebelten sie eine Terrassentür auf und gelangten so in das Gebäude. Anschließend brachen sie mehrere Verbindungstüren auf und durchsuchten zahlreiche Schränke. Ob sie dabei Beute machten, ist noch unbekannt. Hinweise bitte an die Polizei in Tostedt, Tel. 04182 404270.

Winsen/A 39 – Unfall unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein

Auf der A 39, in Fahrtrichtung Lüneburg, kam es am Dienstag, 19.5.2026, zu einem seitlichen Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Sattelzug. Gegen 15:45 Uhr befuhr der 23-jährige PKW-Fahrer mit seinem Wagen den Verzögerungsstreifen an der Anschlussstelle Winsen-West. Von diesem wechselte er unvermittelt wieder zurück auf den Hauptfahrstreifen. Im selben Moment war ein 52-jähriger LKW-Fahrer im Begriff, mit seinem Sattelzug vom linken auf den Hauptfahrstreifen zu wechseln. Hierbei kam es dann zum seitlichen Zusammenstoß. Die beiden Beteiligten blieben unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von 20.000 EUR.

Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass 21-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Zudem zeigte ein Drogentest eine Beeinflussung durch Cannabis und Kokain an. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, ein Strafverfahren eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank jedoch von 1570 im Jahr 2022 auf 1517 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls zurück, von 1299 im Jahr 2022 auf 1244 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 1115 männlich und 184 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1068 männliche und 176 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 509 im Jahr 2022 auf 434 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.510 7.646
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.517
Anzahl der Verdächtigen 1.299 1.244
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.115 1.068
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 184 176
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 509 434

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme der registrierten Fälle von 35970 auf 36058. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb mit 33839 bzw. 33800 relativ konstant. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 30300 auf 29653 zurück. Davon waren 26376 männlich, 3924 weiblich und 8584 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Berlin, der Region mit den meisten gemeldeten Fällen von Cyberkriminalität in Deutschland im Jahr 2023 mit 22125 Fällen, vergleichsweise niedriger. Im Jahr 2022 wurden in Niedersachsen 12917 Fälle von Cyberkriminalität registriert, wovon 4662 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 3226 Verdächtige, darunter 2212 männliche und 1014 weibliche Verdächtige sowie 788 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 13218, wobei 5070 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 3422, darunter 2310 männliche und 1112 weibliche Verdächtige sowie 950 nicht-deutsche Verdächtige.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 12.917 13.218
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.662 5.070
Anzahl der Verdächtigen 3.226 3.422
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.212 2.310
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.014 1.112
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 788 950

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 173.330 Fällen, was 81,86% der Gesamtzahl entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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