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Stadthagen: Verfolgungsfahrt endet in Verkehrsunfall

Ein betrunkener Fahrer flieht vor der Polizei und verursacht einen Unfall mit einer leicht verletzten Person. Die Täter werden gefasst und es werden mehrere Straftaten angeklagt.

Unfallstelle Hüttenstraße
Foto: Presseportal.de

Stadthagen (ost)

[mue] Am Abend des 20.05.2026 gegen 22:12 Uhr informiert ein Augenzeuge die Polizei in Stadthagen, dass er gesehen hat, wie ein offensichtlich betrunkener Mann in Stadthagen auf dem Parkplatz des REWE Marktes in ein Auto gestiegen und losgefahren ist.

Der Zeuge verfolgt das Auto (Citroen), bis ein Streifenwagen der Polizei in Stadthagen versucht, das Auto an der Kreuzung Breslauer Straße und Am Sonnenbrink anzuhalten. Der Fahrer flieht jedoch mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die Straße Am Sonnenbrink in Richtung Hüttenstraße. An der Kreuzung Am Sonnenbrink/ Hüttenstraße kommt es zu einem Unfall mit dem entgegenkommenden Auto (Audi) einer 47-jährigen Frau aus Stadthagen (leicht verletzt).

Der Fahrer des Unfallautos (m, 35 J., aus Stadthagen) und sein Beifahrer fliehen zu Fuß, werden aber kurz darauf von der Polizei festgenommen.

Der Fahrer hat einen Atemalkoholwert von 2,64 Promille.

Sowohl der Fahrer als auch sein Beifahrer werden bei dem Zusammenstoß verletzt und müssen im Krankenhaus behandelt werden.

Erste Untersuchungen zeigen, dass die Kennzeichen am Unfallauto zuvor gestohlen wurden und nicht zu dem Auto gehören.

Rund 50 unbeteiligte Schaulustige versammeln sich schnell um die Unfallstelle.

Es werden Kräfte anderer Polizeidienststellen benötigt, um die Situation zu beruhigen.

Der Unfallfahrer wird unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, fahrlässiger Körperverletzung, Fahrerflucht, Kennzeichenmissbrauch, Urkundenfälschung und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz strafrechtlich verfolgt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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