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Trickdiebstähle in Sarstedt und Harsum

Nach Trickdiebstahl in Hildesheim, zwei weitere Fälle in Sarstedt und Harsum. Täter als Trödelhändler getarnt, Schmuck gestohlen.

Foto: Depositphotos

Hildesheim (ost)

SARSTEDT – HARSUM – (jpm) Nachdem eine Bewohnerin der Albertus-Magnus-Straße in Hildesheim am Freitag (15.05.2026) Opfer eines Trickdiebstahls in ihrem Zuhause wurde (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/57621/6276670), ereigneten sich am Montag und Dienstag ähnliche Vorfälle in Sarstedt und Harsum.

Auch in diesen Fällen soll ein unbekannter Mann vorgegeben haben, alte Sachen kaufen zu wollen, um Zugang zu den betroffenen Häusern zu erhalten und dann Schmuck gestohlen haben.

Den vorliegenden Informationen zufolge fand der Diebstahl in Sarstedt am Montag (18.05.2026) zwischen 09:45 Uhr und 10:00 Uhr in der Straße „Im Mittelfelde“ statt. Der Täter soll etwa 40 bis 50 Jahre alt und ungefähr 170 cm groß gewesen sein. Er trug unter anderem eine helle oder beige Arbeitsjacke, Arbeitsschuhe und ein helles Basecap.

Der Vorfall in Harsum soll am Dienstag (19.05.2026) gegen 11:30 Uhr in der Hardessemstraße stattgefunden haben. Der Täter wurde als etwa 50 bis 55 Jahre alt, ungefähr 170 cm groß und leicht übergewichtig beschrieben. Er trug vermutlich eine graue Jacke.

Die ermittelnden Beamten schließen einen Zusammenhang zwischen den Diebstählen nicht aus und bitten eventuelle Zeugen, sich bei der Polizei zu melden. Möglicherweise haben die Täter auch andere Grundstücke betreten. Besitzer von Überwachungskameras werden gebeten, vorhandene Aufnahmen zu überprüfen.

Hinweise zu den Tätern oder zu möglicherweise genutzten Fahrzeugen werden unter der Telefonnummer 05121/939-115 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 380, wovon 329 männlich, 51 weiblich und 152 nicht-deutsch waren. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 236, wovon 225 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 315 Verdächtige, davon 269 männlich, 46 weiblich und 127 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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