Ein 71-jähriger Pilot kam bei einem Flugfehler ums Leben. Ermittlungen schließen Fremdverschulden aus.
Wildeshausen: Tödlicher Ultraleichtflugzeugabsturz in Hatten

Delmenhorst (ost)
Nachdem am Dienstag, dem 28. April 2026, ein Ultraleichtflugzeug in Hatten abgestürzt war, haben Polizeibeamte aus Wildeshausen die Ursache für den Absturz ermittelt.
Die Ermittler schließen Fremdverschulden aus und haben festgestellt, dass ein Flugfehler des 71-jährigen Piloten für den Flugzeugabsturz verantwortlich war.
+++ Bekanntgabe vom 29.04.2026 +++
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/68438/6264789
Am Donnerstag gegen 17.30 Uhr kam es zu einem Ultraleichtflugzeugabsturz in 26209 Hatten, LK Oldenburg. Der Pilot, der allein an Bord war, kam dabei ums Leben. Ersten Erkenntnissen zufolge stürzte das Flugzeug aus bisher ungeklärter Ursache unmittelbar nach dem Start vom Flugplatz Hatten auf einem größeren Freigelände ab und wurde dabei zerstört. Ein Notarzt, ein Rettungswagen und die Freiwilligen Feuerwehren Kirchhatten, Altmoorhausen und Sandkrug waren mit etwa 50 Einsatzkräften im Einsatz. Ein Kriseninterventionsteam wurde ebenfalls informiert, um Zeugen des Absturzes zu betreuen. Es wurde berichtet, dass das Flugzeug nach dem Absturz in Brand geraten sei. Das ist jedoch nicht korrekt. Es gab zwar eine geringe Brandentwicklung, die jedoch rechtzeitig gelöscht werden konnte. Der Pilot war ein 71-jähriger Schweizer, der auch Eigentümer des Flugzeugs war. Der Unfall ereignete sich während des geplanten Rückflugs in sein Heimatland. Da der Rettungsfallschirm nicht ausgelöst wurde, musste dieser um 22.15 Uhr von Entschärfern der Bundespolizei Bremen gesprengt werden. Die umliegenden Straßen wurden kurzzeitig gesperrt. Der Sachschaden an dem Flugzeug, einer „Shark 600“, beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über 200.000 Euro. Die Polizei und Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) aus Braunschweig waren vor Ort und haben die Untersuchungen zur Absturzursache übernommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330 oder 81,86%, waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







