Eine Spielhalle wurde am Mittwochmorgen überfallen. Ein vermummter Unbekannter bedrohte die Angestellte mit einer Waffe und flüchtete mit Geld.
Altena: Raubüberfall auf Spielhalle Am Stapel

Altena (ost)
Am Mittwochmorgen fand ein Raubüberfall in einer Spielhalle am Stapel statt.
Gegen 7 Uhr betrat ein vermummter Täter die Spielhalle. Er bedrohte eine Angestellte, die 26 Jahre alt ist, mit einer Waffe und verlangte Geld. Anschließend flüchtete er mit seiner Beute. Eine andere Angestellte war in einem separaten Raum mit dem Staubsauger beschäftigt und bemerkte den Überfall erst, nachdem der Täter die Spielhalle verlassen hatte. Der Täter wird auf eine Größe zwischen 1,75 und 1,80 Metern und ein Alter von etwa 25 Jahren geschätzt. Er trug eine schwarze Winterjacke mit Kapuze, weiße Einweghandschuhe und einen schwarzen Sportbeutel mit vermutlich weißer Aufschrift sowie schwarze Sportschuhe mit auffällig großer, weißer Sohle. Die Polizei hat umgehend mit der Fahndung begonnen, Spuren gesichert und bittet nun um Zeugenaussagen: Möglicherweise wurde der Täter kurz vor der Tat im Bereich des Stapel-Centers gesehen oder während seiner Flucht in Richtung Langer Kamp. Die Polizei hat Fotos der Kleidung des Mannes veröffentlicht und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 9199-0. (cris)
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 stark an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt








