Eine zwölfjährige Fußgängerin wurde schwer verletzt, als sie von einem Autofahrer erfasst wurde. Die Polizei konnte einen flüchtigen Tatverdächtigen (21) stellen.
Auto erfasst Fußgängerin (12): Polizei stellt Tatverdächtigen

Herne (ost)
Am Montagabend, den 18. Mai, wurde eine zwölfjährige Fußgängerin bei einer Unfallflucht schwer verletzt. Im Zuge der Fahndung gelang es der Polizei, einen flüchtigen Tatverdächtigen (21) festzunehmen.
Der Vorfall ereignete sich gegen 20.25 Uhr im Bereich Forellstraße/Bahnhofstraße. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte das zwölfjährige Mädchen die Bahnhofstraße an der Fußgängerfurt überqueren, als sie von einem Autofahrer erfasst wurde, der gleichzeitig von der Forellstraße nach rechts in die Bahnhofstraße abbog.
Aufgrund des Zusammenstoßes stürzte die Jugendliche und zog sich schwere Verletzungen zu.
Der Autofahrer parkte sein Fahrzeug ein paar Meter weiter, stieg aus und erkundigte sich nach dem Mädchen. Nach einem kurzen Gespräch mit anderen Passanten, die sich um die Verletzte kümmerten und den Notruf wählten, verließ der Mann zu Fuß in Richtung Schlosspark Strünkede.
Im Zuge einer umfangreichen Fahndung suchte die Polizei unter anderem mit einem Hubschrauber nach dem flüchtigen Autofahrer und nahm kurz darauf einen Mann mit passender Beschreibung im Bereich des Schlossparks fest. Der 21-jährige Herner wurde für weitere Maßnahmen zur Wache gebracht. Sein Führerschein und das Auto wurden beschlagnahmt.
Die Zwölfjährige wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







