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Bad Oeynhausen: Polizei bereitet sich auf Vatertag vor

Die Polizei im Mühlenkreis plant für den Vatertag verstärkte Einsätze, um die Sicherheit zu gewährleisten. Alkoholisierte Menschen und überfüllte Orte sind dabei besondere Einsatzschwerpunkte.

Foto: unsplash

Minden-Lübbecke (ost)

Wie in den Vorjahren bereitet sich die Polizei im Mühlenkreis auf einen erhöhten Einsatz am „Vatertag“ vor und hat entsprechende Personalressourcen eingeplant. Es wird erwartet, dass es zu einem verstärkten Ansturm von Ausflüglern sowie zu Treffen von oft betrunkenen Personen kommt. Außerdem stehen die Beamten in engem Kontakt mit den örtlichen Ordnungsbehörden.

Die Einsatzkräfte haben auch dieses Jahr ein besonderes Augenmerk auf die stark frequentierten Orte der letzten Jahre. Dazu gehören in Minden unter anderem Kanzlers Weide und der Bereich um die Schiffsmühle. Darüber hinaus haben die Gesetzeshüter den Lahder Badesee im Blick und Streifenwagen sind kreisweit im Einsatz.

In Bad Oeynhausen liegt der Schwerpunkt auf dem Sielpark, der Innenstadt und der Rehmer Insel. Aufgrund der positiven Erfahrungen der Vorjahre hat die Stadt Bad Oeynhausen für den diesjährigen Feiertag eine Allgemeinverfügung erlassen, die unter anderem ein Alkoholverbot in verschiedenen Bereichen beinhaltet. Es ist nicht nur das Trinken von Alkohol im öffentlichen Raum verboten, sondern auch das bloße Mitführen alkoholischer Getränke.

Die Polizei betrachtet ihre Aufgabe nicht als Spaßbremse, sondern verfolgt eine langjährig bewährte Strategie mit einem klaren Ziel: Wo nötig, wird konsequent durchgegriffen, um Randalierer frühzeitig zu stoppen. Dadurch sollen friedliche Feiernde vor den gewalttätigen Chaoten geschützt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ konstant. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen verzeichneten (73.917), ist Nordrhein-Westfalen dennoch stark von Drogenkriminalität betroffen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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