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Belohnung für Hinweise zu terroristischem Anschlag in Bielefeld ausgesetzt

Generalbundesanwalt und Bundeskriminalamt suchen nach Hinweisen zu fehlenden Mobiltelefonen des Tatverdächtigen. Belohnung von bis zu 1.000 Euro ausgesetzt.

Foto des aktuellen Fahndungsplakats
Foto: Presseportal.de

Bielefeld (ost)

Die Bundesanwaltschaft beim Bundesgerichtshof, das Bundeskriminalamt und das Polizeipräsidium Bielefeld bitten um Unterstützung

MK / Bielefeld – Mitte – Die Ermittlungsbehörden suchen nach dem Vorfall mit vierfachem Mordversuch in der Nähe der Bielefelder Bar „Cutie“ am Sonntag, dem 18.05.2025, die Hilfe der Öffentlichkeit. Bislang sind zwei Mobiltelefone, die vom Tatverdächtigen benutzt wurden, noch nicht aufgetaucht.

Die Ermittler möchten wissen, wer Informationen zu den Mobiltelefonen des Tatverdächtigen der Marke Xiaomi Redmi 12 (hellblau) und Xiaomi Redmi Note 12 Pro+ (schwarz) hat oder ein solches Gerät möglicherweise zeitlich oder örtlich in Verbindung mit der Tat entdeckt hat? Identische Modelle sind auf einem aktuellen Fahndungsplakat abgebildet.

Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof hat eine Belohnung von bis zu 1.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Auffindung der gesuchten Gegenstände führen. Die Vergabe und Verteilung erfolgt ohne Möglichkeit des Rechtswegs. Die Belohnung ist nicht für Amtsträger bestimmt, deren Aufgabe die Verfolgung von Straftaten ist. Hinweise können vertraulich behandelt werden.

Wir bitten Sie, Informationen der Polizei Bielefeld oder dem BKA unter:

+49 (0) 611 55 – 34001 und https://bka.hinweisportal.de/20250518-bielefeld

oder jeder anderen Polizeidienststelle mitzuteilen.

Presseanfragen zu diesem Fall richten Sie bitte an die Pressestelle der Bundesanwaltschaft beim Bundesgerichtshof (presse@generalbundesanwalt.de).

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – ist die Kriminalitätsrate in anderen Teilen Deutschlands niedriger.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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